Berichtsheft als Kaufmann für Marketingkommunikation: Beispiele und Tipps
Ins Berichtsheft gehört, was Sie in Ihrer Ausbildung zum Kaufmann oder zur Kauffrau für Marketingkommunikation tatsächlich getan und gelernt haben: Marktbeobachtung und Zielgruppenanalyse, Briefings und Konzepte, die Steuerung von Kreativleistungen, die Planung des Medieneinsatzes, die Abstimmung mit Dienstleistern und Kunden sowie Budget und Controlling. Dazu kommen die Themen der Berufsschule und Lehrgänge. Auf dieser Seite finden Sie Beispielwochen, Formulierungen und Hinweise zur Zulassung.
Stand: 21.10.2026
Was als Kaufmann für Marketingkommunikation ins Berichtsheft gehört
Grundlage ist die Verordnung über die Berufsausbildung zum Kaufmann für Marketingkommunikation und zur Kauffrau für Marketingkommunikation (MarketKfmAusbV). Die Ausbildung dauert drei Jahre. Fachrichtungen oder Schwerpunkte gibt es nicht, alle Auszubildenden lernen dieselben Inhalte, Agentur, Werbeabteilung oder Medienunternehmen setzen nur unterschiedliche Akzente.
Der Ausbildungsrahmenplan ordnet die Inhalte nach Berufsbildpositionen. Ihre Einträge lassen sich diesen Bereichen zuordnen:
- Der Ausbildungsbetrieb (Stellung, Rechtsform und Struktur, Funktion der Marketing- und Kommunikationswirtschaft, Arbeitsschutz, Umweltschutz)
- Arbeitsorganisation, Informations- und Kommunikationssysteme (Projektorganisation, qualitätssichernde Maßnahmen)
- Kommunikation und Kooperation (Teamarbeit, Kundenbeziehungen, Fremdsprache bei Fachaufgaben)
- Marketing- und Kommunikationsstrategien (Marktbeobachtung und -analyse, Zielgruppen, Markenführung, Budgetplanung)
- Vorbereitung und Planung von Marketing- und Kommunikationsmaßnahmen (Briefing, Konzeptionierung, Steuerung der kreativen Umsetzung, Feinplanung des Medieneinsatzes, Rechte und Lizenzen)
- Durchführung und Kontrolle von Marketing- und Kommunikationsmaßnahmen (Auswahl und Beauftragung von Dienstleistern, Herstellungsprozesse, Medieneinsatz, Kontrolle und Abschluss)
- Kaufmännische Steuerung und Kontrolle (Rechnungs- und Finanzwesen, Controlling)
Beispielwoche im ersten Ausbildungsjahr
Die Einträge sind Beispiele; Ihre Woche sieht anders aus. Die Stunden richten sich nach Ihrem Ausbildungsvertrag.
| Tag | Tätigkeiten | Stunden |
|---|---|---|
| Montag | Teamrunde zu laufenden Projekten besucht, Ablage und Projektordner nach Betriebsvorgaben angelegt, Wettbewerbsanzeigen für einen Kunden gesammelt und sortiert | 8 |
| Dienstag | Online-Recherche zur Zielgruppe eines Sportartikelkunden, Ergebnisse in einer Tabelle zusammengestellt, Kundenbriefing gelesen und offene Fragen notiert | 8 |
| Mittwoch | Berufsschule: Rechtsformen und Aufbau von Unternehmen, Grundlagen der Kommunikation, Textverarbeitung | 8 |
| Donnerstag | Medienliste mit Kontaktdaten und Anzeigenpreisen aktualisiert, Terminplan für ein Plakatmotiv gepflegt, Korrekturabzug mit der Grafikerin Wort für Wort gelesen | 8 |
| Freitag | Rechnungen eines Druckdienstleisters mit der Bestellung abgeglichen, Belege dem Projekt zugeordnet, Wochenbericht für den Ausbilder vorbereitet | 8 |
Beispielwoche im dritten Ausbildungsjahr
| Tag | Tätigkeiten | Stunden |
|---|---|---|
| Montag | Kampagnenbriefing mit dem Kunden geführt, Ziele und Budgetrahmen abgestimmt, Gesprächsprotokoll erstellt und Aufgaben im Team verteilt | 8 |
| Dienstag | Konzept für eine Social-Media-Kampagne ausgearbeitet, Kernbotschaften und Kanäle begründet, Kostenplan mit Werbemitteln und Mediabudget aufgestellt | 8 |
| Mittwoch | Berufsschule: Controlling von Marketingmaßnahmen, Kennzahlen, Vorbereitung auf die Abschlussprüfung | 8 |
| Donnerstag | Angebote von drei Druckereien und einem Fotografen eingeholt und verglichen, Nutzungsrechte für Bildmaterial geklärt, Freigabeprozess mit dem Kunden gesteuert | 8 |
| Freitag | Laufende Kampagne ausgewertet (Reichweite, Klicks, Kosten je Kontakt), Abweichungen vom Plan notiert, Ergebnisse für das Kundengespräch aufbereitet | 8 |
Berufsschule im Berichtsheft des Kaufmanns für Marketingkommunikation
Tragen Sie die Unterrichtsthemen als Stichworte ein, zum Beispiel Zielgruppenbestimmung, Mediaplanung oder Kalkulation. Der Rahmenlehrplan der Kultusministerkonferenz gliedert den Unterricht in Lernfelder; welche davon wann dran sind, legt Ihre Berufsschule fest.
Nach der Empfehlung Nr. 156 des BIBB-Hauptausschusses gehören die Themen des Berufsschulunterrichts in den Ausbildungsnachweis.
Formulierungen für den Beruf Kaufmann für Marketingkommunikation
| Statt | Besser |
|---|---|
| Am Projekt mitgearbeitet | Mediaplan für die Frühjahrskampagne in Excel erstellt und Schaltkosten pro Kanal berechnet |
| Recherche gemacht | Wettbewerber im Onlinehandel für Gartenmöbel untersucht und Preisniveau, Tonalität und Kanäle gegenübergestellt |
| Kunden betreut | Korrekturwünsche des Kunden zum Prospekt aufgenommen und mit der Grafik abgestimmt |
| Texte geschrieben | Anzeigentext in drei Varianten verfasst, nach Briefing auf Zielgruppe und Zeichenlimit geprüft |
| Bei der Abrechnung geholfen | Rechnungen der Druckerei geprüft, mit dem Kostenvoranschlag verglichen und dem Projekt zugebucht |
Fachberichte, Lehrgänge und zuständige Stelle
Ausgebildet wird in Werbe- und Kommunikationsagenturen, Marketingabteilungen von Unternehmen sowie bei Medien- und Verlagshäusern. Zuständig ist die Industrie- und Handelskammer. Ob Fachberichte, Skizzen oder Fotos verlangt werden, geben Kammer und Betrieb vor. Fragen Sie Ihren Ausbilder.
Lehrgänge außerhalb der Ausbildungsstätte tragen Sie mit Thema, Ort und Stunden ein. Der Betrieb stellt Sie dafür frei (§ 15 Absatz 1 Satz 2 Nummer 4 BBiG). Kundennamen und Auftragsnummern brauchen Sie im Nachweis nicht.
Abschlussprüfung und Zulassung
Die Abschlussprüfung hat vier Prüfungsbereiche. Schriftlich geprüft werden die Entwicklung von Marketing- und Kommunikationskonzepten, die Umsetzung und Steuerung von Marketing- und Kommunikationsmaßnahmen sowie Wirtschafts- und Sozialkunde. Dazu kommt ein mündliches, fallbezogenes Fachgespräch, für das Sie sich kurz vorbereiten können.
Zur Abschlussprüfung wird zugelassen, wer den Ausbildungsnachweis vorgelegt hat (§ 43 Absatz 1 Nummer 2 BBiG). Nach der Empfehlung Nr. 156 des BIBB-Hauptausschusses wird der Nachweis in der Prüfung nicht bewertet.
- Berichtsheft schreiben: Anleitung
- Berichtsheft Vorlage
- Berichtsheft Beispiele nach Beruf
- Berichtsheft und Abschlussprüfung: Was gilt für die Zulassung?
Ausbildungsrahmenplan
Was der Betrieb in der Ausbildung vermittelt, legt der Ausbildungsrahmenplan fest, eine Anlage der Ausbildungsordnung. Hier steht er im Wortlaut der Verordnung über die Berufsausbildung zum Kaufmann für Marketingkommunikation/zur Kauffrau für Marketingkommunikation (MarketKfmAusbV), abgerufen von gesetze-im-internet.de am 25.10.2026. Verweise auf Paragrafen der Verordnung sind in den Überschriften weggelassen. Die Zeitangaben sind Richtwerte; maßgeblich ist die amtliche Fassung.
Positionen des Rahmenplans35 Positionen
1 Der Ausbildungsbetrieb
1.1 Stellung, Rechtsform und Struktur
- a)Branchenstruktur der Marketing- und Kommunikationswirtschaft beschreiben, anzutreffende Betriebsformen, Branchensegmente und Tätigkeitsfelder darstellen
- b)Ausbildungsbetrieb in die Branchenstruktur einordnen
- c)Rechtsform des Ausbildungsbetriebes erläutern
- d)Aufbau, Struktur und Leitbild des Ausbildungsbetriebes erläutern
- e)Zusammenarbeit des Ausbildungsbetriebes mit Wirtschaftsorganisationen, Behörden, Verbänden, Gewerkschaften und Berufsvertretungen beschreiben
1.2 Gesamt- und einzelwirtschaftliche Funktion der Marketing- und Kommunikationswirtschaft
- a)Aufgabe und Bedeutung von Marketing und Kommunikation im Rahmen der Gesamtwirtschaft und der Gesellschaft darstellen
- b)Funktion und Bedeutung von Marketing und Kommunikation für Unternehmen, Verbände und Institutionen beschreiben
- c)Zielsetzung, Aufgaben und Stellung des Ausbildungsbetriebes im gesamtwirtschaftlichen Zusammenhang beschreiben
- d)Bereiche und Strukturen der Teilbranchen in der Marketing- und Kommunikationswirtschaft erläutern
- e)Arten von Marketingkommunikation unterscheiden, Bereiche voneinander abgrenzen und deren Beziehungen zueinander darstellen
- f)Stellung des Ausbildungsbetriebes im Vergleich zu Mitbewerbern ermitteln
- g)Geschäftsfelder des Ausbildungsbetriebes darstellen
1.3 Berufsbildung, arbeits- und sozialrechtliche Grundlagen
- a)Rechte und Pflichten aus dem Ausbildungsvertrag darstellen und die Aufgaben der Beteiligten im dualen System beschreiben
- b)betrieblichen Ausbildungsplan mit der Ausbildungsordnung vergleichen und unter Nutzung von Arbeits- und Lerntechniken zu seiner Umsetzung beitragen
- c)lebensbegleitendes Lernen als Voraussetzung für berufliche und persönliche Entwicklung begründen; branchenbezogene Fortbildungsmöglichkeiten ermitteln
- d)Fachinformationen nutzen
- e)wesentliche Inhalte eines Arbeitsvertrages erklären
- f)arbeits-, sozial- und mitbestimmungsrechtliche Vorschriften sowie die für den Ausbildungsbetrieb geltenden tariflichen Regelungen beachten
1.4 Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit
- a)Gefährdungen von Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz feststellen und Maßnahmen zu ihrer Vermeidung ergreifen
- b)berufsbezogene Arbeitsschutz- und Unfallverhütungsvorschriften anwenden
- c)Verhaltensweisen bei Unfällen beschreiben sowie erste Maßnahmen einleiten
- d)Vorschriften des vorbeugenden Brandschutzes anwenden; Verhaltensweisen bei Bränden beschreiben und Maßnahmen zur Brandbekämpfung ergreifen
1.5 Umweltschutz
Zur Vermeidung betriebsbedingter Umweltbelastungen im beruflichen Einwirkungsbereich beitragen, insbesondere
- a)mögliche Umweltbelastungen durch den Ausbildungsbetrieb und seinen Beitrag zum Umweltschutz an Beispielen erklären
- b)für den Ausbildungsbetrieb geltende Regelungen des Umweltschutzes anwenden
- c)Möglichkeiten der wirtschaftlichen und umweltschonenden Energie- und Materialverwendung nutzen
- d)Abfälle vermeiden; Stoffe und Materialien einer umweltschonenden Entsorgung zuführen
2 Arbeitsorganisation, Informations- und Kommunikationssysteme
2.1 Arbeitsorganisation
- a)Aufbau, Aufgaben und Zuständigkeiten der Funktionsbereiche des Ausbildungsbetriebes erläutern
- b)Arbeitsabläufe im eigenen Funktionsbereich und Schnittstellen zu anderen Funktionsbereichen berücksichtigen
- c)Arbeits- und Organisationsmittel sowie Informations- und Kommunikationsmittel einsetzen
- d)eigene Arbeit systematisch, qualitätsbewusst und unter Berücksichtigung organisatorischer, technischer und wirtschaftlicher Notwendigkeiten planen, durchführen und kontrollieren
- e)Lern- und Arbeitstechniken einsetzen, Zusammenarbeit aktiv gestalten und Aufgaben teamorientiert bearbeiten
2.2 Projektorganisation
- a)Inhaltliche, organisatorische, zeitliche, personelle und finanzielle Aspekte bei der Projektarbeit berücksichtigen
- b)Instrumente des Projektmanagements anwenden
2.3 Qualitätssichernde Maßnahmen
- a)Qualitätssicherungsmaßnahmen im eigenen Arbeitsbereich anwenden
- b)Service-, Kundendienst- und Gewährleistungen als Teil der Qualitätssicherung situationsgerecht anwenden
2.4 Informations- und Kommunikationssysteme
- a)Informations- und Kommunikationssysteme aufgabenorientiert einsetzen
- b)interne und externe Dienste und Netze nutzen
- c)Leistungsmerkmale und Kompatibilität von Hardware- und Softwarekomponenten beachten
- d)Maßnahmen des Datenschutzes, der Datensicherheit und der Datensicherung aufgabenorientiert anwenden
3 Kommunikation und Kooperation
3.1 Kommunikation
- a)Kommunikationsregeln berücksichtigen und zielgruppen- und mediengerecht anwenden
- b)Informationen zielgruppengerecht aufbereiten und bedarfsgerecht nutzen
- c)situationsgerecht kommunizieren
- d)Moderationstechniken anwenden
- e)Arbeitsergebnisse situationsgerecht präsentieren und begründen
3.2 Teamarbeit und Kooperation
- a)Rückmeldungen über Arbeitsergebnisse geben, mit Kritik konstruktiv umgehen
- b)Strategien zur Konfliktlösung nutzen
- c)Aufgaben im Team planen und unter Beachtung individueller Fähigkeiten verteilen und bearbeiten
3.3 Kundenbeziehungen
- a)Wertschätzung, Respekt und Vertrauen als Grundlage kundenorientierten Verhaltens und erfolgreicher Zusammenarbeit berücksichtigen
- b)Maßnahmen der Kundenbetreuung und -bindung umsetzen
- c)Beschwerden entgegennehmen und betriebsübliche Maßnahmen umsetzen
- d)kulturelle Besonderheiten bei geschäftlichen Kontakten berücksichtigen
3.4 Anwenden einer Fremdsprache bei Fachaufgaben
- a)fremdsprachige Fachbegriffe anwenden
- b)im Ausbildungsbetrieb übliche fremdsprachige Informationen auswerten
- c)Auskünfte erteilen und einholen, auch in einer Fremdsprache
4 Marketing- und Kommunikationsstrategien
4.1 Marktbeobachtung und -analyse
- a)Märkte beschreiben und eingrenzen
- b)Informationen über Mitbewerber und Marktentwicklungen beschaffen und auswerten
- c)Instrumente der Marktbeobachtung und der Marktanalyse auswählen
- d)Absatzpotenziale ermitteln
4.2 Zielgruppen
- a)Informationsquellen für die Erschließung von Zielgruppen und Märkten nutzen
- b)Konsumentenverhalten erfassen und analysieren
- c)Zielgruppen analysieren, definieren und segmentieren, dabei kulturelle und gesellschaftliche Verhaltensweisen, Werte und Normen berücksichtigen
4.3 Markenführung
- a)Merkmale einer Marke darstellen
- b)Instrumente der Markenführung beschreiben
- c)Markenwert aufzeigen
- d)Markenessenz feststellen
4.4 Budgetplanung
- a)Budgetplanungsarten unterscheiden
- b)Eckwerte von Marketingplänen berücksichtigen
- c)Budgets nach Zeit, Aktionen und Instrumenten des Marketingmix aufteilen
- d)Kapazitäten planen und mit der Produkt-, Marketing- und Vertriebsplanung abgleichen
- e)Kommunikationsplanung, Produktplanung und Vertrieb aufeinander abstimmen
5 Vorbereitung und Planung von Marketing- und Kommunikationsmaßnahmen
5.1 Briefing
- a)Briefingbestandteile recherchieren und verifizieren
- b)Briefing anhand eines Musterbriefings formulieren
- c)Briefing auf Vollständigkeit überprüfen
- d)Fragenkatalog für das Re-Briefing erstellen und bearbeiten
5.2 Konzeptionierung
- a)an der Entwicklung von Strategien für Marketing- und Kommunikationsmaßnahmen mitwirken
- b)Konzepte hinsichtlich der Aufgabenstellung und Ziele bewerten
- c)Kommunikationsmix und Kommunikationsmittel bestimmen
- d)Produktion und Ressourcen planen
- e)Projektbudget kalkulieren und vorschlagen
5.3 Steuerung der kreativen Umsetzung
- a)kreative Umsetzungen mit Briefing abgleichen
- b)Vorgaben für die Kreation formulieren
- c)Kreativitätstechniken nutzen
5.4 Feinplanung des Medieneinsatzes
- a)Mediaziele festlegen und Medienmix vorschlagen
- b)Einsatzplan entwickeln
- c)Optimierungsmöglichkeiten prüfen
5.5 Rechte und Lizenzen
- a)berufsspezifische Rechtsquellen, Normen und Regeln erschließen und anwenden
- b)rechtliche Vorschriften, insbesondere zum Wettbewerbs-, Urheber-, Verwertungs-, Marken- und Persönlichkeitsrecht anwenden
- c)bei der Vertragsgestaltung sowie an der Beschaffung von Rechten und Lizenzen mitwirken
- d)zur Sicherung von Rechten und zur Vermeidung von Missbrauch beitragen
6 Durchführung und Kontrolle von Marketing- und Kommunikationsmaßnahmen
6.1 Auswahl und Beauftragung von Dienstleistern
- a)Bedingungen für Ausschreibungen und Wettbewerbspräsentationen feststellen
- b)Ausschreibung formulieren
- c)Konzeptionen, Angebote und Präsentationen bewerten und auswählen
- d)Vereinbarung mit Dienstleistern formulieren
6.2 Organisation interner und externer Herstellungsprozesse
- a)Herstellungsprozesse und Aktivitäten planen
- b)Herstellungsprozesse und Aktivitäten überwachen, insbesondere hinsichtlich Zeit, Kosten und Qualität
- c)Abnahme von Einzelleistungen durchführen
6.3 Medieneinsatz
- a)Medieneinsatz steuern und überprüfen
- b)Resonanz erfassen und dokumentieren
- c)Medieneinsatz optimieren
6.4 Kontrolle und Abschluss der Maßnahme
- a)Ergebnisse der Marketing- und Kommunikationsmaßnahme dokumentieren
- b)Budgetkontrolle durchführen, bei Abweichungen Nachkalkulation vornehmen
- c)Rentabilität ermitteln
- d)Folgerungen für künftige Maßnahmen ableiten
7 Kaufmännische Steuerung und Kontrolle
7.1 Rechnungs- und Finanzwesen
- a)Rechnungswesen als Instrument kaufmännischer Steuerung und Kontrolle beschreiben
- b)Organisation des Rechnungs- und Finanzwesens im Ausbildungsbetrieb darstellen
- c)Verfahren der Kosten- und Leistungsrechnung des Ausbildungsbetriebes anwenden
7.2 Controlling
- a)betriebliche Controllingsysteme und -instrumente anwenden
- b)betriebliche Leistungskennzahlen beschaffen und anwenden
- c)Ergebnisse des Rechnungswesens für das Controlling nutzen
- d)Wirtschaftlichkeit der vertraglichen Vereinbarungen prüfen
Zeitliche Gliederung
Erstes Ausbildungsjahr
(1) In einem Zeitraum von insgesamt drei bis fünf Monaten sind schwerpunktmäßig die Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten der Berufsbildpositionen
- 1.1Stellung, Rechtsform und Struktur,
- 1.2Gesamt- und einzelwirtschaftliche Funktion der Marketing- und Kommunikationswirtschaft,
- 2.1Arbeitsorganisation, Lernziele a bis c,
- 2.3Qualitätssichernde Maßnahmen, Lernziel a,
- 2.4Informations- und Kommunikationssysteme, Lernziele a und b,
- 3.4Anwenden einer Fremdsprache bei Fachaufgaben, Lernziel a,
zu vermitteln.
(2) In einem Zeitraum von vier bis sechs Monaten sind schwerpunktmäßig die Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten der Berufsbildpositionen
- 3.1Kommunikation, Lernziele a bis c,
- 3.2Teamarbeit und Kooperation, Lernziel a,
- 3.3Kundenbeziehungen, Lernziel a,
- 4.3Markenführung, Lernziel a,
- 5.1Briefing, Lernziele a und b,
- 6.1Auswahl und Beauftragung von Dienstleistern, Lernziel a,
zu vermitteln.
(3) In einem Zeitraum von zwei bis vier Monaten sind schwerpunktmäßig die Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten der Berufsbildpositionen
- 1.3Berufsbildung, arbeits- und sozialrechtliche Grundlagen,
- 1.4Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit,
- 1.5Umweltschutz,
- 7.1Rechnungs- und Finanzwesen, Lernziele a und b,
- 7.2Controlling, Lernziel a,
zu vermitteln.
Zweites Ausbildungsjahr
(1) In einem Zeitraum von insgesamt vier bis sechs Monaten sind schwerpunktmäßig die Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten der Berufsbildpositionen
- 2.1Arbeitsorganisation, Lernziele d und e,
- 2.4Informations- und Kommunikationssysteme, Lernziele c und d,
- 3.4Anwenden einer Fremdsprache bei Fachaufgaben, Lernziel b,
- 4.1Marktbeobachtung und -analyse, Lernziele a und b,
- 4.2Zielgruppen, Lernziele a und b,
- 4.3Markenführung, Lernziel b,
zu vermitteln.
(2) In einem Zeitraum von insgesamt drei bis fünf Monaten sind schwerpunktmäßig die Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten der Berufsbildpositionen
- 2.2Projektorganisation, Lernziel a,
- 2.3Qualitätssichernde Maßnahmen, Lernziel b,
- 3.2Teamarbeit und Kooperation, Lernziel b,
- 5.1Briefing, Lernziele c und d,
- 5.2Konzeptionierung, Lernziel a,
- 5.3Steuerung der kreativen Umsetzung, Lernziel a,
- 5.5Rechte und Lizenzen
zu vermitteln.
(3) In einem Zeitraum von insgesamt zwei bis vier Monaten sind schwerpunktmäßig die Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten der Berufsbildpositionen
- 3.3Kundenbeziehungen, Lernziel b,
- 6.1Auswahl und Beauftragung von Dienstleistern, Lernziele b und c,
- 6.2Organisation interner und externer Herstellungsprozesse,
- 6.3Medieneinsatz, Lernziele a und b,
- 6.4Kontrolle und Abschluss der Maßnahme, Lernziel a,
- 7.1Rechnungs- und Finanzwesen, Lernziel c,
- 7.2Controlling, Lernziel b,
zu vermitteln.
Drittes Ausbildungsjahr
(1) In einem Zeitraum von insgesamt zwei bis vier Monaten sind schwerpunktmäßig die Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten der Berufsbildpositionen
- 3.4Anwenden einer Fremdsprache bei Fachaufgaben, Lernziel c,
- 4.1Marktbeobachtung und -analyse, Lernziele c und d,
- 4.2Zielgruppen, Lernziel c,
- 4.3Markenführung, Lernziele c und d,
- 4.4Budgetplanung
zu vermitteln.
(2) In einem Zeitraum von insgesamt vier bis sechs Monaten sind schwerpunktmäßig die Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten der Berufsbildpositionen
- 2.2Projektorganisation, Lernziel b,
- 3.1Kommunikation, Lernziele d und e,
- 3.2Teamarbeit und Kooperation, Lernziel c,
- 3.3Kundenbeziehungen, Lernziele c und d,
- 5.2Konzeptionierung, Lernziele b bis e,
- 5.3Steuerung der kreativen Umsetzung, Lernziele b und c,
- 5.4Feinplanung des Medieneinsatzes
zu vermitteln.
(3) In einem Zeitraum von insgesamt drei bis fünf Monaten sind schwerpunktmäßig die Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten der Berufsbildpositionen
- 6.1Auswahl und Beauftragung von Dienstleistern, Lernziel d,
- 6.3Medieneinsatz, Lernziel c,
- 6.4Kontrolle und Abschluss der Maßnahme, Lernziele b bis d,
- 7.2Controlling, Lernziele c und d,
zu vermitteln.
Häufige Fragen
Wie oft muss ich als Kaufmann für Marketingkommunikation das Berichtsheft führen?
Das legen Ihr Betrieb und die zuständige Kammer fest, üblich ist ein Eintrag pro Woche. Sie führen den Nachweis während der Ausbildung (§ 13 Satz 2 Nummer 7 BBiG), Ihr Ausbilder sieht ihn durch (§ 14 Absatz 2 BBiG).
Was trage ich für Kampagnen ein, die der Kunde noch nicht freigegeben hat?
Schreiben Sie Ihre Tätigkeit auf, etwa Konzeptentwurf, Kalkulation oder Abstimmung mit der Grafik. Den Kundennamen und vertrauliche Details lassen Sie weg, der Nachweis soll Ihre Arbeit zeigen, nicht das Projekt offenlegen.
Gehören Berufsschultage ins Berichtsheft?
Ja. Tragen Sie die Themen als Stichworte ein, zum Beispiel Mediaplanung, Kalkulation oder Rechtsformen. Das entspricht der Empfehlung Nr. 156 des BIBB-Hauptausschusses.
Wird mein Berichtsheft in der Abschlussprüfung bewertet?
Nein, nach der Empfehlung Nr. 156 des BIBB-Hauptausschusses wird der Nachweis nicht bewertet. Zugelassen werden Sie aber nur, wenn Sie ihn vorgelegt haben (§ 43 Absatz 1 Nummer 2 BBiG).
Quellen
Das Berichtsheft digital führen
heftwerk ist ein Berichtsheft-Tool für den digitalen Ausbildungsnachweis. Auszubildende tragen ihre Woche am Telefon oder am Rechner ein, der Ausbilder gibt sie frei, und der Nachweis steht als PDF bereit. Für Auszubildende ist heftwerk kostenlos, den Zugang richtet der Ausbildungsbetrieb ein. heftwerk im Überblick
Ausbildungsnachweis nach BBiG, Freigabe durch den Ausbilder, Export als PDF. Ab 41,25 € im Monat* für bis zu fünf Auszubildende, netto zuzüglich Umsatzsteuer. Preis und häufige Fragen
*Mit dem Code IHK2026: bis einschließlich 31.12.2026 kostenfrei (bei Abschluss ab 2027: 30 Tage), danach zum halben Preis, bei jährlicher Zahlung 41,25 € im Monat (495 € im Jahr), netto. Preis fest bis Ende 2030, danach bis 2045 nur Inflationsausgleich nach dem Verbraucherpreisindex. Abschluss bis 31.03.2027. *Aktionsbedingungen
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