Berichtsheft als Fachkraft für Holz- und Bautenschutzarbeiten: Beispiele und Tipps
Ins Berichtsheft gehört alles, was Sie im Betrieb, in der Berufsschule und in Lehrgängen fachlich gemacht haben: Holzschäden und Befall erkennen, Holzschutzmittel auftragen, Insekten- und Pilzbefall bekämpfen, Bauwerke abdichten, Horizontalsperren setzen, Sanierputz aufbringen und durchfeuchtete Wände austrocknen. Tragen Sie je Tag oder Woche knapp ein, welche Arbeit Sie an welchem Bauteil mit welchem Verfahren ausgeführt haben.
Stand: 21.10.2026
Was als Fachkraft für Holz- und Bautenschutzarbeiten ins Berichtsheft gehört
Grundlage ist die Verordnung über die Berufsausbildung im Holz- und Bautenschutzgewerbe (HolzBauSchAusbV). Die Ausbildung zur Fachkraft für Holz- und Bautenschutzarbeiten dauert 2 Jahre. Schwerpunkte oder Fachrichtungen gibt es für die Fachkraft nicht; die dreijährige Ausbildung zum Holz- und Bautenschützer baut darauf auf.
Der Ausbildungsrahmenplan ordnet die Inhalte nach Berufsbildpositionen. Ihre Einträge lassen sich diesen Bereichen zuordnen:
- Schäden an Holz, Holzbauteilen und Einbindungsbereichen unterscheiden und die Untergründe vorbereiten
- Vorbeugende Maßnahmen gegen holzzerstörende Pilze und Insekten durchführen
- Holzzerstörende Insekten bekämpfen
- Pilzbefall behandeln und beseitigen
- Nachträgliche Außen- und Innenabdichtungen an erdberührten Bauteilen vorbereiten und durchführen
- Nachträgliche chemische Horizontalabdichtungen vorbereiten und durchführen
- Flächen vorbereiten und Sanierputze aufbringen
- Durchfeuchtete Bauwerke austrocknen
- Arbeits- und Gesundheitsschutz, Umgang mit Gefahrstoffen, Umweltschutz und qualitätssichernde Maßnahmen
Beispielwoche im ersten Ausbildungsjahr
Die Einträge sind Beispiele; Ihre Woche sieht anders aus. Die Stunden richten sich nach Ihrem Ausbildungsvertrag.
| Tag | Tätigkeiten | Stunden |
|---|---|---|
| Montag | Dachstuhl in einem Altbau auf Befall untersucht: Fraßgänge und Bohrmehl am Sparren erkannt, Feuchte mit dem Messgerät geprüft, Befunde notiert | 8 |
| Dienstag | Holzschutzmittel gegen Insektenbefall im Streichverfahren auf Sparren und Kehlbalken aufgetragen, Schutzausrüstung und Lüftung eingehalten | 8 |
| Mittwoch | Berufsschule: Holzarten und Holzaufbau, Holzfeuchte, Grundlagen der Holzschädlinge | 8 |
| Donnerstag | Befallene Holzteile freigelegt, Putz am Auflager abgeschlagen, Untergrund gereinigt und für die Behandlung vorbereitet | 8 |
| Freitag | Gerüst und Arbeitsbereich mitaufgebaut, Geräte gereinigt und gewartet, Restmengen der Holzschutzmittel nach Vorgabe gelagert, Wochenbericht geschrieben | 8 |
Beispielwoche im zweiten Ausbildungsjahr
| Tag | Tätigkeiten | Stunden |
|---|---|---|
| Montag | Kellerwand eines Wohnhauses freigelegt, Durchfeuchtung gemessen und Abdichtung der erdberührten Wand vorbereitet | 8 |
| Dienstag | Bohrlöcher für die nachträgliche chemische Horizontalsperre im vorgegebenen Abstand gesetzt und das Injektionsmittel eingebracht | 8 |
| Mittwoch | Berufsschule: Bauwerksabdichtung, Feuchtequellen und Salzbelastung im Mauerwerk | 8 |
| Donnerstag | Alten Putz bis über die Feuchtezone entfernt, Fugen ausgekratzt, Spritzbewurf und Sanierputz auf der Wandfläche aufgebracht | 8 |
| Freitag | Bautrockner und Messpunkte eingerichtet, Feuchtewerte protokolliert, Arbeitsbericht für die Dokumentation des Auftrags erstellt | 8 |
Berufsschule im Berichtsheft des Fachkraft für Holz- und Bautenschutzarbeiten
Tragen Sie die Unterrichtsthemen als Stichworte ein, zum Beispiel Holzschädlinge, Holzfeuchte, Abdichtungsstoffe oder Putzaufbau. Der Rahmenlehrplan der Kultusministerkonferenz gliedert den Unterricht in Lernfelder; welche davon wann dran sind, legt Ihre Berufsschule fest.
Nach der Empfehlung Nr. 156 des BIBB-Hauptausschusses gehören die Themen des Berufsschulunterrichts in den Ausbildungsnachweis.
Formulierungen für den Beruf Fachkraft für Holz- und Bautenschutzarbeiten
| Statt | Besser |
|---|---|
| Holz behandelt | Sparren im Streichverfahren mit Holzschutzmittel gegen Insektenbefall behandelt, Auftragsmenge je Quadratmeter notiert |
| Wand abgedichtet | Erdberührte Kellerwand freigelegt, gereinigt und mit mineralischer Dichtschlämme in 2 Lagen abgedichtet |
| Beim Hausschwamm geholfen | Befallenes Holz und Mauerwerk freigelegt, Fruchtkörper entfernt und Bereich für die Bekämpfungsmaßnahme vorbereitet |
| Putz gemacht | Alten Putz bis 80 cm über die Feuchtezone abgeschlagen und Sanierputz mit Spritzbewurf aufgebracht |
| Messungen gemacht | Holz- und Mauerwerksfeuchte an 6 Messpunkten bestimmt und die Werte im Protokoll festgehalten |
Fachberichte, Lehrgänge und zuständige Stelle
Ausgebildet wird in Betrieben des Holz- und Bautenschutzgewerbes, etwa bei Holzschutz- und Sanierungsfirmen oder Abdichtungsbetrieben. Die Ausbildung gehört zum Handwerk, zuständige Stelle ist die Handwerkskammer. Ob Fachberichte, Skizzen oder Fotos verlangt werden, geben Kammer und Betrieb vor. Fragen Sie Ihren Ausbilder.
Lehrgänge außerhalb der Ausbildungsstätte tragen Sie mit Thema, Ort und Stunden ein. Der Betrieb stellt Sie dafür frei (§ 15 Absatz 1 Satz 2 Nummer 4 BBiG). Kundennamen und Auftragsnummern brauchen Sie im Nachweis nicht.
- ÜBA und Lehrgänge im Berichtsheft: so tragen Sie Unterweisungen ein
- Digitales Berichtsheft im Handwerksbetrieb
Abschlussprüfung und Zulassung
Am Ende des ersten Ausbildungsjahres steht eine Zwischenprüfung mit einer praktischen Arbeit von 7 Stunden, davon 90 Minuten schriftliche Bearbeitung. Die Gesellenprüfung besteht aus 4 Bereichen: Arbeitsauftrag mit 50 Prozent, Holzschutz und Bautenschutzarbeiten mit je 20 Prozent sowie Wirtschafts- und Sozialkunde mit 10 Prozent. Im Arbeitsauftrag bearbeiten Sie 2 Aufgaben, eine Maßnahme gegen den Echten Hausschwamm und eine nachträgliche Horizontalsperre mit Sanierputz. Dazu kommt je Aufgabe ein Fachgespräch von etwa 10 Minuten.
Zur Gesellenprüfung wird zugelassen, wer den Ausbildungsnachweis vorgelegt hat (§ 36 Absatz 1 Nummer 2 HwO). Nach der Empfehlung Nr. 156 des BIBB-Hauptausschusses wird der Nachweis in der Prüfung nicht bewertet.
- Berichtsheft schreiben: Anleitung
- Berichtsheft Vorlage
- Berichtsheft Beispiele nach Beruf
- Zwischenprüfung oder Abschlussprüfung Teil 1: Was gilt in meinem Beruf?
- Berichtsheft und Abschlussprüfung: Was gilt für die Zulassung?
Ausbildungsrahmenplan
Was der Betrieb in der Ausbildung vermittelt, legt der Ausbildungsrahmenplan fest, eine Anlage der Ausbildungsordnung. Hier steht er im Wortlaut der Verordnung über die Berufsausbildung im Holz- und Bautenschutzgewerbe (HolzBauSchAusbV), abgerufen von gesetze-im-internet.de am 25.10.2026. Verweise auf Paragrafen der Verordnung sind in den Überschriften weggelassen. Die Zeitangaben sind Richtwerte; maßgeblich ist die amtliche Fassung.
Teil I: Berufsausbildung zur Fachkraft für Holz- und Bautenschutzarbeiten
Abschnitt A: Berufsprofilgebende Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten8 Positionen
1 Unterscheiden von Schäden an Holz, Holzbauteilen und Einbindungsbereichen sowie Vorbereiten dieser Untergründe10 Wochen im 1. Ausbildungsjahr, 6 Wochen im 2. Ausbildungsjahr
- a)Holzarten unterscheiden
- b)Lebensweisen und Eigenschaften von:und von Schimmelpilzen unterscheiden und anhand von Myzel und Fruchtkörpern identifizieren
- Echtem Hausschwamm
- Braunem Kellerschwamm
- Weißem Porenschwamm
- Eichenporling
- Tannenblättling
- Zaunblättling
- Muschelkrempling
- Ockerfarbenem Sternsetenpilz
- c)Bauteile für Holzschutz- und Schwammbekämpfungsmaßnahmen vorbereiten
- d)Lebensweisen und Eigenschaften von:
- Gewöhnlichem Nagekäferunterscheiden und diese Schadorganismen an geschädigtem Holz identifizieren, insbesondere anhand von Nagsel, Fraßgang, Schlupfloch und Holzart
- Weichem Nagekäfer
- Hausbock
- Trotzkopf
- Buntem Nagekäfer
- Braunem Splintholzkäfer
- Blauem Scheibenbock
- Halsgrubenbock
- Mulmbock
- Gewöhnlichem Werftkäfer
- Ameisen
- Gewöhnlichem Nagekäferunterscheiden und diese Schadorganismen an geschädigtem Holz identifizieren, insbesondere anhand von Nagsel, Fraßgang, Schlupfloch und Holzart
- e)Art und Umfang des Schädlingsbefalls mit Hilfe von Werkzeugen und Feuchtemessgeräten feststellen und dokumentieren
2 Durchführen von vorbeugenden Maßnahmen gegen holzzerstörende Pilze und Insekten8 Wochen im 1. Ausbildungsjahr
- a)vorbeugende konstruktive und chemische Holzschutzmaßnahmen unterscheiden
- b)vorbeugende chemische Holzschutzverfahren anwenden, insbesondere:
- Streichverfahren
- Spritzverfahren
- Schaumverfahren
- Bohrlochtränkverfahren
- Bohrlochdrucktränkverfahren
3 Bekämpfen holzzerstörender Insekten8 Wochen im 2. Ausbildungsjahr
- a)chemische Behandlungen, Heißluft- und Begasungsverfahren unterscheiden; besondere Bestimmungen der Sicherheit und des Gesundheitsschutzes bei der Arbeit darstellen
- b)chemische Behandlungsmaßnahmen durchführen, insbesondere:
- bei Hausbockbefall im Dachstuhl
- bei Insektenbefall an Balkenköpfen
- bei Insektenbefall an Fachwerkhölzern
- bei Insektenbefall in Verbindung mit Pilzen
- bei Splintholzkäferbefall an Einbauteilen
- c)Holzschutzmittel entsprechend Prüfprädikat und Gefährdungsklasse einsetzen und verarbeiten
4 Behandeln und Beseitigen von Pilzbefall6 Wochen im 1. Ausbildungsjahr, 3 Wochen im 2. Ausbildungsjahr
- a)pilzbefallene Bauteile unter Einbeziehung des vorgegebenen Sicherheitsabstandes behandeln
- b)nicht befallene Bauteile sichern und geschädigte Bauteile unter Einbeziehung beteiligter Gewerke ausbauen
5 Vorbereiten und Durchführen nachträglicher Außen- und Innenabdichtungen an erdberührten Bauteilen9 Wochen im 1. Ausbildungsjahr, 9 Wochen im 2. Ausbildungsjahr
- a)Untergründe für spachtel- und spritzbare mineralische und kunststoffmodifizierte Abdichtungsmaßnahmen vorbereiten
- b)mineralische und kunststoffmodifizierte Bauwerksaußenabdichtungen ausführen
- c)Eigenschaften und Verwendung von Abdichtungsstoffen unterscheiden, insbesondere von Dichtungsschlämmen und Sperrputzsystemen
- d)Gräben an erdberührten Bauteilen hinsichtlich der Sicherheitsbestimmungen unterscheiden
- e)mineralische Innenabdichtungen durchführen
6 Vorbereiten und Durchführen nachträglicher chemischer Horizontalabdichtungen10 Wochen im 2. Ausbildungsjahr
- a)Injektionsstoffe hinsichtlich Anforderungen und Wirkungen unterscheiden
- b)Injektionstechniken unterscheiden
- c)Injektionen von Mauerwerken gegen kapillare Feuchtigkeit durchführen
7 Vorbereiten von Flächen und Aufbringen von Sanierputzen10 Wochen im 2. Ausbildungsjahr
- a)Sanierputzsysteme und deren Funktionsprinzip unterscheiden, insbesondere Eigenschaften und Anwendungsbereiche sowie Bestandteile von Sanierputzsystemen
- b)Schadensaufnahme durchführen
- c)Untergründe vorbereiten, insbesondere Altputze entfernen, Fugen ausräumen, Oberflächen mechanisch reinigen und Salzbehandlungen durchführen
- d)Fugen abdichten
- e)Risse und Fehlstellen verschließen
- f)Sanierung mittels Spritzbewurf, Porengrundputz und Sanierputz durchführen
8 Austrocknen durchfeuchteter Bauwerke2 Wochen im 1. Ausbildungsjahr
- a)Trocknungsverfahren und -geräte unterscheiden
- b)Wasser abpumpen und Trocknungsmaßnahmen vorbereiten
- c)bauliche Maßnahmen zur Austrocknung von Boden- und Wandflächen durchführen
- d)technische Bauwerkstrocknung durchführen
Abschnitt B: Integrative Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten9 Positionen
1 Berufsbildung, Arbeits- und Tarifrechtwährend der gesamten Ausbildung zu vermitteln
- a)Bedeutung des Ausbildungsvertrages, insbesondere Abschluss, Dauer und Beendigung, erklären
- b)gegenseitige Rechte und Pflichten aus dem Ausbildungsvertrag nennen
- c)Möglichkeiten der beruflichen Fortbildung nennen
- d)wesentliche Teile des Arbeitsvertrages nennen
- e)wesentliche Bestimmungen der für den ausbildenden Betrieb geltenden Tarifverträge nennen
2 Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebeswährend der gesamten Ausbildung zu vermitteln
- a)Aufbau und Aufgaben des ausbildenden Betriebes erläutern
- b)Grundfunktionen des ausbildenden Betriebes, wie Beschaffung, Fertigung, Absatz und Verwaltung, erklären
- c)Beziehungen des ausbildenden Betriebes und seiner Beschäftigten zu Wirtschaftsorganisationen, Berufsvertretungen und Gewerkschaften nennen
- d)Grundlagen, Aufgaben und Arbeitsweise der betriebsverfassungs- oder personalvertretungsrechtlichen Organe des ausbildenden Betriebes beschreiben
3 Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeitwährend der gesamten Ausbildung zu vermitteln
- a)Gefährdung von Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz feststellen und Maßnahmen zu ihrer Vermeidung ergreifen
- b)berufsbezogene Arbeitsschutz- und Unfallverhütungsvorschriften anwenden
- c)Verhaltensweisen bei Unfällen beschreiben sowie erste Maßnahmen einleiten
- d)Vorschriften des vorbeugenden Brandschutzes anwenden; Verhaltensweisen bei Bränden beschreiben und Maßnahmen zur Brandbekämpfung ergreifen
4 Umweltschutzwährend der gesamten Ausbildung zu vermitteln
Zur Vermeidung betriebsbedingter Umweltbelastungen im beruflichen Einwirkungsbereich beitragen, insbesondere
- a)mögliche Umweltbelastungen durch den Ausbildungsbetrieb und seinen Beitrag zum Umweltschutz an Beispielen erklären
- b)für den Ausbildungsbetrieb geltende Regelungen des Umweltschutzes anwenden
- c)Möglichkeiten der wirtschaftlichen und umweltschonenden Energie- und Materialverwendung nutzen
- d)Abfälle vermeiden; Stoffe und Materialien einer umweltschonenden Entsorgung zuführen
5 Information und Kommunikation, kundenorientiertes Verhalten2 Wochen im 1. Ausbildungsjahr, 2 Wochen im 2. Ausbildungsjahr
- a)Arbeitsaufgaben mit Hilfe von Informations- und Kommunikationssystemen lösen
- b)Fachbegriffe anwenden
- c)Daten erfassen, sichern und pflegen
- d)Vorschriften zum Datenschutz anwenden
- e)Arbeiten kundenorientiert durchführen
- f)Wünsche und Einwände von Kunden entgegennehmen und weiterleiten
- g)Gespräche kundenorientiert führen
6 Planen und Vorbereiten von Arbeitsschritten5 Wochen im 1. Ausbildungsjahr
- a)Arbeitsschritte auf der Grundlage von Arbeitsaufträgen festlegen
- b)Skizzen erstellen und anwenden
- c)Massenermittlung durchführen und dokumentieren
- d)Materialbedarf ermitteln
- e)Ausführungszeit einschätzen
- f)Material-, Werkzeug-, Geräte- und Maschineneinsatz sicherstellen
- g)Arbeitsplätze einrichten, sichern und auflösen
7 Handhaben und Warten von Werkzeugen, Geräten und Maschinen3 Wochen im 1. Ausbildungsjahr, 2 Wochen im 2. Ausbildungsjahr
- a)Werkzeuge, Geräte und Maschinen auf Funktionsfähigkeit prüfen, handhaben und warten
- b)Störungen und Schäden an Werkzeugen, Geräten und Maschinen feststellen
- c)Maßnahmen zur Behebung von Störungen und Schäden an Werkzeugen, Geräten und Maschinen ergreifen
- d)Leitern und Arbeitsgerüste nach Vorgabe auf- und abbauen
8 Umgehen mit Gefahrstoffen und sonstigen Werkstoffen3 Wochen im 1. Ausbildungsjahr
- a)Werkstoffe, insbesondere Gefahrstoffe, entsprechend dem Einsatz unterscheiden
- b)Vorschriften zur Aufbewahrung von Gefahrstoffen auf der Baustelle anwenden
- c)fertige und zu mischende Werkstoffe, insbesondere Gefahrstoffe, auf der Baustelle nach Vorgaben verarbeiten
9 Durchführen von qualitätssichernden Maßnahmen4 Wochen im 1. Ausbildungsjahr, 2 Wochen im 2. Ausbildungsjahr
- a)Aufgaben und Ziele von qualitätssichernden Maßnahmen unterscheiden
- b)eigene Arbeiten anhand von Vorgaben auf Qualität prüfen
- c)Arbeitsberichte erstellen
- d)zur Verbesserung der Arbeitsqualität im eigenen Bereich beitragen
- e)Ergebnisse dokumentieren und bewerten
Häufige Fragen
Wie lange dauert die Ausbildung zur Fachkraft für Holz- und Bautenschutzarbeiten?
Die Ausbildung dauert 2 Jahre. Wer danach weitermacht, kann die Ausbildung zum Holz- und Bautenschützer anschließen, die insgesamt 3 Jahre dauert.
Was schreibe ich bei Arbeiten mit Holzschutzmitteln ins Berichtsheft?
Nennen Sie das Bauteil, das Verfahren (zum Beispiel Streichen oder Spritzen) und den Zweck, etwa Vorbeugung oder Bekämpfung von Insektenbefall. Auch die eingehaltenen Schutzmaßnahmen gehören hinein. Genaue Produktnamen und Kundendaten brauchen Sie nicht.
Muss ich Messwerte und Fotos ins Berichtsheft aufnehmen?
Das legen Handwerkskammer und Betrieb fest. Messwerte wie die Holz- oder Mauerwerksfeuchte lassen sich knapp in der Tabelle vermerken. Fragen Sie Ihren Ausbilder, ob Fotos oder Skizzen erwartet werden.
Wird das Berichtsheft in der Gesellenprüfung bewertet?
Nein. Es muss für die Zulassung zur Gesellenprüfung vorliegen (§ 36 Absatz 1 Nummer 2 HwO), fließt aber nicht in die Note ein. Ihre Ausbilder sehen den Nachweis regelmäßig durch (§ 14 Absatz 2 BBiG), Sie führen ihn selbst (§ 13 Satz 2 Nummer 7 BBiG).
Quellen
- Verordnung über die Berufsausbildung im Holz- und Bautenschutzgewerbe (HolzBauSchAusbV), abgerufen am 21.10.2026
- Empfehlung Nr. 156 des BIBB-Hauptausschusses zum Ausbildungsnachweis, abgerufen am 21.10.2026
Das Berichtsheft digital führen
heftwerk ist ein Berichtsheft-Tool für den digitalen Ausbildungsnachweis. Auszubildende tragen ihre Woche am Telefon oder am Rechner ein, der Ausbilder gibt sie frei, und der Nachweis steht als PDF bereit. Für Auszubildende ist heftwerk kostenlos, den Zugang richtet der Ausbildungsbetrieb ein. heftwerk im Überblick
Ausbildungsnachweis nach BBiG, Freigabe durch den Ausbilder, Export als PDF. Ab 41,25 € im Monat* für bis zu fünf Auszubildende, netto zuzüglich Umsatzsteuer. Preis und häufige Fragen
*Mit dem Code IHK2026: bis einschließlich 31.12.2026 kostenfrei (bei Abschluss ab 2027: 30 Tage), danach zum halben Preis, bei jährlicher Zahlung 41,25 € im Monat (495 € im Jahr), netto. Preis fest bis Ende 2030, danach bis 2045 nur Inflationsausgleich nach dem Verbraucherpreisindex. Abschluss bis 31.03.2027. *Aktionsbedingungen
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