Berichtsheft als Anlagenmechaniker: Beispiele und Tipps
Ins Berichtsheft als Anlagenmechaniker gehört, was Sie in der Woche im Betrieb, in der Berufsschule und in Lehrgängen gemacht haben: Aufträge lesen und planen, Rohre, Bleche und Baugruppen anreißen, schneiden, biegen, fügen und schweißen, Anlagen montieren, prüfen, warten und Störungen eingrenzen. Je nach Einsatzgebiet Ihres Betriebs, etwa Anlagenbau, Apparate- und Behälterbau, Instandhaltung, Rohrsystemtechnik oder Schweißtechnik, liegen die Schwerpunkte anders. Diese Seite zeigt, wie Sie solche Tätigkeiten knapp und nachvollziehbar eintragen.
Stand: 21.10.2026
Was als Anlagenmechaniker ins Berichtsheft gehört
Grundlage ist die Verordnung über die Berufsausbildung in den industriellen Metallberufen (IndMetAusbV 2007), die auch den Anlagenmechaniker regelt. Die Ausbildung dauert dreieinhalb Jahre. Es gibt keine Fachrichtungen, aber Einsatzgebiete: Ihr Betrieb wählt mindestens eines aus, zur Auswahl stehen Anlagenbau, Apparate- und Behälterbau, Instandhaltung, Rohrsystemtechnik und Schweißtechnik.
Der Ausbildungsrahmenplan ordnet die Inhalte nach Berufsbildpositionen. Ihre Einträge lassen sich diesen Bereichen zuordnen:
- Bearbeiten von Aufträgen
- Herstellen und Montieren von Bauteilen und Baugruppen
- Instandhaltung, Feststellen, Eingrenzen und Beheben von Fehlern und Störungen
- Bauteile und Einrichtungen prüfen
- Geschäftsprozesse und Qualitätssicherungssysteme im Einsatzgebiet
- Herstellen von Bauteilen und Baugruppen (gemeinsame Kernqualifikation)
- Warten von Betriebsmitteln
- Steuerungstechnik
- Anschlagen, Sichern und Transportieren
Beispielwoche im ersten Ausbildungsjahr
Die Einträge sind Beispiele; Ihre Woche sieht anders aus. Die Stunden richten sich nach Ihrem Ausbildungsvertrag.
| Tag | Tätigkeiten | Stunden |
|---|---|---|
| Montag | Arbeitsschutzunterweisung an der Rohrbiegemaschine, Rohrstücke nach Zeichnung angerissen, abgelängt und entgratet | 8 |
| Dienstag | Rohrbögen mit Biegevorrichtung gefertigt, Maße mit Messschieber und Winkelmesser kontrolliert, Ausschuss notiert | 8 |
| Mittwoch | Berufsschule: Zeichnungslesen, Werkstoffkunde Stahl, Grundlagen Fügetechnik | 8 |
| Donnerstag | Rohrleitung aus Probestücken geheftet und mit dem Schweißaufsichtführenden besprochen, Flanschverbindung montiert | 8 |
| Freitag | Dichtheitsprüfung an der Probeleitung durchgeführt, Werkzeuge gewartet, Arbeitsplatz gereinigt | 8 |
Beispielwoche im vierten Ausbildungsjahr
| Tag | Tätigkeiten | Stunden |
|---|---|---|
| Montag | Instandhaltungsauftrag an einer Pumpenanlage übernommen, Anlagendokumentation und Schaltplan ausgewertet, Arbeitsablauf geplant | 8 |
| Dienstag | Störung eingegrenzt: Druckverlust im Kreislauf, Armaturen und Dichtungen geprüft, defekte Dichtung ersetzt | 8 |
| Mittwoch | Berufsschule: Steuerungstechnik, Auftrags- und Funktionsanalyse, Wirtschafts- und Sozialkunde | 8 |
| Donnerstag | Behälterstutzen nach Fertigungszeichnung eingepasst und geschweißt, Schweißnaht visuell geprüft, Prüfprotokoll ausgefüllt | 8 |
| Freitag | Anlage nach Reparatur in Betrieb genommen, Funktionsprobe durchgeführt, Übergabe mit dem Auftraggeber im Haus, Dokumentation abgeschlossen | 8 |
Berufsschule im Berichtsheft des Anlagenmechanikers
Tragen Sie die Unterrichtsthemen als Stichworte ein, zum Beispiel Zeichnungen und Stücklisten, Werkstoffe und ihre Eigenschaften, Fügeverfahren, Steuerungstechnik oder Prüfverfahren. Der Rahmenlehrplan der Kultusministerkonferenz gliedert den Unterricht in Lernfelder; welche davon wann dran sind, legt Ihre Berufsschule fest.
Nach der Empfehlung Nr. 156 des BIBB-Hauptausschusses gehören die Themen des Berufsschulunterrichts in den Ausbildungsnachweis.
Formulierungen für den Beruf Anlagenmechaniker
| Statt | Besser |
|---|---|
| Rohre gemacht | Rohrleitung DN 50 nach Isometrie zugeschnitten, geheftet und verschweißt |
| Anlage repariert | Pumpe ausgebaut, Gleitringdichtung getauscht, Anlage entlüftet und Funktionsprobe durchgeführt |
| Geschweißt | Kehlnähte am Behälterstutzen im Handschweißverfahren ausgeführt und Naht visuell geprüft |
| Teile geprüft | Maße mit Messschieber kontrolliert, Dichtheitsprüfung mit Prüfdruck durchgeführt, Ergebnis protokolliert |
| Fehler gesucht | Druckabfall im Kreislauf schrittweise eingegrenzt, Ursache an der Armatur gefunden und behoben |
Fachberichte, Lehrgänge und zuständige Stelle
Der Anlagenmechaniker wird in Industriebetrieben und Anlagenbauunternehmen ausgebildet; zuständige Stelle ist die Industrie- und Handelskammer (IHK). Ob Fachberichte, Skizzen oder Fotos verlangt werden, geben Kammer und Betrieb vor. Fragen Sie Ihren Ausbilder.
Lehrgänge außerhalb der Ausbildungsstätte tragen Sie mit Thema, Ort und Stunden ein, etwa einen Schweißlehrgang in der überbetrieblichen Ausbildung. Der Betrieb stellt Sie dafür frei (§ 15 Absatz 1 Satz 2 Nummer 4 BBiG). Kundennamen und Auftragsnummern brauchen Sie im Nachweis nicht.
Abschlussprüfung und Zulassung
Die Abschlussprüfung besteht aus zwei Teilen. Teil 1 findet vor dem Ende des zweiten Ausbildungsjahres statt: Sie führen eine komplexe Arbeitsaufgabe aus, etwa das Herstellen einer Rohrleitung oder eines Behälterteils mit Heft- und Schweißarbeiten, dazu kommen situative Gespräche und schriftliche Aufgaben. Teil 1 zählt 40 Prozent der Gesamtnote. In Teil 2 (60 Prozent) werden die Bereiche Arbeitsauftrag, Auftrags- und Funktionsanalyse, Fertigungstechnik und Wirtschafts- und Sozialkunde geprüft. Beim Arbeitsauftrag wählt der Betrieb zwischen einem betrieblichen Auftrag mit Dokumentation und Fachgespräch oder einer praktischen Arbeitsaufgabe mit Dokumentation und Fachgespräch.
Zur Abschlussprüfung wird zugelassen, wer den Ausbildungsnachweis vorgelegt hat (§ 43 Absatz 1 Nummer 2 BBiG). Nach der Empfehlung Nr. 156 des BIBB-Hauptausschusses wird der Nachweis in der Prüfung nicht bewertet.
- Berichtsheft schreiben: Anleitung
- Berichtsheft Vorlage
- Berichtsheft Beispiele nach Beruf
- Berichtsheft und Abschlussprüfung: Was gilt für die Zulassung?
Ausbildungsrahmenplan
Was der Betrieb in der Ausbildung vermittelt, legt der Ausbildungsrahmenplan fest, eine Anlage der Ausbildungsordnung. Hier steht er im Wortlaut der Verordnung über die Berufsausbildung in den industriellen Metallberufen (IndMetAusbV 2007), abgerufen von gesetze-im-internet.de am 25.10.2026. Verweise auf Paragrafen der Verordnung sind in den Überschriften weggelassen. Die Zeitangaben sind Richtwerte; maßgeblich ist die amtliche Fassung.
Gemeinsame Kernqualifikationen13 Positionen
1 Berufsbildung, Arbeits- und Tarifrecht
- a)Bedeutung des Ausbildungsvertrages, insbesondere Abschluss, Dauer und Beendigung, erklären
- b)gegenseitige Rechte und Pflichten aus dem Ausbildungsvertrag nennen
- c)Möglichkeiten der beruflichen Fortbildung nennen
- d)wesentliche Teile des Arbeitsvertrages nennen
- e)wesentliche Bestimmungen der für den Ausbildungsbetrieb geltenden Tarifverträge nennen
2 Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes
- a)Aufbau und Aufgaben des Ausbildungsbetriebes erläutern
- b)Grundfunktionen des Ausbildungsbetriebes wie Beschaffung, Fertigung, Absatz und Verwaltung erklären
- c)Beziehungen des Ausbildungsbetriebes und seiner Belegschaft zu Wirtschaftsorganisationen, Berufsvertretungen und Gewerkschaften nennen
- d)Grundlagen, Aufgaben und Arbeitsweise der betriebsverfassungs- oder personalvertretungsrechtlichen Organe des Ausbildungsbetriebes beschreiben
3 Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit
- a)Gefährdung von Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz feststellen und Maßnahmen zu ihrer Vermeidung ergreifen
- b)berufsbezogene Arbeitsschutz- und Unfallverhütungsvorschriften anwenden
- c)Verhaltensweisen bei Unfällen beschreiben sowie erste Maßnahmen einleiten
- d)Bestimmungen und Sicherheitsregeln beim Arbeiten an elektrischen Anlagen, Geräten und Betriebsmitteln beachten
- e)Vorschriften des vorbeugenden Brandschutzes anwenden; Verhaltensweisen bei Bränden beschreiben und Maßnahmen zur Brandbekämpfung ergreifen
4 Umweltschutz
Zur Vermeidung betriebsbedingter Umweltbelastungen im beruflichen Einwirkungsbereich beitragen, insbesondere
- a)mögliche Umweltbelastungen durch den Ausbildungsbetrieb und seinen Beitrag zum Umweltschutz an Beispielen erklären
- b)für den Ausbildungsbetrieb geltende Regelungen des Umweltschutzes anwenden
- c)Möglichkeiten der wirtschaftlichen und umweltschonenden Energie- und Materialverwendung nutzen
- d)Abfälle vermeiden; Stoffe und Materialien einer umweltschonenden Entsorgung zuführen
5 Digitalisierung der Arbeit, Datenschutz und Informationssicherheit
- a)auftragsbezogene und technische Unterlagen unter Zuhilfenahme von Standardsoftware erstellen
- b)Daten und Dokumente pflegen, austauschen, sichern und archivieren
- c)Daten eingeben, verarbeiten, übermitteln, empfangen und analysieren
- d)Vorschriften zum Datenschutz anwenden
- e)informationstechnische Systeme (IT-Systeme) zur Auftragsplanung, Auftragsabwicklung und Terminverfolgung anwenden
- f)Informationsquellen und Informationen in digitalen Netzen recherchieren und aus digitalen Netzen beschaffen sowie Informationen bewerten
- g)digitale Lernmedien nutzen
- h)die informationstechnischen Schutzziele Verfügbarkeit, Integrität, Vertraulichkeit und Authentizität berücksichtigen
- i)betriebliche Richtlinien zur Nutzung von Datenträgern, elektronischer Post, IT-Systemen und Internetseiten einhalten
- j)Auffälligkeiten und Unregelmäßigkeiten in IT-Systemen erkennen und Maßnahmen zur Beseitigung ergreifen
- k)Assistenz-, Simulations-, Diagnose- oder Visualisierungssysteme nutzen
- l)in interdisziplinären Teams kommunizieren, planen und zusammenarbeiten
6 Betriebliche und technische Kommunikation
- a)technische Zeichnungen und Stücklisten auswerten und anwenden sowie Skizzen anfertigen
- b)Dokumente sowie technische Unterlagen und berufsbezogene Vorschriften zusammenstellen, ergänzen, auswerten und anwenden
- c)Gespräche mit Kunden, Vorgesetzten und im Team situationsgerecht und zielorientiert auch mit digitalen Kommunikationsmitteln führen und dabei kulturelle Identitäten berücksichtigen
- d)Sachverhalte darstellen, Protokolle anfertigen; englische Fachbegriffe in der Kommunikation anwenden
- e)Informationen auch aus englischsprachigen technischen Unterlagen oder Dateien entnehmen und verwenden
- f)Besprechungen organisieren und moderieren, Ergebnisse dokumentieren und präsentieren
- g)Konflikte im Team lösen
7 Planen und Organisieren der Arbeit, Bewerten der Arbeitsergebnisse
- a)Arbeitsplatz unter Berücksichtigung betrieblicher Vorgaben einrichten
- b)Werkzeuge und Materialien auswählen, termingerecht anfordern, prüfen, transportieren und bereitstellen
- c)Arbeitsabläufe und Teilaufgaben unter Beachtung wirtschaftlicher und terminlicher Vorgaben planen und durchführen
- d)Instrumente zur Auftragsabwicklung sowie der Terminverfolgung anwenden
- e)betriebswirtschaftlich relevante Daten erfassen und bewerten
- f)Lösungsvarianten prüfen, darstellen und deren Wirtschaftlichkeit vergleichen
- g)im eigenen Arbeitsbereich zur kontinuierlichen Verbesserung von Arbeitsvorgängen beitragen
- h)Qualifikationsdefizite feststellen, Qualifizierungsmöglichkeiten nutzen
- i)unterschiedliche Lerntechniken anwenden
- j)Prüfverfahren und Prüfmittel auswählen und anwenden, Einsatzfähigkeit von Prüfmitteln feststellen
- k)Arbeitsergebnisse kontrollieren, beurteilen und dokumentieren
- l)Aufgaben im Team planen und durchführen
8 Unterscheiden, Zuordnen und Handhaben von Werk- und Hilfsstoffen
- a)Werkstoffeigenschaften und deren Veränderungen beurteilen und Werkstoffe nach ihrer Verwendung auswählen und handhaben
- b)Hilfsstoffe ihrer Verwendung nach zuordnen, einsetzen und entsorgen
9 Herstellen von Bauteilen und Baugruppen
- a)Betriebsbereitschaft von Werkzeugmaschinen einschließlich der Werkzeuge sicherstellen
- b)Werkzeuge und Spannzeuge auswählen, Werkstücke ausrichten und spannen
- c)Werkstücke durch manuelle und maschinelle Fertigungsverfahren herstellen
- d)Bauteile durch Trennen und Umformen herstellen
- e)Bauteile, auch aus unterschiedlichen Werkstoffen, zu Baugruppen fügen
10 Warten von Betriebsmitteln
- a)Betriebsmittel inspizieren, pflegen, warten und die Durchführung dokumentieren
- b)mechanische und elektrische Bauteile und Verbindungen auf mechanische Beschädigungen sichtprüfen, instand setzen oder die Instandsetzung veranlassen
- c)Betriebsstoffe auswählen, anwenden und entsorgen
11 Steuerungstechnik
- a)steuerungstechnische Unterlagen auswerten
- b)Steuerungstechnik anwenden
12 Anschlagen, Sichern und Transportieren
- a)Transport-, Anschlagmittel und Hebezeuge auswählen, deren Betriebssicherheit beurteilen, unter Berücksichtigung der einschlägigen Vorschriften anwenden oder deren Einsatz veranlassen
- b)Transportgut absetzen, lagern und sichern
13 Kundenorientierung
- a)auftragsspezifische Anforderungen und Informationen beschaffen, prüfen, umsetzen oder an die Beteiligten weiterleiten
- b)Kunden auf auftragsspezifische Besonderheiten und Sicherheitsvorschriften hinweisen
Teil A: Sachliche Gliederung der berufsspezifischen Fachqualifikationen5 Positionen
14 Bearbeiten von Aufträgen
- a)Zeichnungen, insbesondere Rohrleitungspläne, isometrische Darstellungen, Abwicklungen, Fundament- und Lagepläne sowie Aufstellungspläne, lesen und anwenden
- b)isometrische Skizzen von Rohrformstücken anfertigen
- c)Rohrleitungsverläufe aufnehmen und isometrisch skizzieren
- d)technische Sachverhalte im Hinblick auf die Auftragsabwicklung berufsübergreifend abstimmen
- e)Werk-, Hilfs- und Betriebsstoffe disponieren
- f)Arbeitsablauf unter Berücksichtigung vor- und nachgelagerter Prozessschritte festlegen und sicherstellen
- g)Schweiß- und Montagepläne lesen und umsetzen
- h)Sicherungsmaßnahmen auf Baustellen oder Montageplätzen durchführen
15 Herstellen und Montieren von Bauteilen und Baugruppen
- a)Werkstoffe und Werkstoffkombinationen nach ihrem Verwendungszweck auswählen und einsetzen
- b)Rohre, Bleche und Profile thermisch und mechanisch trennen
- c)Rohre, Bleche und Profile kalt und warm umformen
- d)Armaturen auswählen und einbauen
- e)Schablonen und Abwicklungen konstruieren, anreißen und herstellen
- f)Rohr-, Flansch- und Schlauchverbindungen herstellen
- g)lösbare und unlösbare Rohrverbindungen unter Berücksichtigung der zu fördernden Medien, des Druckes und der Temperatur herstellen
- h)Schutz von Anlagenteilen gegen äußere Einflüsse und Dämmmaßnahmen sicherstellen
- i)Bauteile heften und durch Kehlnähte und I-Nähte schweißen
- j)Rohrformstücke oder Anlagen- und Behälterteile unter Beachtung der schweißtechnischen Rahmenbedingungen heften und schweißen
- k)Rohrsysteme oder Behälter nach Unterlagen herstellen
- l)Bauteile und Baugruppen unter Beachtung teilespezifischer Montagebedingungen fügen
- m)Schweißnähte thermisch vor- und nachbehandeln
- n)Rohre, Bleche, Profile warmrichten
- o)werkstoff- und bauteilbezogene Wärmebehandlung ausführen
- p)Anlagenteile montieren und demontieren
16 Instandhaltung; Feststellen, Eingrenzen und Beheben von Fehlern und Störungen
- a)Anlagen oder Anlagenteile inspizieren, Fehler, Beschädigungen und Störungen feststellen und eingrenzen
- b)Vorbereitungsmaßnahmen zur Instandhaltung von Anlagenteilen unter Berücksichtigung verfahrens- und sicherheitstechnischer Vorschriften durchführen
- c)Bauteile auf Verschleiß und Beschädigungen sichtprüfen
- d)Anlagenteile oder Versorgungseinrichtungen unter Beachtung sicherheits- und verfahrenstechnischer Vorschriften außer Betrieb setzen
- e)Anlagen oder Anlagenteile warten
- f)Anlagen oder Anlagenteile instand setzen
- g)Inspektionsbefunde und Instandhaltungsmaßnahmen dokumentieren
17 Bauteile und Einrichtungen prüfen
- a)Bauteile und Einrichtungen unter Beachtung technischer Unterlagen und technischer Rahmenbedingungen prüfen oder in Betrieb nehmen
- b)Regelungs- und Steuerungseinrichtungen sowie Sicherheitseinrichtungen auf Funktion prüfen
- c)Sichtprüfverfahren, insbesondere Farbeindring- oder Magnetpulverprüfung, an Schweißnähten durchführen
- d)Behälter, Rohrsysteme oder Anlagenteile durch Druckprobe auf Dichtheit prüfen
- e)Prüfprotokolle erstellen
18 Geschäftsprozesse und Qualitätssicherungssysteme im Einsatzgebiet
- a)Art und Umfang von Aufträgen klären, spezifische Leistungen feststellen, Besonderheiten und Termine mit Kunden absprechen
- b)Informationen für die Auftragsabwicklung beschaffen, auswerten und nutzen, technische Entwicklungen berücksichtigen, sicherheitsrelevante Vorgaben beachten
- c)Auftragsabwicklungen unter Berücksichtigung sicherheitstechnischer, betriebswirtschaftlicher und ökologischer Gesichtspunkte planen sowie mit vor- und nachgelagerten Bereichen abstimmen, Planungsunterlagen erstellen
- d)Teilaufträge veranlassen, Ergebnisse prüfen
- e)Aufträge, insbesondere unter Berücksichtigung von Arbeitssicherheit, Umweltschutz und Terminvorgaben durchführen
- f)betriebliche Qualitätssicherungssysteme im eigenen Arbeitsbereich anwenden; Ursachen von Qualitätsmängeln systematisch suchen, beseitigen und dokumentieren
- g)Prüfverfahren und Prüfmittel auswählen und anwenden, Einsatzfähigkeit von Prüfmitteln feststellen, Prüfpläne und betriebliche Prüfvorschriften anwenden, Ergebnisse dokumentieren
- h)Auftragsabwicklung, Leistungen und Verbrauch dokumentieren
- i)technische Systeme oder Produkte an Kunden übergeben und erläutern, Abnahmeprotokolle erstellen
- j)Arbeitsergebnisse und -durchführung bewerten sowie zur kontinuierlichen Verbesserung von Arbeitsvorgängen im Betriebsablauf beitragen
- k)Optimierung von Vorgaben, insbesondere von Dokumentationen, veranlassen
- l)Lebenszyklusdaten von Aufträgen, Dienstleistungen, Produkten und Betriebsmitteln auswerten und Vorschläge zur Optimierung von Abläufen und Prozessen erarbeiten
Teil B: Zeitliche Gliederung
Abschnitt I:5 Positionen
1 Berufsbildung, Arbeits- und Tarifrecht
- a)Bedeutung des Ausbildungsvertrages, insbesondere Abschluss, Dauer und Beendigung, erklären
- b)gegenseitige Rechte und Pflichten aus dem Ausbildungsvertrag nennen
- c)Möglichkeiten der beruflichen Fortbildung nennen
- d)wesentliche Teile des Arbeitsvertrages nennen
- e)wesentliche Bestimmungen der für den Ausbildungsbetrieb geltenden Tarifverträge nennen
2 Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes
- a)Aufbau und Aufgaben des Ausbildungsbetriebes erläutern
- b)Grundfunktionen des Ausbildungsbetriebes wie Beschaffung, Fertigung, Absatz und Verwaltung erklären
- c)Beziehungen des Ausbildungsbetriebes und seiner Belegschaft zu Wirtschaftsorganisationen, Berufsvertretungen und Gewerkschaften nennen
- d)Grundlagen, Aufgaben und Arbeitsweise der betriebsverfassungs- oder personalvertretungsrechtlichen Organe des Ausbildungsbetriebes beschreiben
3 Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit
- a)Gefährdung von Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz feststellen und Maßnahmen zu ihrer Vermeidung ergreifen
- b)berufsbezogene Arbeitsschutz- und Unfallverhütungsvorschriften anwenden
- c)Verhaltensweisen bei Unfällen beschreiben sowie erste Maßnahmen einleiten
- d)Bestimmungen und Sicherheitsregeln beim Arbeiten an elektrischen Anlagen, Geräten und Betriebsmitteln beachten
- e)Vorschriften des vorbeugenden Brandschutzes anwenden; Verhaltensweisen bei Bränden beschreiben und Maßnahmen zur Brandbekämpfung ergreifen
4 Umweltschutzwährend der gesamten Ausbildung
Zur Vermeidung betriebsbedingter Umweltbelastungen im beruflichen Einwirkungsbereich beitragen, insbesondere
- a)mögliche Umweltbelastungen durch den Ausbildungsbetrieb und seinen Beitrag zum Umweltschutz an Beispielen erklären
- b)für den Ausbildungsbetrieb geltende Regelungen des Umweltschutzes anwenden
- c)Möglichkeiten der wirtschaftlichen und umweltschonenden Energie- und Materialverwendung nutzen
- d)Abfälle vermeiden; Stoffe und Materialien einer umweltschonenden Entsorgung zuführen
5 Digitalisierung der Arbeit, Datenschutz und Informationssicherheit
- a)auftragsbezogene und technische Unterlagen unter Zuhilfenahme von Standardsoftware erstellen
- b)Daten und Dokumente pflegen, austauschen, sichern und archivieren
- c)Daten eingeben, verarbeiten, übermitteln, empfangen und analysieren
- d)Vorschriften zum Datenschutz anwenden
- e)informationstechnische Systeme (IT-Systeme) zur Auftragsplanung, Auftragsabwicklung und Terminverfolgung anwenden
- f)Informationsquellen und Informationen in digitalen Netzen recherchieren und aus digitalen Netzen beschaffen sowie Informationen bewerten
- g)digitale Lernmedien nutzen
- h)die informationstechnischen Schutzziele Verfügbarkeit, Integrität, Vertraulichkeit und Authentizität berücksichtigen
- i)betriebliche Richtlinien zur Nutzung von Datenträgern, elektronischer Post, IT-Systemen und Internetseiten einhalten
- j)Auffälligkeiten und Unregelmäßigkeiten in IT-Systemen erkennen und Maßnahmen zur Beseitigung ergreifen
- k)Assistenz-, Simulations-, Diagnose- oder Visualisierungssysteme nutzen
- l)in interdisziplinären Teams kommunizieren, planen und zusammenarbeiten
Abschnitt II:
Zeitrahmen 1 (1. Ausbildungsjahr)5 Positionen
6 Betriebliche und technische Kommunikation
- a)technische Zeichnungen und Stücklisten auswerten und anwenden sowie Skizzen anfertigen
7 Planen und Organisieren der Arbeit, Bewerten der Arbeitsergebnisse
- a)Arbeitsplatz unter Berücksichtigung der betrieblichen Vorgaben einrichten
- b)Werkzeuge und Materialien auswählen, termingerecht anfordern, prüfen, transportieren und bereitstellen
- g)im eigenen Arbeitsbereich zur kontinuierlichen Verbesserung von Arbeitsvorgängen beitragen
- h)Qualifikationsdefizite feststellen, Qualifizierungsmöglichkeiten nutzen
- i)unterschiedliche Lerntechniken anwenden
- j)Prüfverfahren und Prüfmittel auswählen und anwenden, Einsatzfähigkeit von Prüfmitteln feststellen
- k)Arbeitsergebnisse kontrollieren, beurteilen und dokumentieren
8 Unterscheiden, Zuordnen und Handhaben von Werk- und Hilfsstoffen
- a)Werkstoffeigenschaften und deren Veränderungen beurteilen und Werkstoffe nach ihrer Verwendung auswählen und handhaben
- b)Hilfsstoffe ihrer Verwendung nach zuordnen, einsetzen und entsorgen
9 Herstellen von Bauteilen und Baugruppen
- a)Betriebsbereitschaft von Werkzeugmaschinen einschließlich der Werkzeuge sicherstellen
- b)Werkzeuge und Spannzeuge auswählen, Werkstücke ausrichten und spannen
- c)Werkstücke durch manuelle und maschinelle Fertigungsverfahren herstellen
- d)Bauteile durch Trennen und Umformen herstellen
15 Herstellen und Montieren von Bauteilen und Baugruppen
- a)Werkstoffe und Werkstoffkombinationen nach ihrem Verwendungszweck auswählen und einsetzen
Zeitrahmen 2 (4 bis 6 Monate)6 Positionen
6 Betriebliche und technische Kommunikation
- a)technische Zeichnungen und Stücklisten auswerten und anwenden sowie Skizzen anfertigen
- c)Gespräche mit Kunden, Vorgesetzten und im Team situationsgerecht und zielorientiert auch mit digitalen Kommunikationsmitteln führen und dabei kulturelle Identitäten berücksichtigen
- g)Konflikte im Team lösen
7 Planen und Organisieren der Arbeit, Bewerten der Arbeitsergebnisse
- b)Arbeitsabläufe und Teilaufgaben unter Beachtung wirtschaftlicher und terminlicher Vorgaben planen und durchführen
- m)Aufgaben im Team planen und durchführen
9 Herstellen von Bauteilen und Baugruppen
- e)Bauteile, auch aus unterschiedlichen Werkstoffen, zu Baugruppen fügen
12 Anschlagen, Sichern und Transportieren
- a)Transport-, Anschlagmittel und Hebezeuge auswählen, deren Betriebssicherheit beurteilen, unter Berücksichtigung der einschlägigen Vorschriften anwenden oder deren Einsatz veranlassen
- b)Transportgut absetzen, lagern und sichern
14 Bearbeiten von Aufträgen
- e)Werk-, Hilfs- und Betriebsstoffe disponieren
- g)Schweiß- und Montagepläne lesen und umsetzen
15 Herstellen und Montieren von Bauteilen und Baugruppen
- a)Werkstoffe und Werkstoffkombinationen nach ihrem Verwendungszweck auswählen und einsetzen
- i)Bauteile heften und durch Kehlnähte und I-Nähte schweißen
Zeitrahmen 3 (1 bis 3 Monate)4 Positionen
6 Betriebliche und technische Kommunikation
- e)Informationen auch aus englischsprachigen technischen Unterlagen oder Dateien entnehmen und verwenden
7 Planen und Organisieren der Arbeit, Bewerten der Arbeitsergebnisse
- b)Werkzeuge und Materialien auswählen, termingerecht anfordern, prüfen, transportieren und bereitstellen
- c)Arbeitsabläufe und Teilaufgaben unter Beachtung wirtschaftlicher und terminlicher Vorgaben planen und durchführen
10 Warten von Betriebsmitteln
- a)Betriebsmittel inspizieren, pflegen, warten und die Durchführung dokumentieren
- b)mechanische und elektrische Bauteile und Verbindungen auf mechanische Beschädigungen sichtprüfen, instand setzen oder die Instandsetzung veranlassen
- c)Betriebsstoffe auswählen, anwenden und entsorgen
14 Bearbeiten von Aufträgen
- e)Werk-, Hilfs- und Betriebsstoffe disponieren
Zeitrahmen 4 (2. Ausbildungsjahr, 1. Halbjahr, 2 bis 4 Monate)5 Positionen
6 Betriebliche und technische Kommunikation
- f)Besprechungen organisieren und moderieren, Ergebnisse dokumentieren und präsentieren
9 Herstellen von Bauteilen und Baugruppen
- a)Betriebsbereitschaft von Werkzeugmaschinen einschließlich der Werkzeuge sicherstellen
- b)Werkzeuge und Spannzeuge auswählen, Werkstücke ausrichten und spannen
- c)Werkstücke durch manuelle und maschinelle Fertigungsverfahren herstellen
14 Bearbeiten von Aufträgen
- a)Zeichnungen, insbesondere Rohrleitungspläne, isometrische Darstellungen, Abwicklungen, Fundament- und Lagepläne sowie Aufstellungspläne lesen und berücksichtigen
- b)isometrische Skizzen von Rohrformstücken anfertigen
- c)Rohrleitungsverläufe aufnehmen und isometrisch skizzieren
- g)Schweiß- und Montagepläne lesen und umsetzen
15 Herstellen und Montieren von Bauteilen und Baugruppen
- b)Rohre, Bleche und Profile thermisch und mechanisch trennen
- c)Rohre, Bleche und Profile kalt und warm umformen
- f)Rohr-, Flansch- und Schraubverbindungen herstellen
- h)Schutz von Anlagenteilen gegen äußere Einflüsse und Dämmmaßnahmen sicherstellen
- i)Bauteile heften und durch Kehlnähte und I-Nähte schweißen
17 Bauteile und Einrichtungen prüfen
- c)Sichtprüfverfahren, insbesondere Farbeindring- oder Magnetpulverprüfung an Schweißnähten, durchführen
- d)Behälter, Rohrsysteme oder Anlagenteile durch Druckprobe auf Dichtheit prüfen
Zeitrahmen 57 Positionen
6 Betriebliche und technische Kommunikation
- b)Dokumente sowie technische Unterlagen und berufsbezogene Vorschriften zusammenstellen, ergänzen, auswerten und anwenden
7 Planen und Organisieren der Arbeit, Bewerten der Arbeitsergebnisse
- a)Arbeitsplatz unter Berücksichtigung betrieblicher Vorgaben einrichten
- l)Aufgaben im Team planen und durchführen
9 Herstellen von Bauteilen und Baugruppen
- d)Bauteile durch Trennen und Umformen herstellen
- e)Bauteile aus unterschiedlichen Werkstoffen zu Baugruppen fügen
12 Anschlagen, Sichern und Transportieren
- a)Transport-, Anschlagmittel und Hebezeuge auswählen, deren Betriebssicherheit beurteilen und unter Berücksichtigung der einschlägigen Vorschriften anwenden oder deren Einsatz veranlassen
- b)Transportgut absetzen, lagern und sichern
14 Bearbeiten von Aufträgen
- a)Zeichnungen, insbesondere Rohrleitungspläne, isometrische Darstellungen, Abwicklungen, Fundament- und Lagepläne sowie Aufstellungspläne lesen und berücksichtigen
- d)technische Sachverhalte im Hinblick auf die Auftragsabwicklung berufsübergreifend abstimmen
- g)Schweiß- und Montagepläne lesen und umsetzen
- h)Sicherungsmaßnahmen auf Baustellen oder Montageplätzen durchführen
15 Herstellen und Montieren von Bauteilen und Baugruppen
- d)Armaturen auswählen und einbauen
- e)Schablonen und Abwicklungen konstruieren, anreißen und herstellen
- h)Schutz von Anlagenteilen gegen äußere Einflüsse und Dämmmaßnahmen sicherstellen
- i)Bauteile heften und durch Kehlnähte und I-Nähte schweißen
- l)Bauteile und Baugruppen unter Beachtung teilespezifischer Montagebedingungen fügen
- p)Anlagenteile montieren und demontieren
17 Bauteile und Einrichtungen prüfen
- d)Behälter, Rohrsysteme oder Anlagenteile durch Druckprobe auf Dichtheit prüfen
Zeitrahmen 6 (2. Ausbildungsjahr, 2. Halbjahr, 3. und 4. Ausbildungsjahr)6 Positionen
6 Betriebliche und technische Kommunikation
- b)Dokumente sowie technische Unterlagen und berufsbezogene Vorschriften zusammenstellen, ergänzen, auswerten und anwenden
- e)Informationen auch aus englischsprachigen technischen Unterlagen oder Dateien entnehmen und verwenden
7 Planen und Organisieren der Arbeit, Bewerten der Arbeitsergebnisse
- j)Prüfverfahren und Prüfmittel auswählen, Einsatzfähigkeit von Prüfmitteln feststellen
8 Unterscheiden, Zuordnen und Handhaben von Werk- und Hilfsstoffen
- b)Hilfsstoffe ihrer Verwendung nach zuordnen, einsetzen und entsorgen
11 Steuerungstechnik
- a)steuerungstechnische Unterlagen auswerten
16 Instandhaltung; Feststellen, Eingrenzen und Beheben von Fehlern und Störungen
- a)Anlagen oder Anlagenteile inspizieren, Fehler, Beschädigungen und Störungen feststellen und eingrenzen
- b)Instandhaltung von Anlagenteilen unter Berücksichtigung verfahrens- und sicherheitstechnischer Vorschriften durchführen
- c)Bauteile auf Verschleiß und Beschädigung sichtprüfen
- d)Anlagenteile oder Versorgungseinrichtungen unter Beachtung sicherheits- und verfahrenstechnischer Vorschriften außer Betrieb nehmen
- e)Anlagen oder Anlagenteile warten
- g)Inspektionsbefunde und Instandhaltungsmaßnahmen dokumentieren
17 Bauteile und Einrichtungen prüfen
- a)Bauteile und Einrichtungen unter Beachtung technischer Unterlagen und technischer Rahmenbedingungen prüfen oder in Betrieb nehmen
- b)Regelungs- und Steuerungseinrichtungen sowie Sicherheitseinrichtungen auf Funktion prüfen
- e)Prüfprotokolle erstellen
Zeitrahmen 7 (3 bis 4 Monate)6 Positionen
6 Betriebliche und technische Kommunikation
- c)Gespräche mit Kunden, Vorgesetzten und im Team situationsgerecht und zielorientiert auch mit digitalen Kommunikationsmitteln führen und dabei kulturelle Identitäten berücksichtigen
- d)Sachverhalte darstellen, Protokolle anfertigen; englische Fachbegriffe in der Kommunikation anwenden
7 Planen und Organisieren der Arbeit, Bewerten der Arbeitsergebnisse
- f)Lösungsvarianten prüfen, darstellen und deren Wirtschaftlichkeit vergleichen
- g)im eigenen Arbeitsbereich zur kontinuierlichen Verbesserung von Arbeitsvorgängen beitragen
- h)Qualifikationsdefizite feststellen, Qualifizierungsmöglichkeiten nutzen
- i)verschiedene Lerntechniken anwenden
- k)Arbeitsergebnisse kontrollieren, beurteilen und dokumentieren
13 Kundenorientierung
- a)auftragsspezifische Anforderungen und Informationen beschaffen, prüfen, umsetzen oder an die Beteiligten weiterleiten
- b)Kunden auf auftragsspezifische Besonderheiten und Sicherheitsvorschriften hinweisen
15 Herstellen und Montieren von Bauteilen und Baugruppen
- d)Armaturen auswählen und einbauen
- e)Schablonen und Abwicklungen konstruieren, anreißen und herstellen
- i)Bauteile heften und durch Kehlnähte und I-Nähte schweißen
- j)Rohrformstücke oder Anlagen- und Behälterteile unter Beachtung schweißtechnischer Rahmenbedingungen heften und schweißen
- l)Bauteile und Baugruppen unter Beachtung teilespezifischer Montagebedingungen fügen
16 Instandhaltung; Feststellen, Eingrenzen und Beheben von Fehlern und Störungen
- a)Anlagen oder Anlagenteile inspizieren, Fehler, Beschädigungen und Störungen feststellen und eingrenzen
- b)Vorbereitungsmaßnahmen zur Instandhaltung von Anlagenteilen unter Berücksichtigung verfahrens- und sicherheitstechnischer Vorschriften durchführen
- d)Anlagenteile oder Versorgungseinrichtungen unter Beachtung sicherheits- und verfahrenstechnischer Vorschriften außer Betrieb nehmen
- f)Anlagen- oder Anlagenteile instand setzen
- g)Inspektionsbefunde und Instandhaltungsmaßnahmen dokumentieren
17 Bauteile und Einrichtungen prüfen
- e)Prüfprotokolle erstellen
Zeitrahmen 8 (4 bis 6 Monate)7 Positionen
6 Betriebliche und technische Kommunikation
- b)Dokumente sowie technische Unterlagen und berufsbezogene Vorschriften zusammenstellen, ergänzen, auswerten und anwenden
7 Planen und Organisieren der Arbeit, Bewerten der Arbeitsergebnisse
- d)Instrumente zur Auftragsabwicklung sowie der Terminverfolgung anwenden
- e)betriebswirtschaftlich relevante Daten erfassen und bewerten
- j)Prüfverfahren und Prüfmittel auswählen, Einsatzfähigkeit von Prüfmitteln feststellen
- k)Arbeitsergebnisse kontrollieren, beurteilen und dokumentieren
8 Unterscheiden, Zuordnen und Handhaben von Werk- und Hilfsstoffen
- a)Werkstoffeigenschaften und deren Veränderungen beurteilen und Werkstoffe nach ihrer Verwendung auswählen und handhaben
13 Kundenorientierung
- b)auftragsspezifische Anforderungen und Informationen beschaffen, prüfen, umsetzen oder an die Beteiligten weiterleiten
- c)Kunden auf auftragsspezifische Besonderheiten und Sicherheitsvorschriften hinweisen
14 Bearbeiten von Aufträgen
- f)Arbeitsablauf unter Berücksichtigung vor- und nachgelagerter Prozessschritte festlegen und sicherstellen
- g)Schweiß- und Montagepläne lesen und umsetzen
15 Herstellen und Montieren von Bauteilen und Baugruppen
- g)lösbare und unlösbare Rohrverbindungen unter Berücksichtigung der zu fördernden Medien, des Druckes und der Temperatur herstellen
- j)Rohrformstücke oder Anlagen- und Behälterteile unter Beachtung schweißtechnischer Rahmenbedingungen heften und schweißen
- k)Rohrsysteme oder Behälter nach Unterlagen herstellen
- m)Schweißnähte thermisch vor- und nachbehandeln
- n)Rohre, Bleche, Profile warmrichten
- o)werkstoff- und bauteilbezogene Wärmebehandlung ausführen
17 Bauteile und Einrichtungen prüfen
- d)Behälter, Rohrsysteme oder Anlagen durch Druckprobe auf Dichtheit prüfen
- e)Prüfprotokolle erstellen
Zeitrahmen 94 Positionen
11 Steuerungstechnik
- b)Steuerungstechnik anwenden
14 Bearbeiten von Aufträgen
- f)Arbeitsablauf unter Berücksichtigung vor- und nachgelagerter Prozessschritte festlegen und sicherstellen
16 Instandhaltung; Feststellen, Eingrenzen und Beheben von Fehlern und Störungen
- d)Anlagenteile oder Versorgungseinrichtungen unter Beachtung sicherheits- und verfahrenstechnischer Vorschriften außer Betrieb nehmen
17 Bauteile und Einrichtungen prüfen
- a)Bauteile oder Einrichtungen unter Beachtung technischer Unterlagen und technische Rahmenbedingungen prüfen oder in Betrieb nehmen
- b)Regelungs- und Steuerungseinrichtungen sowie Sicherheitseinrichtungen auf Funktion prüfen
Zeitrahmen 10 (10 bis 12 Monate)1 Position
18 Geschäftsprozesse und Qualitätssicherungs- systeme im Einsatzgebiet
- a)Art und Umfang von Aufträgen klären, spezifische Leistungen feststellen, Besonderheiten und Termine mit Kunden absprechen
- b)Informationen für die Auftragsabwicklung beschaffen, auswerten und nutzen, technische Entwicklungen berücksichtigen, sicherheitsrelevante Vorgaben beachten
- c)Auftragsabwicklungen unter Berücksichtigung sicherheitstechnischer, betriebswirtschaftlicher und ökologischer Gesichtspunkte planen sowie mit vor- und nachgelagerten Bereichen abstimmen, Planungsunterlagen erstellen
- d)Teilaufträge veranlassen, Ergebnisse prüfen
- e)Aufträge, insbesondere unter Berücksichtigung von Arbeitssicherheit, Umweltschutz und Terminvorgaben durchführen
- f)betriebliche Qualitätssicherungssysteme im eigenen Arbeitsbereich anwenden; Ursachen von Qualitätsmängeln systematisch suchen, beseitigen und dokumentieren
- g)Prüfverfahren und Prüfmittel auswählen und anwenden, Einsatzfähigkeit von Prüfmitteln feststellen, Prüfpläne und betriebliche Prüfvorschriften anwenden, Ergebnisse dokumentieren
- h)Auftragsabwicklung, Leistungen und Verbrauch dokumentieren
- i)technische Systeme oder Produkte an Kunden übergeben und erläutern, Abnahmeprotokolle erstellen
- j)Arbeitsergebnisse und -durchführung bewerten sowie zur kontinuierlichen Verbesserung von Arbeitsvorgängen im Betriebsablauf beitragen
- k)Optimierung von Vorgaben, insbesondere von Dokumentationen, veranlassen
- l)Lebenszyklusdaten von Aufträgen, Dienstleistungen, Produkten und Betriebsmitteln auswerten und Vorschläge zur Optimierung von Abläufen und Prozessen erarbeiten
Häufige Fragen
Wie lange dauert die Ausbildung zum Anlagenmechaniker?
Die Ausbildung dauert dreieinhalb Jahre. Teil 1 der Abschlussprüfung liegt vor dem Ende des zweiten Ausbildungsjahres, Teil 2 am Ende der Ausbildung. Ihr Ausbildungsvertrag nennt den genauen Zeitraum.
Was trage ich bei einem Einsatzgebiet wie Schweißtechnik oder Instandhaltung ein?
Tragen Sie die Tätigkeiten ein, die Sie in Ihrem Einsatzgebiet tatsächlich ausgeführt haben, zum Beispiel Schweißarbeiten mit Verfahren und Werkstück oder eine Wartung mit Anlage und Ergebnis. Ordnen Sie die Einträge den Berufsbildpositionen zu, soweit Ihr Betrieb das vorsieht.
Muss ich Fachberichte oder Skizzen ins Berichtsheft einfügen?
Das legen Kammer und Betrieb fest, es gibt keine einheitliche Vorgabe für alle Betriebe. Fragen Sie Ihren Ausbilder, ob Skizzen, Fotos oder Fachberichte erwartet werden.
Wer prüft mein Berichtsheft und wird es in der Prüfung bewertet?
Ihr Ausbilder sieht den Nachweis durch (§ 14 Absatz 2 BBiG). Sie führen ihn selbst (§ 13 Satz 2 Nummer 7 BBiG). In der Prüfung wird er nicht bewertet, er ist aber Voraussetzung für die Zulassung zur Abschlussprüfung.
Quellen
- Verordnung über die Berufsausbildung in den industriellen Metallberufen (IndMetAusbV 2007), abgerufen am 21.10.2026
- Empfehlung Nr. 156 des BIBB-Hauptausschusses zum Ausbildungsnachweis, abgerufen am 21.10.2026
Das Berichtsheft digital führen
heftwerk ist ein Berichtsheft-Tool für den digitalen Ausbildungsnachweis. Auszubildende tragen ihre Woche am Telefon oder am Rechner ein, der Ausbilder gibt sie frei, und der Nachweis steht als PDF bereit. Für Auszubildende ist heftwerk kostenlos, den Zugang richtet der Ausbildungsbetrieb ein. heftwerk im Überblick
Ausbildungsnachweis nach BBiG, Freigabe durch den Ausbilder, Export als PDF. Ab 41,25 € im Monat* für bis zu fünf Auszubildende, netto zuzüglich Umsatzsteuer. Preis und häufige Fragen
*Mit dem Code IHK2026: bis einschließlich 31.12.2026 kostenfrei (bei Abschluss ab 2027: 30 Tage), danach zum halben Preis, bei jährlicher Zahlung 41,25 € im Monat (495 € im Jahr), netto. Preis fest bis Ende 2030, danach bis 2045 nur Inflationsausgleich nach dem Verbraucherpreisindex. Abschluss bis 31.03.2027. *Aktionsbedingungen
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