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Berichtsheft als Betonfertigteilbauer: Beispiele und Tipps

Ins Berichtsheft eines Betonfertigteilbauers gehören die Arbeiten der Woche im Betonfertigteilwerk, etwa Schalungen und Formen herstellen, Bewehrung einbauen, Beton mischen und prüfen, Fertigteile betonieren, entschalen, ausbessern und lagern, dazu die Themen der Berufsschule und von Lehrgängen. Je Tag genügen Stichworte mit Tätigkeit und Stunden. Zwei Beispielwochen aus dem ersten und dem dritten Ausbildungsjahr zeigen, wie solche Einträge aussehen.

Stand: 21.10.2026

Was als Betonfertigteilbauer ins Berichtsheft gehört

Grundlage ist die Verordnung über die Berufsausbildung zum Betonfertigteilbauer und zur Betonfertigteilbauerin (BetonFBAusbV). Die Ausbildung dauert drei Jahre. Schwerpunkte oder Fachrichtungen gibt es nicht; alle Auszubildenden lernen dieselben Inhalte.

Der Ausbildungsrahmenplan ordnet die Inhalte nach Berufsbildpositionen. Ihre Einträge lassen sich diesen Bereichen zuordnen:

Beispielwoche im ersten Ausbildungsjahr

Die Einträge sind Beispiele; Ihre Woche sieht anders aus. Die Stunden richten sich nach Ihrem Ausbildungsvertrag.

TagTätigkeitenStunden
MontagUnterweisung zu Arbeitssicherheit und Gefahrstoffen, Werkshallenrundgang, Schalungsplan lesen, Schaltisch reinigen und Trennmittel auftragen8
DienstagWandschalung für ein Fertigteil nach Plan zusammenbauen, Maße mit Zollstock und Wasserwaage kontrollieren, Randschalung fixieren8
MittwochBerufsschule: Bautechnische Zeichnungen, Baustoffkunde Beton, Fachrechnen8
DonnerstagBewehrungsstäbe nach Biegeliste schneiden und biegen, Bewehrungskorb mit Bindedraht binden, Abstandhalter einsetzen8
FreitagBeton nach Rezeptur einwiegen und mischen, Frischbetonprobe nehmen, Ausbreitmaß messen, Werkzeuge und Arbeitsplatz reinigen8

Beispielwoche im dritten Ausbildungsjahr

TagTätigkeitenStunden
MontagSpannbetonfertigteil vorbereiten: Spannlitzen einziehen, Vorspannkraft am Spannbett einstellen und kontrollieren, Protokoll führen8
DienstagFertigteil betonieren: Beton einbringen, mit Rüttler verdichten, Oberfläche abziehen und glätten, Probewürfel herstellen8
MittwochBerufsschule: Betontechnologie, Fertigteilkonstruktionen, Wirtschafts- und Sozialkunde8
DonnerstagFertigteil nach Erhärtung entschalen, Anschlagpunkte prüfen, mit Kran umsetzen, Kanten ausbessern und Oberfläche säuern8
FreitagFertigteile für die Auslieferung auf dem Lagerplatz sortieren, Ladung sichern, Lieferschein und Prüfprotokoll ausfüllen8

Berufsschule im Berichtsheft des Betonfertigteilbauers

Tragen Sie die Unterrichtsthemen als Stichworte ein, zum Beispiel „Betonzusammensetzung: Zement, Zuschlag, Wasser, w/z-Wert“. Die Themen finden Sie im Heft oder im Stundenplan. Der Rahmenlehrplan der Kultusministerkonferenz gliedert den Unterricht in Lernfelder; welche davon wann dran sind, legt Ihre Berufsschule fest.

Nach der Empfehlung Nr. 156 des BIBB-Hauptausschusses gehören die Themen des Berufsschulunterrichts in den Ausbildungsnachweis.

Formulierungen für den Beruf Betonfertigteilbauer

StattBesser
Schalung gebautRandschalung für Wandelement nach Plan aufgebaut, Maße kontrolliert, Fugen abgedichtet
Eisen verlegtBewehrungskorb nach Biegeliste gebunden, Abstandhalter gesetzt, Betondeckung geprüft
Beton gemachtBeton nach Rezeptur gemischt, Frischbetonprobe genommen, Ausbreitmaß gemessen
Teile fertig gemachtFertigteil entschalt, Kanten ausgebessert, Oberfläche gesäuert, Teil gekennzeichnet
Beim Kran geholfenFertigteil an den Anschlagpunkten angeschlagen, Last eingewiesen, Teil auf dem Lagerplatz abgesetzt

Fachberichte, Lehrgänge und zuständige Stelle

Betonfertigteilbauer werden in Betonfertigteilwerken und Betonwerken ausgebildet. Zuständige Stelle ist in der Regel die IHK. Ob Fachberichte, Skizzen oder Fotos verlangt werden, geben Kammer und Betrieb vor. Fragen Sie Ihren Ausbilder.

Lehrgänge außerhalb der Ausbildungsstätte, etwa in einem überbetrieblichen Ausbildungszentrum, tragen Sie mit Thema, Ort und Stunden ein. Der Betrieb stellt Sie dafür frei (§ 15 Absatz 1 Satz 2 Nummer 4 BBiG). Kundennamen und Auftragsnummern brauchen Sie im Nachweis nicht.

Abschlussprüfung und Zulassung

Die Ausbildungsordnung sieht eine Zwischenprüfung am Ende des zweiten Ausbildungsjahres vor, in der Schalungen und Bewehrungen hergestellt sowie Beton hergestellt und geprüft wird. Die Abschlussprüfung hat vier Bereiche: Betonfertigteilherstellung (8 Stunden Arbeitsaufgabe mit Fachgespräch von höchstens 20 Minuten), Betontechnologie und Oberflächengestaltung, Betonfertigteile sowie Wirtschafts- und Sozialkunde.

Zur Abschlussprüfung wird zugelassen, wer den Ausbildungsnachweis vorgelegt hat (§ 43 Absatz 1 Nummer 2 BBiG). Nach der Empfehlung Nr. 156 des BIBB-Hauptausschusses wird der Nachweis in der Prüfung nicht bewertet.

Ausbildungsrahmenplan

Was der Betrieb in der Ausbildung vermittelt, legt der Ausbildungsrahmenplan fest, eine Anlage der Ausbildungsordnung. Hier steht er im Wortlaut der Verordnung über die Berufsausbildung zum Betonfertigteilbauer und zur Betonfertigteilbauerin (BetonFBAusbV), abgerufen von gesetze-im-internet.de am 25.10.2026. Verweise auf Paragrafen der Verordnung sind in den Überschriften weggelassen. Die Zeitangaben sind Richtwerte; maßgeblich ist die amtliche Fassung.

Abschnitt A: berufsprofilgebende Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten10 Positionen

1 Anfertigen und Anwenden technischer Unterlagen2 Wochen im 1. bis 18. Monat, 2 Wochen im 19. bis 36. Monat
  • a)technische Unterlagen, insbesondere Zeichnungen, Stücklisten und Skizzen, anfertigen, auswerten und anwenden
  • b)produkt- und prozessrelevante Angaben, insbesondere zu Oberflächen und Materialien, berücksichtigen und dokumentieren
  • c)technische Tabellen, Handbücher, Richtlinien und Merkblätter anwenden
  • d)Bemaßungen durchführen
2 Herstellen und Einsetzen von Schalungen und Formen8 Wochen im 1. bis 18. Monat, 4 Wochen im 19. bis 36. Monat
  • a)Formen- und Schalungsmaterialien sowie Zubehör unter Beachtung von Eigenschaften, Herstellungsprozessen und Endprodukten auswählen
  • b)Be- und Verarbeitungsverfahren auswählen
  • c)Schalungen und Formen aus Holz und Kunststoff herstellen, insbesondere nach Plan
  • d)Schalungen und Formen, insbesondere aus Holz, Kunststoff und Metall, einsetzen, reinigen und pflegen
  • e)Systemschalungen einsetzen
  • f)Abgüsse für Betonbauteile herstellen
3 Herstellen und Einbauen von Bewehrungen und Verstärkungen8 Wochen im 1. bis 18. Monat, 8 Wochen im 19. bis 36. Monat
  • a)Bewehrungselemente aus Betonstahl herstellen und einbauen
  • b)Matten- und Textilbewehrungen einbauen
  • c)Bewehrungen einsetzen, insbesondere aus Edelstahl, Kunststoffen und Fasern
4 Herstellen und Prüfen von Betonen, Vorsatzbetonen und Mörtel18 Wochen im 1. bis 18. Monat, 10 Wochen im 19. bis 36. Monat
  • a)Gesteinskörnungen auswählen, insbesondere nach Eigenschaften und Sieblinien
  • b)Zementarten auswählen
  • c)Zusatzmittel und Zusatzstoffe verwenden
  • d)Betonmischungen herstellen, prüfen und verarbeiten
  • e)Betonprüfungen durchführen, insbesondere Prüfkörper herstellen
  • f)Betone mit besonderen Eigenschaften und Sonderbetone einsetzen
  • g)Mörtel herstellen und verarbeiten
5 Herstellen von Betonfertigteilen und Betonwaren24 Wochen im 1. bis 18. Monat, 12 Wochen im 19. bis 36. Monat
  • a)Einbauteile, Verankerungen und Verbindungsteile sowie Schall- und Wärmedämmstoffe einbauen
  • b)Betonbauteile unter Berücksichtigung der Sichtbetonklassen durch Einbringen und Verdichten von Betonen in Formen und Schalungen herstellen
  • c)Oberflächen von Betonbauteilen im Frischbetonzustand bearbeiten
  • d)Oberflächenvergütungen von Betonbauteilen im Frischbetonzustand durchführen
6 Entschalen, Behandeln, Transportieren und Lagern von Betonfertigteilen und Betonwaren4 Wochen im 1. bis 18. Monat, 4 Wochen im 19. bis 36. Monat
  • a)Betonbauteile entschalen
  • b)Betonbauteile nachbehandeln, prüfen und kennzeichnen
  • c)Betonbauteile transportieren und lagern
  • d)Betonbauteile verladen
7 Ausbessern von Betonfertigteilen und Betonwaren4 Wochen im 19. bis 36. Monat
  • a)Mängel und Schäden feststellen und beurteilen
  • b)Materialien zur Ausbesserung auswählen
  • c)Teile und Flächen vorbereiten, ausbessern und bearbeiten
8 Gestalten und Behandeln von Oberflächen10 Wochen im 19. bis 36. Monat
  • a)Oberflächen von Betonbauteilen gestalten, insbesondere schleifen, strahlen und waschen
  • b)Oberflächen behandeln, insbesondere hydrophobieren, imprägnieren und versiegeln
9 Einbauen von Betonfertigteilen und Betonwaren8 Wochen im 19. bis 36. Monat
  • a)Befestigungsmittel nach Art, Wirkungsweise und Verwendungszweck auswählen
  • b)Betonbauteile versetzen und montieren
  • c)kraftschlüssige Verbindungen von Betonbauteilen herstellen
10 Herstellen von Spannbetonfertigteilen8 Wochen im 19. bis 36. Monat
  • a)Spannbetonbauweisen unterscheiden
  • b)Spannstahl einbauen, vor- und hochspannen
  • c)Spannbetonfertigteile betonieren
  • d)Spannbetonfertigteile entspannen, entschalen und lagern

Abschnitt B: integrativ zu vermittelnde Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten9 Positionen

1 Berufsbildung, Arbeits- und Tarifrecht
  • a)Bedeutung des Ausbildungsvertrages erklären, insbesondere Abschluss, Dauer und Beendigung
  • b)gegenseitige Rechte und Pflichten aus dem Ausbildungsvertrag nennen
  • c)Möglichkeiten der beruflichen Fortbildung nennen
  • d)wesentliche Teile des Arbeitsvertrages nennen
  • e)wesentliche Bestimmungen der für den ausbildenden Betrieb geltenden Tarifverträge nennen
2 Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebeswährend der gesamten Ausbildung
  • a)Aufbau und Aufgaben des Ausbildungsbetriebes erläutern
  • b)Grundfunktionen des Ausbildungsbetriebes wie Beschaffung, Fertigung, Absatz und Verwaltung erklären
  • c)Beziehungen des Ausbildungsbetriebes und seiner Belegschaft zu Wirtschaftsorganisationen, Berufsvertretungen und Gewerkschaften nennen
  • d)Grundlagen, Aufgaben und Arbeitsweise der betriebsverfassungs- oder personalvertretungsrechtlichen Organe des Ausbildungsbetriebes beschreiben
3 Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeitwährend der gesamten Ausbildung
  • a)Gefährdung von Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz feststellen und Maßnahmen zur Vermeidung der Gefährdung ergreifen
  • b)berufsbezogene Arbeitsschutz- und Unfallverhütungsvorschriften anwenden
  • c)Verhaltensweisen bei Unfällen beschreiben sowie erste Maßnahmen einleiten
  • d)Vorschriften des vorbeugenden Brandschutzes anwenden und Verhaltensweisen bei Bränden beschreiben und Maßnahmen zur Brandbekämpfung ergreifen
4 Umweltschutzwährend der gesamten Ausbildung

Zur Vermeidung betriebsbedingter Umweltbelastungen im beruflichen Einwirkungsbereich beitragen, insbesondere

  • a)mögliche Umweltbelastungen durch den Ausbildungsbetrieb und seinen Beitrag zum Umweltschutz an Beispielen erklären
  • b)für den Ausbildungsbetrieb geltende Regelungen des Umweltschutzes anwenden
  • c)Möglichkeiten der wirtschaftlichen und umweltschonenden Energie- und Materialverwendung nutzen
  • d)Abfälle vermeiden und Stoffe und Materialien einer umweltschonenden Entsorgung zuführen
5 Umgehen mit Gefahrstoffen2 Wochen im 1. bis 18. Monat
  • a)Gefahrstoffe erkennen und unterscheiden
  • b)berufsspezifische Arbeitsanweisungen beim Umgang mit Gefahrstoffen anwenden
  • c)Gefahrstoffe handhaben, lagern und entsorgen
6 Anwenden von Informations- und Kommunikationstechniken2 Wochen im 1. bis 18. Monat, 2 Wochen im 19. bis 36. Monat
  • a)Informationsquellen auswählen und Informationen beschaffen und auswerten
  • b)Normen, Vorschriften und Richtlinien anwenden
  • c)Betriebsdaten-Informationssysteme handhaben
  • d)Daten und Dokumente unter Berücksichtigung des Datenschutzes pflegen, sichern und archivieren
  • e)Sachverhalte gegenüber Kunden, Vorgesetzten und im Team situationsgerecht und zielorientiert darstellen
  • f)Protokolle und Zeichnungen anfertigen
  • g)Konflikte erkennen und zur Konfliktlösung beitragen
  • h)eigene Qualifikationsdefizite feststellen und Qualifizierungsmöglichkeiten nutzen
7 Planen und Vorbereiten von Arbeitsabläufen4 Wochen im 1. bis 18. Monat
  • a)Arbeitsabläufe, auch im Team, unter Beachtung technologischer, wirtschaftlicher, betrieblicher und terminlicher Vorgaben planen und kulturelle Identitäten berücksichtigen
  • b)Arbeitsplatz einrichten
  • c)Werkzeuge, Geräte, Maschinen und technische Einrichtungen prüfen und einrichten und Prozessdaten einstellen
  • d)Materialbedarf ermitteln und Materiallisten erstellen
  • e)Materialien anfordern, prüfen, transportieren und bereitstellen
8 Bedienen, Reinigen, Pflegen und Warten von Werkzeugen, Geräten, Maschinen und technischen Einrichtungen4 Wochen im 1. bis 18. Monat, 4 Wochen im 19. bis 36. Monat
  • a)Sicherheitseinrichtungen auf Funktionsfähigkeit prüfen
  • b)Werkzeuge, Geräte, Maschinen und technische Einrichtungen bedienen, reinigen und pflegen
  • c)Störungen feststellen und Maßnahmen zur Mängelbeseitigung ergreifen
  • d)Maschinendaten in betriebliche Datensysteme einpflegen und auswerten
  • e)Produktionsprozesse überwachen
  • f)Werkzeuge, Geräte, Maschinen und technische Einrichtungen auf Verschleiß und Beschädigung sichtprüfen und Wartungsintervalle einhalten
9 Durchführen von qualitätssichernden Maßnahmen, Dokumentation und Kundenorientierung2 Wochen im 1. bis 18. Monat, 2 Wochen im 19. bis 36. Monat
  • a)betriebliche Qualitätssicherungssysteme anwenden
  • b)Arbeitsergebnisse kontrollieren, beurteilen und dokumentieren
  • c)Einsatzstoffe und -materialien sowie Bauteile auf Verwendbarkeit prüfen
  • d)Einsatzfähigkeit von Prüfmitteln feststellen und Prüfverfahren und Prüfmittel auswählen und anwenden
  • e)Qualitätsabweichungen feststellen und dokumentieren und Korrekturmaßnahmen einleiten
  • f)zur kontinuierlichen Verbesserung von Arbeitsvorgängen im eigenen Arbeitsbereich beitragen
  • g)Kundenwünsche entgegennehmen und prüfen, Aufwand abschätzen und Kunden über Lösungsmöglichkeiten informieren
  • h)Kundenbeanstandungen entgegennehmen, beurteilen und Maßnahmen zur Bearbeitung ergreifen

Häufige Fragen

Was schreibe ich als Betonfertigteilbauer ins Berichtsheft?

Die Arbeiten der Woche im Werk, etwa Schalen, Bewehren, Betonmischen, Betonieren, Entschalen, Ausbessern und Lagern, mit Stunden je Tag, dazu die Themen der Berufsschule. Stichworte genügen, zum Beispiel „Bewehrungskorb nach Biegeliste gebunden“. Kundennamen und Auftragsnummern sind nicht nötig.

Gibt es beim Betonfertigteilbauer Schwerpunkte?

Nein. Die Ausbildungsverordnung nennt keine Schwerpunkte oder Fachrichtungen. Die Ausbildung dauert drei Jahre, und alle Auszubildenden lernen dieselben Inhalte, von der Schalung bis zum Spannbetonfertigteil.

Gehören Skizzen und Fotos ins Berichtsheft?

Das bestimmen Ihre Kammer und Ihr Betrieb, nicht das Gesetz. Fragen Sie Ihren Ausbilder, ob Skizzen, Fachberichte oder Fotos vorgeschrieben sind. Das Gesetz verlangt nur einen schriftlichen oder elektronischen Ausbildungsnachweis (§ 13 Satz 2 Nummer 7 BBiG).

Wird das Berichtsheft in der Abschlussprüfung gebraucht?

Ja, als Voraussetzung für die Zulassung. Zugelassen wird, wer den Ausbildungsnachweis vorgelegt hat (§ 43 Absatz 1 Nummer 2 BBiG). Nach der Empfehlung Nr. 156 des BIBB-Hauptausschusses wird er in der Prüfung nicht bewertet.

Quellen

Das Berichtsheft digital führen

heftwerk ist ein Berichtsheft-Tool für den digitalen Ausbildungsnachweis. Auszubildende tragen ihre Woche am Telefon oder am Rechner ein, der Ausbilder gibt sie frei, und der Nachweis steht als PDF bereit. Für Auszubildende ist heftwerk kostenlos, den Zugang richtet der Ausbildungsbetrieb ein. heftwerk im Überblick

Ausbildungsnachweis nach BBiG, Freigabe durch den Ausbilder, Export als PDF. Ab 41,25 € im Monat* für bis zu fünf Auszubildende, netto zuzüglich Umsatzsteuer. Preis und häufige Fragen

*Mit dem Code IHK2026: bis einschließlich 31.12.2026 kostenfrei (bei Abschluss ab 2027: 30 Tage), danach zum halben Preis, bei jährlicher Zahlung 41,25 € im Monat (495 € im Jahr), netto. Preis fest bis Ende 2030, danach bis 2045 nur Inflationsausgleich nach dem Verbraucherpreisindex. Abschluss bis 31.03.2027. *Aktionsbedingungen

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