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Berichtsheft als Konstruktionsmechaniker: Beispiele und Tipps

Ins Berichtsheft eines Konstruktionsmechanikers gehören die Arbeiten der Woche an Metallkonstruktionen, etwa Anreißen, Trennen, Umformen, Fügen, Montieren und Prüfen, sowie die Themen der Berufsschule und von Lehrgängen. Je Tag genügen Stichworte mit Tätigkeit und Stunden. Zwei Beispielwochen aus dem ersten und dem dritten Ausbildungsjahr zeigen, wie solche Einträge aussehen.

Stand: 21.10.2026

Was als Konstruktionsmechaniker ins Berichtsheft gehört

Grundlage ist die Verordnung über die Berufsausbildung in den industriellen Metallberufen (IndMetAusbV 2007), die auch die Ausbildung zum Industriemechaniker und zum Werkzeugmechaniker regelt. Die Ausbildung zum Konstruktionsmechaniker dauert dreieinhalb Jahre. Ihr Betrieb legt mindestens ein Einsatzgebiet fest, in dem Sie die Inhalte anwenden und vertiefen, zum Beispiel Schweißtechnik, Stahl- und Metallbau, Feinblechbau, Schiffbau oder Ausrüstungstechnik.

Das Ausbildungsberufsbild nennt unter anderem diese Inhalte, denen Sie Ihre Einträge zuordnen können:

Beispielwoche im ersten Ausbildungsjahr

Die Einträge sind Beispiele; Ihre Woche sieht anders aus. Die Stunden richten sich nach Ihrem Ausbildungsvertrag.

TagTätigkeitenStunden
MontagUnterweisung zur Arbeitssicherheit in der Lehrwerkstatt, Werkstattrundgang, Flachstahl nach Zeichnung anreißen und körnen, Maße mit Messschieber prüfen8
DienstagWerkstück sägen, feilen und entgraten, Bohrungen setzen, Gewinde schneiden, Maßprüfung8
MittwochBerufsschule: Technisches Zeichnen, Werkstoffkunde, Fachrechnen8
DonnerstagBlech nach Anriss mit der Handhebelschere schneiden, Kanten entgraten, Blech auf der Abkantbank biegen, Winkel prüfen8
FreitagSchweißübung: Kehlnähte an Flachstahl im Schutzgasverfahren, Nahtaussehen beurteilt, Arbeitsplatz gereinigt8

Beispielwoche im dritten Ausbildungsjahr

TagTätigkeitenStunden
MontagZeichnung und Stückliste einer Schweißbaugruppe ausgewertet, Zuschnitte festgelegt, Profile mit der Bandsäge abgelängt, Material bereitgestellt8
DienstagBaugruppe in der Vorrichtung heften, Maße und Winkel kontrolliert, Verzug mit Hilfskonstruktion begrenzt8
MittwochBerufsschule: Fertigungstechnik, Steuerungstechnik, Wirtschafts- und Sozialkunde8
DonnerstagBaugruppe nach Schweißplan fertig geschweißt, Nähte per Sichtprüfung kontrolliert, Schweißspritzer entfernt, Prüfprotokoll ausgefüllt8
FreitagBaugruppe mit Kran und Anschlagmitteln zum Montageplatz transportiert, Anschlussteile verschraubt, Maßhaltigkeit geprüft8

Berufsschule im Berichtsheft des Konstruktionsmechanikers

Tragen Sie die Unterrichtsthemen als Stichworte ein, zum Beispiel „Fügetechnik: Schweißverfahren und Nahtvorbereitung“. Die Themen finden Sie im Heft oder im Stundenplan. Der Rahmenlehrplan der Kultusministerkonferenz gliedert den Unterricht in Lernfelder; welche davon in welchem Jahr dran sind, legt Ihre Berufsschule fest.

Nach der Empfehlung Nr. 156 des BIBB-Hauptausschusses gehören die Themen des Berufsschulunterrichts in den Ausbildungsnachweis.

Formulierungen für den Beruf Konstruktionsmechaniker

StattBesser
GeschweißtKehlnähte an Flachstahl im Schutzgasverfahren geschweißt, Nähte per Sichtprüfung kontrolliert
Blech bearbeitetBlech nach Anriss geschnitten, entgratet und auf der Abkantbank gebogen
In der Werkstatt geholfenProfile nach Stückliste abgelängt, Baugruppe in der Vorrichtung geheftet
Teile montiertAnschlussteile verschraubt, Maßhaltigkeit der Baugruppe mit Messschieber und Winkel geprüft
Kran bedientBaugruppe mit Anschlagmitteln gesichert und zum Montageplatz transportiert

Fachberichte, Lehrgänge und zuständige Stelle

Konstruktionsmechaniker werden überwiegend in Industriebetrieben ausgebildet, etwa im Stahlbau, Behälterbau oder Schiffbau. Zuständige Stelle ist in der Regel die IHK. Ob Fachberichte, Skizzen oder Fotos verlangt werden, geben Kammer und Betrieb vor. Fragen Sie Ihren Ausbilder.

Lehrgänge außerhalb der Ausbildungsstätte, etwa ein Schweißlehrgang in einem überbetrieblichen Ausbildungszentrum, tragen Sie mit Thema, Ort und Stunden ein. Der Betrieb stellt Sie dafür frei (§ 15 Absatz 1 Satz 2 Nummer 4 BBiG). Kundennamen, Auftragsnummern und Zeichnungsnummern brauchen Sie im Nachweis nicht.

Abschlussprüfung und Zulassung

Die Ausbildungsordnung sieht eine Abschlussprüfung in zwei zeitlich getrennten Teilen vor. Teil 1 findet vor dem Ende des zweiten Ausbildungsjahres statt: Sie stellen Bauteile und Baugruppen her, mit manuellen und maschinellen Verfahren sowie lösbaren und unlösbaren Fügetechniken. Teil 2 liegt am Ende der Ausbildung und umfasst die Bereiche Arbeitsauftrag, Auftrags- und Funktionsanalyse, Fertigungstechnik sowie Wirtschafts- und Sozialkunde.

Zur Abschlussprüfung wird zugelassen, wer den Ausbildungsnachweis vorgelegt hat (§ 43 Absatz 1 Nummer 2 BBiG). Nach der Empfehlung Nr. 156 des BIBB-Hauptausschusses wird der Nachweis in der Prüfung nicht bewertet.

Ausbildungsrahmenplan

Was der Betrieb in der Ausbildung vermittelt, legt der Ausbildungsrahmenplan fest, eine Anlage der Ausbildungsordnung. Hier steht er im Wortlaut der Verordnung über die Berufsausbildung in den industriellen Metallberufen (IndMetAusbV 2007), abgerufen von gesetze-im-internet.de am 25.10.2026. Verweise auf Paragrafen der Verordnung sind in den Überschriften weggelassen. Die Zeitangaben sind Richtwerte; maßgeblich ist die amtliche Fassung.

Gemeinsame Kernqualifikationen13 Positionen

1 Berufsbildung, Arbeits- und Tarifrecht
  • a)Bedeutung des Ausbildungsvertrages, insbesondere Abschluss, Dauer und Beendigung, erklären
  • b)gegenseitige Rechte und Pflichten aus dem Ausbildungsvertrag nennen
  • c)Möglichkeiten der beruflichen Fortbildung nennen
  • d)wesentliche Teile des Arbeitsvertrages nennen
  • e)wesentliche Bestimmungen der für den Ausbildungsbetrieb geltenden Tarifverträge nennen
2 Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes
  • a)Aufbau und Aufgaben des Ausbildungsbetriebes erläutern
  • b)Grundfunktionen des Ausbildungsbetriebes wie Beschaffung, Fertigung, Absatz und Verwaltung erklären
  • c)Beziehungen des Ausbildungsbetriebes und seiner Belegschaft zu Wirtschaftsorganisationen, Berufsvertretungen und Gewerkschaften nennen
  • d)Grundlagen, Aufgaben und Arbeitsweise der betriebsverfassungs- oder personalvertretungsrechtlichen Organe des Ausbildungsbetriebes beschreiben
3 Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit
  • a)Gefährdung von Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz feststellen und Maßnahmen zu ihrer Vermeidung ergreifen
  • b)berufsbezogene Arbeitsschutz- und Unfallverhütungsvorschriften anwenden
  • c)Verhaltensweisen bei Unfällen beschreiben sowie erste Maßnahmen einleiten
  • d)Bestimmungen und Sicherheitsregeln beim Arbeiten an elektrischen Anlagen, Geräten und Betriebsmitteln beachten
  • e)Vorschriften des vorbeugenden Brandschutzes anwenden; Verhaltensweisen bei Bränden beschreiben und Maßnahmen zur Brandbekämpfung ergreifen
4 Umweltschutz

Zur Vermeidung betriebsbedingter Umweltbelastungen im beruflichen Einwirkungsbereich beitragen, insbesondere

  • a)mögliche Umweltbelastungen durch den Ausbildungsbetrieb und seinen Beitrag zum Umweltschutz an Beispielen erklären
  • b)für den Ausbildungsbetrieb geltende Regelungen des Umweltschutzes anwenden
  • c)Möglichkeiten der wirtschaftlichen und umweltschonenden Energie- und Materialverwendung nutzen
  • d)Abfälle vermeiden; Stoffe und Materialien einer umweltschonenden Entsorgung zuführen
5 Digitalisierung der Arbeit, Datenschutz und Informationssicherheit
  • a)auftragsbezogene und technische Unterlagen unter Zuhilfenahme von Standardsoftware erstellen
  • b)Daten und Dokumente pflegen, austauschen, sichern und archivieren
  • c)Daten eingeben, verarbeiten, übermitteln, empfangen und analysieren
  • d)Vorschriften zum Datenschutz anwenden
  • e)informationstechnische Systeme (IT-Systeme) zur Auftragsplanung, Auftragsabwicklung und Terminverfolgung anwenden
  • f)Informationsquellen und Informationen in digitalen Netzen recherchieren und aus digitalen Netzen beschaffen sowie Informationen bewerten
  • g)digitale Lernmedien nutzen
  • h)die informationstechnischen Schutzziele Verfügbarkeit, Integrität, Vertraulichkeit und Authentizität berücksichtigen
  • i)betriebliche Richtlinien zur Nutzung von Datenträgern, elektronischer Post, IT-Systemen und Internetseiten einhalten
  • j)Auffälligkeiten und Unregelmäßigkeiten in IT-Systemen erkennen und Maßnahmen zur Beseitigung ergreifen
  • k)Assistenz-, Simulations-, Diagnose- oder Visualisierungssysteme nutzen
  • l)in interdisziplinären Teams kommunizieren, planen und zusammenarbeiten
6 Betriebliche und technische Kommunikation
  • a)technische Zeichnungen und Stücklisten auswerten und anwenden sowie Skizzen anfertigen
  • b)Dokumente sowie technische Unterlagen und berufsbezogene Vorschriften zusammenstellen, ergänzen, auswerten und anwenden
  • c)Gespräche mit Kunden, Vorgesetzten und im Team situationsgerecht und zielorientiert auch mit digitalen Kommunikationsmitteln führen und dabei kulturelle Identitäten berücksichtigen
  • d)Sachverhalte darstellen, Protokolle anfertigen; englische Fachbegriffe in der Kommunikation anwenden
  • e)Informationen auch aus englischsprachigen technischen Unterlagen oder Dateien entnehmen und verwenden
  • f)Besprechungen organisieren und moderieren, Ergebnisse dokumentieren und präsentieren
  • g)Konflikte im Team lösen
7 Planen und Organisieren der Arbeit, Bewerten der Arbeitsergebnisse
  • a)Arbeitsplatz unter Berücksichtigung betrieblicher Vorgaben einrichten
  • b)Werkzeuge und Materialien auswählen, termingerecht anfordern, prüfen, transportieren und bereitstellen
  • c)Arbeitsabläufe und Teilaufgaben unter Beachtung wirtschaftlicher und terminlicher Vorgaben planen und durchführen
  • d)Instrumente zur Auftragsabwicklung sowie der Terminverfolgung anwenden
  • e)betriebswirtschaftlich relevante Daten erfassen und bewerten
  • f)Lösungsvarianten prüfen, darstellen und deren Wirtschaftlichkeit vergleichen
  • g)im eigenen Arbeitsbereich zur kontinuierlichen Verbesserung von Arbeitsvorgängen beitragen
  • h)Qualifikationsdefizite feststellen, Qualifizierungsmöglichkeiten nutzen
  • i)unterschiedliche Lerntechniken anwenden
  • j)Prüfverfahren und Prüfmittel auswählen und anwenden, Einsatzfähigkeit von Prüfmitteln feststellen
  • k)Arbeitsergebnisse kontrollieren, beurteilen und dokumentieren
  • l)Aufgaben im Team planen und durchführen
8 Unterscheiden, Zuordnen und Handhaben von Werk- und Hilfsstoffen
  • a)Werkstoffeigenschaften und deren Veränderungen beurteilen und Werkstoffe nach ihrer Verwendung auswählen und handhaben
  • b)Hilfsstoffe ihrer Verwendung nach zuordnen, einsetzen und entsorgen
9 Herstellen von Bauteilen und Baugruppen
  • a)Betriebsbereitschaft von Werkzeugmaschinen einschließlich der Werkzeuge sicherstellen
  • b)Werkzeuge und Spannzeuge auswählen, Werkstücke ausrichten und spannen
  • c)Werkstücke durch manuelle und maschinelle Fertigungsverfahren herstellen
  • d)Bauteile durch Trennen und Umformen herstellen
  • e)Bauteile, auch aus unterschiedlichen Werkstoffen, zu Baugruppen fügen
10 Warten von Betriebsmitteln
  • a)Betriebsmittel inspizieren, pflegen, warten und die Durchführung dokumentieren
  • b)mechanische und elektrische Bauteile und Verbindungen auf mechanische Beschädigungen sichtprüfen, instand setzen oder die Instandsetzung veranlassen
  • c)Betriebsstoffe auswählen, anwenden und entsorgen
11 Steuerungstechnik
  • a)steuerungstechnische Unterlagen auswerten
  • b)Steuerungstechnik anwenden
12 Anschlagen, Sichern und Transportieren
  • a)Transport-, Anschlagmittel und Hebezeuge auswählen, deren Betriebssicherheit beurteilen, unter Berücksichtigung der einschlägigen Vorschriften anwenden oder deren Einsatz veranlassen
  • b)Transportgut absetzen, lagern und sichern
13 Kundenorientierung
  • a)auftragsspezifische Anforderungen und Informationen beschaffen, prüfen, umsetzen oder an die Beteiligten weiterleiten
  • b)Kunden auf auftragsspezifische Besonderheiten und Sicherheitsvorschriften hinweisen

Teil A: Sachliche Gliederung der berufsspezifischen Fachqualifikationen8 Positionen

14 Anwenden von technischen Unterlagen
  • a)Gesamt- und Teilzeichnungen beschaffen und anwenden
  • b)Abwicklungen nach verschiedenen Verfahren herstellen
  • c)Schweißanweisungen und -pläne lesen und anwenden
15 Trennen und Umformen
  • a)Werkzeuge und Maschinen, insbesondere unter Berücksichtigung des Werkstoffes und des Bearbeitungsverfahrens, auswählen
  • b)Bleche, Rohre oder Profile nach Zeichnungen und Schablonen vorrichten
  • c)Bleche, Rohre oder Profile handgeführt, maschinell und thermisch umformen und trennen
  • d)Hilfswerkzeuge nach Verwendungszweck auswählen und anwenden
  • e)Schnittflächen- und Oberflächengüte beurteilen
  • f)Fehler feststellen, beheben und Maßnahmen zu ihrer Vermeidung einleiten
16 Einsetzen von Bearbeitungsmaschinen
  • a)Bearbeitungsmaschinen nach Fertigungsverfahren auswählen und einrichten
  • b)Maschinenwerte ermitteln und einstellen
  • c)Einrichtungen für Hilfsstoffe vorbereiten
  • d)Probeläufe durchführen und Fertigungsprozesse optimieren
17 Fügen von Bauteilen
  • a)Fügeteile entsprechend dem Fügeverfahren vorbereiten
  • b)Bleche, Rohre, Profile oder Baugruppen nach Zeichnungen form-, kraft- und stoffschlüssig verbinden
18 Einsetzen von Vorrichtungen und Hilfskonstruktionen
  • a)Hilfskonstruktionen und Vorrichtungen planen sowie auf- und abbauen
  • b)Schablonen herstellen und anwenden
19 Montieren und Demontieren von Metallkonstruktionen
  • a)Bauteile und Baugruppen identifizieren und unter Beachtung ihrer Funktion nach technischen Unterlagen zur Montage und Demontage prüfen und vorbereiten
  • b)Werkzeuge und Hilfsmittel auswählen und einsetzen
  • c)Bauteile und Baugruppen unter Beachtung der Maßtoleranzen passen sowie durch Messen, Lehren und Sichtprüfen funktionsgerecht ausrichten und Lage sichern
  • d)Bauteile und Baugruppen nach technischen Unterlagen montieren
  • e)Bauteile und Baugruppen demontieren und hinsichtlich Lage und Funktionszuordnung kennzeichnen
  • f)Montageplatz und Baugruppen gegen Unfallgefahren sichern, Sicherheitseinrichtungen überprüfen
20 Prüfen von Bauteilen und Baugruppen
  • a)Prüfverfahren und -geräte nach Verwendungszweck auswählen
  • b)Bauteile auf Dichtheit, Zug- und Druckfestigkeit sowie Maß-, Form- und Lageabweichungen und Funktion prüfen
  • c)vorgefertigte Bauteile und Baugruppen für die schweißtechnische Weiterbearbeitung kontrollieren
  • d)werkstattübliche Schweißprüfverfahren anwenden
21 Geschäftsprozesse und Qualitätssicherungssysteme im Einsatzgebiet
  • a)Art und Umfang von Aufträgen klären, spezifische Leistungen feststellen, Besonderheiten und Termine mit Kunden absprechen
  • b)Informationen für die Auftragsabwicklung beschaffen, auswerten und nutzen, technische Entwicklungen berücksichtigen, sicherheitsrelevante Vorgaben beachten
  • c)Auftragsabwicklungen unter Berücksichtigung sicherheitstechnischer, betriebswirtschaftlicher und ökologischer Gesichtspunkte planen sowie mit vor- und nachgelagerten Bereichen abstimmen, Planungsunterlagen erstellen
  • d)Teilaufträge veranlassen, Ergebnisse prüfen
  • e)Aufträge, insbesondere unter Berücksichtigung von Arbeitssicherheit, Umweltschutz und Terminvorgaben, durchführen
  • f)betriebliche Qualitätssicherungssysteme im eigenen Arbeitsbereich anwenden; Ursachen von Qualitätsmängeln systematisch suchen, beseitigen und dokumentieren
  • g)Prüfverfahren und Prüfmittel auswählen und anwenden, Einsatzfähigkeit von Prüfmitteln feststellen, Prüfpläne und betriebliche Prüfvorschriften anwenden, Ergebnisse dokumentieren
  • h)Auftragsabwicklung, Leistungen und Verbrauch dokumentieren
  • i)technische Systeme oder Produkte an Kunden übergeben und erläutern, Abnahmeprotokolle erstellen
  • j)Arbeitsergebnisse und -durchführung bewerten sowie zur kontinuierlichen Verbesserung von Arbeitsvorgängen im Betriebsablauf beitragen
  • k)Optimierung von Vorgaben, insbesondere von Dokumentationen, veranlassen
  • l)Lebenszyklusdaten von Aufträgen, Dienstleistungen, Produkten und Betriebsmitteln auswerten und Vorschläge zur Optimierung von Abläufen und Prozessen erarbeiten

Teil B: Zeitliche Gliederung

Abschnitt I:5 Positionen

1 Berufsbildung, Arbeits- und Tarifrecht
  • a)Bedeutung des Ausbildungsvertrages, insbesondere Abschluss, Dauer und Beendigung, erklären
  • b)gegenseitige Rechte und Pflichten aus dem Ausbildungsvertrag nennen
  • c)Möglichkeiten der beruflichen Fortbildung nennen
  • d)wesentliche Teile des Arbeitsvertrages nennen
  • e)wesentliche Bestimmungen der für den Ausbildungsbetrieb geltenden Tarifverträge nennen
2 Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes
  • a)Aufbau und Aufgaben des Ausbildungsbetriebes erläutern
  • b)Grundfunktionen des Ausbildungsbetriebes wie Beschaffung, Fertigung, Absatz und Verwaltung erklären
  • c)Beziehungen des Ausbildungsbetriebes und seiner Belegschaft zu Wirtschaftsorganisationen, Berufsvertretungen und Gewerkschaften nennen
  • d)Grundlagen, Aufgaben und Arbeitsweise der betriebsverfassungs- oder personalvertretungsrechtlichen Organe des Ausbildungsbetriebes beschreiben
3 Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit
  • a)Gefährdung von Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz feststellen und Maßnahmen zu ihrer Vermeidung ergreifen
  • b)berufsbezogene Arbeitsschutz- und Unfallverhütungsvorschriften anwenden
  • c)Verhaltensweisen bei Unfällen beschreiben sowie erste Maßnahmen einleiten
  • d)Bestimmungen und Sicherheitsregeln beim Arbeiten an elektrischen Anlagen, Geräten und Betriebsmitteln beachten
  • e)Vorschriften des vorbeugenden Brandschutzes anwenden; Verhaltensweisen bei Bränden beschreiben und Maßnahmen zur Brandbekämpfung ergreifen
4 Umweltschutzwährend der gesamten Ausbildung

Zur Vermeidung betriebsbedingter Umweltbelastungen im beruflichen Einwirkungsbereich beitragen, insbesondere

  • a)mögliche Umweltbelastungen durch den Ausbildungsbetrieb und seinen Beitrag zum Umweltschutz an Beispielen erklären
  • b)für den Ausbildungsbetrieb geltende Regelungen des Umweltschutzes anwenden
  • c)Möglichkeiten der wirtschaftlichen und umweltschonenden Energie- und Materialverwendung nutzen
  • d)Abfälle vermeiden; Stoffe und Materialien einer umweltschonenden Entsorgung zuführen
5 Digitalisierung der Arbeit, Datenschutz und Informationssicherheit
  • a)auftragsbezogene und technische Unterlagen unter Zuhilfenahme von Standardsoftware erstellen
  • b)Daten und Dokumente pflegen, austauschen, sichern und archivieren
  • c)Daten eingeben, verarbeiten, übermitteln, empfangen und analysieren
  • d)Vorschriften zum Datenschutz anwenden
  • e)informationstechnische Systeme (IT-Systeme) zur Auftragsplanung, Auftragsabwicklung und Terminverfolgung anwenden
  • f)Informationsquellen und Informationen in digitalen Netzen recherchieren und aus digitalen Netzen beschaffen sowie Informationen bewerten
  • g)digitale Lernmedien nutzen
  • h)die informationstechnischen Schutzziele Verfügbarkeit, Integrität, Vertraulichkeit und Authentizität berücksichtigen
  • i)betriebliche Richtlinien zur Nutzung von Datenträgern, elektronischer Post, IT-Systemen und Internetseiten einhalten
  • j)Auffälligkeiten und Unregelmäßigkeiten in IT-Systemen erkennen und Maßnahmen zur Beseitigung ergreifen
  • k)Assistenz-, Simulations-, Diagnose- oder Visualisierungssysteme nutzen
  • l)in interdisziplinären Teams kommunizieren, planen und zusammenarbeiten

Abschnitt II:

Zeitrahmen 1 (1. Ausbildungsjahr, 6 bis 8 Monate)5 Positionen

6 Betriebliche und technische Kommunikation
  • a)technische Zeichnungen und Stücklisten auswerten und anwenden sowie Skizzen anfertigen
7 Planen und Organisieren der Arbeit, Bewerten der Arbeitsergebnisse
  • a)Arbeitsplatz unter Berücksichtigung betrieblicher Vorgaben einrichten
  • b)Werkzeuge und Materialien auswählen, termingerecht anfordern, prüfen, transportieren und bereitstellen
  • j)Prüfverfahren und Prüfmittel auswählen und anwenden, Einsatzfähigkeit von Prüfmitteln feststellen
  • k)Arbeitsergebnisse kontrollieren, beurteilen und dokumentieren
8 Unterscheiden, Zuordnen und Handhaben von Werk- und Hilfsstoffen
  • a)Werkstoffeigenschaften und deren Veränderungen beurteilen und Werkstoffe nach ihrer Verwendung auswählen und handhaben
  • b)Hilfsstoffe ihrer Verwendung nach zuordnen, einsetzen und entsorgen
9 Herstellen von Bauteilen und Baugruppen
  • a)Betriebsbereitschaft von Werkzeugmaschinen einschließlich der Werkzeuge sicherstellen
  • b)Werkzeuge und Spannzeuge auswählen, Werkstücke ausrichten und spannen
  • c)Werkstücke durch manuelle und maschinelle Fertigungsverfahren herstellen
  • d)Bauteile durch Trennen und Umformen herstellen
17 Fügen von Bauteilen
  • a)Fügeteile entsprechend dem Fügeverfahren vorbereiten
  • b)Bleche, Rohre, Profile oder Baugruppen nach Zeichnungen form-, kraft- und stoffschlüssig verbinden

Zeitrahmen 2 (2 bis 4 Monate)5 Positionen

6 Betriebliche und technische Kommunikation
  • b)Dokumente sowie technische Unterlagen und berufsbezogene Vorschriften zusammenstellen, ergänzen, auswerten und anwenden
  • c)Gespräche mit Kunden, Vorgesetzten und im Team situationsgerecht und zielorientiert auch mit digitalen Kommunikationsmitteln führen und dabei kulturelle Identitäten berücksichtigen
  • d)Sachverhalte darstellen, Protokolle anfertigen; englische Fachbegriffe in der Kommunikation anwenden
  • e)Informationen auch aus englischsprachigen technischen Unterlagen oder Dateien entnehmen und verwenden
  • f)Besprechungen organisieren und moderieren, Ergebnisse dokumentieren und präsentieren
  • g)Konflikte im Team lösen
7 Planen und Organisieren der Arbeit, Bewerten der Arbeitsergebnisse
  • a)Arbeitsplatz unter Berücksichtigung betrieblicher Vorgaben einrichten
  • b)Werkzeuge und Materialien auswählen, termingerecht anfordern, prüfen, transportieren und bereitstellen
  • f)Lösungsvarianten prüfen, darstellen und deren Wirtschaftlichkeit vergleichen
  • h)Qualifikationsdefizite feststellen, Qualifizierungsmöglichkeiten nutzen
  • i)unterschiedliche Lerntechniken anwenden
  • j)Prüfverfahren und Prüfmittel auswählen und anwenden, Einsatzfähigkeit von Prüfmitteln feststellen
  • k)Arbeitsergebnisse kontrollieren, beurteilen und dokumentieren
9 Herstellen von Bauteilen und Baugruppen
  • e)Bauteile, auch aus unterschiedlichen Werkstoffen, zu Baugruppen fügen
12 Anschlagen, Sichern und Transportieren
  • a)Transport-, Anschlagmittel und Hebezeuge auswählen, deren Betriebssicherheit beurteilen, unter Berücksichtigung der einschlägigen Vorschriften anwenden oder deren Einsatz veranlassen
  • b)Transportgut absetzen, lagern und sichern
14 Anwenden von technischen Unterlagen
  • a)Gesamt- und Teilzeichnungen beschaffen und anwenden
  • b)Abwicklungen nach verschiedenen Verfahren herstellen
  • c)Schweißanweisungen und -pläne lesen und anwenden

Zeitrahmen 3 (1 bis 3 Monate)4 Positionen

6 Betriebliche und technische Kommunikation
  • b)Dokumente sowie technische Unterlagen und berufsbezogene Vorschriften zusammenstellen, ergänzen, auswerten und anwenden
  • d)Sachverhalte darstellen, Protokolle anfertigen; englische Fachbegriffe in der Kommunikation anwenden
8 Unterscheiden, Zuordnen und Handhaben von Werk- und Hilfsstoffen
  • a)Werkstoffeigenschaften und deren Veränderungen beurteilen und Werkstoffe nach ihrer Verwendung auswählen und handhaben
  • b)Hilfsstoffe ihrer Verwendung nach zuordnen, einsetzen und entsorgen
10 Warten von Betriebsmitteln
  • a)Betriebsmittel inspizieren, pflegen, warten und die Durchführung dokumentieren
  • b)mechanische und elektrische Bauteile und Verbindungen auf mechanische Beschädigungen sichtprüfen, instand setzen oder die Instandsetzung veranlassen
  • c)Betriebsstoffe auswählen, anwenden und entsorgen
16 Einsetzen von Bearbeitungsmaschinen
  • c)Einrichtungen für Hilfsstoffe vorbereiten

Zeitrahmen 4 (2. Ausbildungsjahr, 1. Halbjahr, 2 bis 4 Monate)7 Positionen

7 Planen und Organisieren der Arbeit, Bewerten der Arbeitsergebnisse
  • b)Werkzeuge und Materialien auswählen, termingerecht anfordern, prüfen, transportieren und bereitstellen
  • g)im eigenen Arbeitsbereich zur kontinuierlichen Verbesserung von Arbeitsvorgängen beitragen
  • j)Prüfverfahren und Prüfmittel auswählen und anwenden, Einsatzfähigkeit von Prüfmitteln feststellen
  • k)Arbeitsergebnisse kontrollieren, beurteilen und dokumentieren
8 Unterscheiden, Zuordnen und Handhaben von Werk- und Hilfsstoffen
  • a)Werkstoffeigenschaften und deren Veränderungen beurteilen und Werkstoffe nach ihrer Verwendung auswählen und handhaben
  • b)Hilfsstoffe ihrer Verwendung nach zuordnen, einsetzen und entsorgen
9 Herstellen von Bauteilen und Baugruppen
  • a)Betriebsbereitschaft von Werkzeugmaschinen einschließlich der Werkzeuge sicherstellen
  • b)Werkzeuge und Spannzeuge auswählen, Werkstücke ausrichten und spannen
  • c)Werkstücke durch manuelle und maschinelle Fertigungsverfahren herstellen
  • d)Bauteile durch Trennen und Umformen herstellen
12 Anschlagen, Sichern und Transportieren
  • a)Transport-, Anschlagmittel und Hebezeuge auswählen, deren Betriebssicherheit beurteilen, unter Berücksichtigung der einschlägigen Vorschriften anwenden oder deren Einsatz veranlassen
  • b)Transportgut absetzen, lagern und sichern
13 Kundenorientierung
  • a)auftragsspezifische Anforderungen und Informationen beschaffen, prüfen, umsetzen oder an die Beteiligten weiterleiten
  • b)Kunden auf auftragsspezifische Besonderheiten und Sicherheitsvorschriften hinweisen
15 Trennen und Umformen
  • a)Werkzeuge und Maschinen, insbesondere unter Berücksichtigung des Werkstoffes und des Bearbeitungsverfahrens, auswählen
  • b)Bleche, Rohre oder Profile nach Zeichnungen und Schablonen vorrichten
  • c)Bleche, Rohre oder Profile handgeführt, maschinell und thermisch umformen und trennen
  • d)Hilfswerkzeuge nach Verwendungszweck auswählen und anwenden
  • e)Schnittflächen- und Oberflächengüte beurteilen
  • f)Fehler feststellen, beheben und Maßnahmen zu ihrer Vermeidung einleiten
17 Fügen von Bauteilen
  • a)Fügeteile entsprechend dem Fügeverfahren vorbereiten
  • b)Bleche, Rohre, Profile oder Baugruppen nach Zeichnungen form-, kraft- und stoffschlüssig verbinden

Zeitrahmen 5 (2 bis 4 Monate)7 Positionen

6 Betriebliche und technische Kommunikation
  • c)Gespräche mit Kunden, Vorgesetzten und im Team situationsgerecht und zielorientiert auch mit digitalen Kommunikationsmitteln führen und dabei kulturelle Identitäten berücksichtigen
  • d)Sachverhalte darstellen, Protokolle anfertigen; englische Fachbegriffe in der Kommunikation anwenden
  • e)Informationen auch aus englischsprachigen technischen Unterlagen oder Dateien entnehmen und verwenden
  • f)Besprechungen organisieren und moderieren, Ergebnisse dokumentieren und präsentieren
  • g)Konflikte im Team lösen
7 Planen und Organisieren der Arbeit, Bewerten der Arbeitsergebnisse
  • a)Arbeitsplatz unter Berücksichtigung betrieblicher Vorgaben einrichten
  • c)Arbeitsabläufe und Teilaufgaben unter Beachtung wirtschaftlicher und terminlicher Vorgaben planen und durchführen
  • d)Instrumente zur Auftragsabwicklung sowie der Terminverfolgung anwenden
  • e)betriebswirtschaftlich relevante Daten erfassen und bewerten
  • f)Lösungsvarianten prüfen, darstellen und deren Wirtschaftlichkeit vergleichen
  • g)im eigenen Arbeitsbereich zur kontinuierlichen Verbesserung von Arbeitsvorgängen beitragen
  • h)Qualifikationsdefizite feststellen, Qualifizierungsmöglichkeiten nutzen
  • i)unterschiedliche Lerntechniken anwenden
  • j)Prüfverfahren und Prüfmittel auswählen und anwenden, Einsatzfähigkeit von Prüfmitteln feststellen
  • l)Aufgaben im Team planen und durchführen
8 Unterscheiden, Zuordnen und Handhaben von Werk- und Hilfsstoffen
  • b)Hilfsstoffe ihrer Verwendung nach zuordnen, einsetzen und entsorgen
9 Herstellen von Bauteilen und Baugruppen
  • e)Bauteile, auch aus unterschiedlichen Werkstoffen, zu Baugruppen fügen
12 Anschlagen, Sichern und Transportieren
  • a)Transport-, Anschlagmittel und Hebezeuge auswählen, deren Betriebssicherheit beurteilen, unter Berücksichtigung der einschlägigen Vorschriften anwenden oder deren Einsatz veranlassen
  • b)Transportgut absetzen, lagern und sichern
14 Anwenden von technischen Unterlagen
  • c)Schweißanweisungen und -pläne lesen und anwenden
18 Einsetzen von Vor- richtungen und Hilfskonstruktionen
  • a)Hilfskonstruktionen und Vorrichtungen planen sowie auf- und abbauen

Zeitrahmen 6 (2. Ausbildungsjahr, 2. Halbjahr, 3. und 4. Ausbildungsjahr, 3 bis 5 Monate)9 Positionen

6 Betriebliche und technische Kommunikation
  • a)technische Zeichnungen und Stücklisten auswerten und anwenden sowie Skizzen anfertigen
  • b)Dokumente sowie technische Unterlagen und berufsbezogene Vorschriften zusammenstellen, ergänzen, auswerten und anwenden
  • e)Informationen auch aus englischsprachigen technischen Unterlagen oder Dateien entnehmen und verwenden
7 Planen und Organisieren der Arbeit, Bewerten der Arbeitsergebnisse
  • c)Arbeitsabläufe und Teilaufgaben unter Beachtung wirtschaftlicher und terminlicher Vorgaben planen und durchführen
  • d)Instrumente zur Auftragsabwicklung sowie der Terminverfolgung anwenden
  • e)betriebswirtschaftlich relevante Daten erfassen und bewerten
  • f)Lösungsvarianten prüfen, darstellen und deren Wirtschaftlichkeit vergleichen
  • k)Arbeitsergebnisse kontrollieren, beurteilen und dokumentieren
  • l)Aufgaben im Team planen und durchführen
8 Unterscheiden, Zuordnen und Handhaben von Werk- und Hilfsstoffen
  • a)Werkstoffeigenschaften und deren Veränderungen beurteilen und Werkstoffe nach ihrer Verwendung auswählen und handhaben
11 Steuerungstechnik
  • a)steuerungstechnische Unterlagen auswerten
  • b)Steuerungstechnik anwenden
14 Anwenden von technischen Unterlagen
  • a)Gesamt- und Teilzeichnungen beschaffen und anwenden
  • b)Abwicklungen nach verschiedenen Verfahren herstellen
15 Trennen und Umformen
  • a)Werkzeuge und Maschinen, insbesondere unter Berücksichtigung des Werkstoffes und des Bearbeitungsverfahrens, auswählen
  • b)Bleche, Rohre oder Profile nach Zeichnungen und Schablonen vorrichten
  • c)Bleche, Rohre oder Profile handgeführt, maschinell und thermisch umformen und trennen
  • d)Hilfswerkzeuge nach Verwendungszweck auswählen und anwenden
  • e)Schnittflächen- und Oberflächengüte beurteilen
  • f)Fehler feststellen, beheben und Maßnahmen zu ihrer Vermeidung einleiten
16 Einsetzen von Bearbeitungsmaschinen
  • a)Bearbeitungsmaschinen nach Fertigungsverfahren auswählen und einrichten
  • b)Maschinenwerte ermitteln und einstellen
  • c)Einrichtungen für Hilfsstoffe vorbereiten
  • d)Probeläufe durchführen und Fertigungsprozesse optimieren
18 Einsetzen von Vorrichtungen und Hilfskonstruktionen
  • a)Hilfskonstruktionen und Vorrichtungen planen sowie auf- und abbauen
  • b)Schablonen herstellen und anwenden
20 Prüfen von Bauteilen und Baugruppen
  • a)Prüfverfahren und -geräte nach Verwendungszweck auswählen
  • b)Bauteile auf Dichtheit, Zug- und Druckfestigkeit sowie Maß-, Form- und Lageabweichungen und Funktion prüfen
  • c)vorgefertigte Bauteile und Baugruppen für die schweißtechnische Weiterbearbeitung kontrollieren
  • d)werkstattübliche Schweißprüfverfahren anwenden

Zeitrahmen 7 (1 bis 3 Monate)3 Positionen

7 Planen und Organisieren der Arbeit, Bewerten der Arbeitsergebnisse
  • g)im eigenen Arbeitsbereich zur kontinuierlichen Verbesserung von Arbeitsvorgängen beitragen
  • j)Prüfverfahren und Prüfmittel auswählen und anwenden, Einsatzfähigkeit von Prüfmitteln feststellen
9 Herstellen von Bauteilen und Baugruppen
  • c)Werkstücke durch manuelle und maschinelle Fertigungsverfahren herstellen
  • d)Bauteile durch Trennen und Umformen herstellen
17 Fügen von Bauteilen
  • a)Fügeteile entsprechend dem Fügeverfahren vorbereiten
  • b)Bleche, Rohre, Profile oder Baugruppen nach Zeichnungen form-, kraft- und stoffschlüssig verbinden

Zeitrahmen 8 (1 bis 3 Monate)4 Positionen

7 Planen und Organisieren der Arbeit, Bewerten der Arbeitsergebnisse
  • c)Arbeitsabläufe und Teilaufgaben unter Beachtung wirtschaftlicher und terminlicher Vorgaben planen und durchführen
  • d)Instrumente zur Auftragsabwicklung sowie der Terminverfolgung anwenden
  • e)betriebswirtschaftlich relevante Daten erfassen und bewerten
  • f)Lösungsvarianten prüfen, darstellen und deren Wirtschaftlichkeit vergleichen
  • j)Prüfverfahren und Prüfmittel auswählen und anwenden, Einsatzfähigkeit von Prüfmitteln feststellen
  • k)Arbeitsergebnisse kontrollieren, beurteilen und dokumentieren
  • l)Aufgaben im Team planen und durchführen
12 Anschlagen, Sichern und Transportieren
  • a)Transport-, Anschlagmittel und Hebezeuge auswählen, deren Betriebssicherheit beurteilen, unter Berücksichtigung der einschlägigen Vorschriften anwenden oder deren Einsatz veranlassen
13 Kundenorientierung
  • a)auftragsspezifische Anforderungen und Informationen beschaffen, prüfen, umsetzen oder an die Beteiligten weiterleiten
  • b)Kunden auf auftragsspezifische Besonderheiten und Sicherheitsvorschriften hinweisen
18 Einsetzen von Vorrichtungen und Hilfskonstruktionen
  • a)Hilfskonstruktionen und Vorrichtungen planen sowie auf- und abbauen

Zeitrahmen 9 (1 bis 3 Monate)8 Positionen

7 Planen und Organisieren der Arbeit, Bewerten der Arbeitsergebnisse
  • c)Arbeitsabläufe und Teilaufgaben unter Beachtung wirtschaftlicher und terminlicher Vorgaben planen und durchführen
  • d)Instrumente zur Auftragsabwicklung sowie der Terminverfolgung anwenden
  • e)betriebswirtschaftlich relevante Daten erfassen und bewerten
  • f)Lösungsvarianten prüfen, darstellen und deren Wirtschaftlichkeit vergleichen
  • j)Prüfverfahren und Prüfmittel auswählen und anwenden, Einsatzfähigkeit von Prüfmitteln feststellen
9 Herstellen von Bauteilen und Baugruppen
  • c)Werkstücke durch manuelle und maschinelle Fertigungsverfahren herstellen
  • d)Bauteile durch Trennen und Umformen herstellen
11 Steuerungstechnik
  • a)steuerungstechnische Unterlagen auswerten
  • b)Steuerungstechnik anwenden
15 Trennen und Umformen
  • a)Werkzeuge und Maschinen, insbesondere unter Berücksichtigung des Werkstoffes und des Bearbeitungsverfahrens, auswählen
  • b)Bleche, Rohre oder Profile nach Zeichnungen und Schablonen vorrichten
  • c)Bleche, Rohre oder Profile handgeführt, maschinell und thermisch umformen und trennen
16 Einsetzen von Bearbeitungsmaschinen
  • a)Bearbeitungsmaschinen nach Fertigungsverfahren auswählen und einrichten
  • b)Maschinenwerte ermitteln und einstellen
  • c)Einrichtungen für Hilfsstoffe vorbereiten
  • d)Probeläufe durchführen und Fertigungsprozesse optimieren
17 Fügen von Bauteilen
  • a)Fügeteile entsprechend dem Fügeverfahren vorbereiten
  • b)Bleche, Rohre, Profile oder Baugruppen nach Zeichnungen form-, kraft- und stoffschlüssig verbinden
18 Einsetzen von Vorrichtungen und Hilfskonstruktionen
  • a)Hilfskonstruktionen und Vorrichtungen planen sowie auf- und abbauen
  • b)Schablonen herstellen und anwenden
20 Prüfen von Bauteilen und Baugruppen
  • a)Prüfverfahren und -geräte nach Verwendungszweck auswählen
  • b)Bauteile auf Dichtheit, Zug- und Druckfestigkeit sowie Maß-, Form- und Lageabweichungen und Funktion prüfen
  • c)vorgefertigte Bauteile und Baugruppen für die schweißtechnische Weiterbearbeitung kontrollieren
  • d)werkstattübliche Schweißprüfverfahren anwenden

Zeitrahmen 10 (2 bis 4 Monate)5 Positionen

13 Kundenorientierung
  • a)auftragsspezifische Anforderungen und Informationen beschaffen, prüfen, umsetzen oder an die Beteiligten weiterleiten
  • b)Kunden auf auftragsspezifische Besonderheiten und Sicherheitsvorschriften hinweisen
17 Fügen von Bauteilen
  • a)Fügeteile entsprechend dem Fügeverfahren vorbereiten
  • b)Bleche, Rohre, Profile oder Baugruppen nach Zeichnungen form-, kraft- und stoffschlüssig verbinden
18 Einsetzen von Vorrichtungen und Hilfskonstruktionen
  • a)Hilfskonstruktionen und Vorrichtungen planen sowie auf- und abbauen
  • b)Schablonen herstellen und anwenden
19 Montieren und Demontieren von Metallkonstruktionen
  • a)Bauteile und Baugruppen identifizieren und unter Beachtung ihrer Funktion nach technischen Unterlagen zur Montage und Demontage prüfen und vorbereiten
  • b)Werkzeuge und Hilfsmittel auswählen und einsetzen
  • c)Bauteile und Baugruppen unter Beachtung der Maßtoleranzen passen sowie durch Messen, Lehren und Sichtprüfen funktionsgerecht ausrichten und Lage sichern
  • d)Bauteile und Baugruppen nach technischen Unterlagen montieren
  • e)Bauteile und Baugruppen demontieren und hinsichtlich Lage und Funktionszuordnung kennzeichnen
  • f)Montageplatz und Baugruppen gegen Unfallgefahren sichern, Sicherheitseinrichtungen überprüfen
20 Prüfen von Bauteilen und Baugruppen
  • c)vorgefertigte Bauteile und Baugruppen für die schweißtechnische Weiterbearbeitung kontrollieren
  • d)werkstattübliche Schweißprüfverfahren anwenden

Zeitrahmen 11 (10 bis 12 Monate)1 Position

21 Geschäftsprozesse und Qualitätssicherungs- systeme im Einsatzgebiet
  • a)Art und Umfang von Aufträgen klären, spezifische Leistungen feststellen, Besonderheiten und Termine mit Kunden absprechen
  • b)Informationen für die Auftragsabwicklung beschaffen, auswerten und nutzen, technische Entwicklungen berücksichtigen, sicherheitsrelevante Vorgaben beachten
  • c)Auftragsabwicklungen unter Berücksichtigung sicherheitstechnischer, betriebswirtschaftlicher und ökologischer Gesichtspunkte planen sowie mit vor- und nachgelagerten Bereichen abstimmen, Planungsunterlagen erstellen
  • d)Teilaufträge veranlassen, Ergebnisse prüfen
  • e)Aufträge, insbesondere unter Berücksichtigung von Arbeitssicherheit, Umweltschutz und Terminvorgaben, durchführen
  • f)betriebliche Qualitätssicherungssysteme im eigenen Arbeitsbereich anwenden, Ursachen von Qualitätsmängeln systematisch suchen, beseitigen und dokumentieren
  • g)Prüfverfahren und Prüfmittel auswählen und anwenden, Einsatzfähigkeit von Prüfmitteln feststellen, Prüfpläne und betriebliche Prüfvorschriften anwenden, Ergebnisse dokumentieren
  • h)Auftragsabwicklung, Leistungen und Verbrauch dokumentieren
  • i)technische Systeme oder Produkte an Kunden übergeben und erläutern, Abnahmeprotokolle erstellen
  • j)Arbeitsergebnisse und -durchführung bewerten sowie zur kontinuierlichen Verbesserung von Arbeitsvorgängen im Betriebsablauf beitragen
  • k)Optimierung von Vorgaben, insbesondere von Dokumentationen, veranlassen
  • l)Lebenszyklusdaten von Aufträgen, Dienstleistungen, Produkten und Betriebsmitteln auswerten und Vorschläge zur Optimierung von Abläufen und Prozessen erarbeiten

Häufige Fragen

Was schreibe ich als Konstruktionsmechaniker ins Berichtsheft?

Die Arbeiten der Woche an Metallkonstruktionen, etwa Anreißen, Trennen, Umformen, Schweißen, Montieren und Prüfen, mit Stunden je Tag, dazu die Themen der Berufsschule. Stichworte genügen, zum Beispiel „Baugruppe in der Vorrichtung geheftet“. Kundennamen und Zeichnungsnummern sind nicht nötig.

Gibt es beim Konstruktionsmechaniker Fachrichtungen?

Nein, die Verordnung kennt keine Fachrichtungen. Die Ausbildung dauert dreieinhalb Jahre. Ihr Betrieb legt mindestens ein Einsatzgebiet fest, zum Beispiel Schweißtechnik oder Stahl- und Metallbau, in dem Sie die Inhalte vertiefen.

Gehören Skizzen und Fotos ins Berichtsheft?

Das bestimmen Ihre Kammer und Ihr Betrieb, nicht das Gesetz. Fragen Sie Ihren Ausbilder, ob Skizzen, Fachberichte oder Fotos vorgeschrieben sind. Das Gesetz verlangt nur einen schriftlichen oder elektronischen Ausbildungsnachweis (§ 13 Satz 2 Nummer 7 BBiG).

Wird das Berichtsheft in der Abschlussprüfung gebraucht?

Ja, als Voraussetzung für die Zulassung. Zugelassen wird, wer den Ausbildungsnachweis vorgelegt hat (§ 43 Absatz 1 Nummer 2 BBiG). Nach der Empfehlung Nr. 156 des BIBB-Hauptausschusses wird er in der Prüfung nicht bewertet.

Quellen

Das Berichtsheft digital führen

heftwerk ist ein Berichtsheft-Tool für den digitalen Ausbildungsnachweis. Auszubildende tragen ihre Woche am Telefon oder am Rechner ein, der Ausbilder gibt sie frei, und der Nachweis steht als PDF bereit. Für Auszubildende ist heftwerk kostenlos, den Zugang richtet der Ausbildungsbetrieb ein. heftwerk im Überblick

Ausbildungsnachweis nach BBiG, Freigabe durch den Ausbilder, Export als PDF. Ab 41,25 € im Monat* für bis zu fünf Auszubildende, netto zuzüglich Umsatzsteuer. Preis und häufige Fragen

*Mit dem Code IHK2026: bis einschließlich 31.12.2026 kostenfrei (bei Abschluss ab 2027: 30 Tage), danach zum halben Preis, bei jährlicher Zahlung 41,25 € im Monat (495 € im Jahr), netto. Preis fest bis Ende 2030, danach bis 2045 nur Inflationsausgleich nach dem Verbraucherpreisindex. Abschluss bis 31.03.2027. *Aktionsbedingungen

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