heftwerkAnmeldenRegistrieren

Berichtsheft als Mediengestalter Bild und Ton: Beispiele und Tipps

Ins Berichtsheft eines Mediengestalters Bild und Ton gehören die Arbeiten der Woche rund um Bild- und Tonaufnahmen, Regie, Schnitt und Nachbearbeitung sowie die Themen der Berufsschule. Je Tag genügen Stichworte mit Tätigkeit und Stunden. Zwei Beispielwochen aus dem ersten und dem dritten Ausbildungsjahr zeigen, wie solche Einträge aussehen.

Stand: 21.10.2026

Was als Mediengestalter Bild und Ton ins Berichtsheft gehört

Grundlage ist die Verordnung über die Berufsausbildung zum Mediengestalter Bild und Ton und zur Mediengestalterin Bild und Ton (BuTMedAusbV). Die Ausbildung dauert drei Jahre. Sie besteht aus Inhalten, die für alle gelten, und aus zwei Wahlqualifikationen. Die erste Wahlqualifikation (Richtdauer zwanzig Wochen) ist eine von vier: Kameraproduktionen, Studio-, Außenübertragungs- und Bühnenproduktionen, Postproduktion oder Ton. Die zweite (Richtdauer zwölf Wochen) wird aus einer längeren Liste gewählt, zum Beispiel Bildmischungen, Montageformen, Farbkorrekturen, Sounddesign oder Medienpräsentationen bei Veranstaltungen. Welche Sie vertiefen, richtet sich nach Ihrem Ausbildungsbetrieb.

Das Ausbildungsberufsbild nennt für alle Auszubildenden diese Positionen. Ihre Einträge lassen sich ihnen zuordnen:

Beispielwoche im ersten Ausbildungsjahr

Die Einträge sind Beispiele; Ihre Woche sieht anders aus. Die Stunden richten sich nach Ihrem Ausbildungsvertrag.

TagTätigkeitenStunden
MontagUnterweisung zu Arbeitssicherheit im Studio, Kamera, Stativ und Mikrofone kennengelernt, Kabel und Zubehör nach Checkliste geprüft und verstaut8
DienstagInterviewdreh im Betrieb unterstützt, Licht mit Kopflicht und Aufheller gesetzt, Ton mit Ansteckmikrofon ausgepegelt, Speicherkarten gesichert8
MittwochBerufsschule: Bildgestaltung, Grundlagen der Tontechnik, Wirtschafts- und Sozialkunde8
DonnerstagRohmaterial gesichtet und sortiert, einfachen Rohschnitt im Schnittprogramm angelegt, Atmo und O-Ton auf Tonspuren verteilt8
FreitagTechnik nach dem Dreh gereinigt und eingelagert, Akkus geladen, Projektordner nach Namensschema abgelegt, Wochenbesprechung8

Beispielwoche im dritten Ausbildungsjahr

TagTätigkeitenStunden
MontagAblauf für eine Veranstaltungsaufzeichnung abgestimmt, Kameraplätze und Tonwege geplant, Bildmischer und Intercom aufgebaut und geprüft8
DienstagLive-Produktion an der Bildmischung gefahren, Einblendungen eingespielt, Kameraleute per Intercom angewiesen, Mitschnitt kontrolliert8
MittwochBerufsschule: Produktionsplanung, Medienrecht, Postproduktion8
DonnerstagMitschnitt geschnitten, Farbkorrektur und Tonmischung durchgeführt, Lautheit nach Vorgabe angepasst, Zwischenstand zur Abnahme bereitgestellt8
FreitagKorrekturwünsche eingearbeitet, Exportformate für Web und Archiv erzeugt, Projekt gesichert und dokumentiert, Material nach Aufbewahrungsvorgabe abgelegt8

Berufsschule im Berichtsheft des Mediengestalters

Tragen Sie die Unterrichtsthemen als Stichworte ein, zum Beispiel „Bildkomposition und Einstellungsgrößen“ oder „Urheberrecht bei Musik und Bildmaterial“. Die Themen finden Sie im Heft oder im Stundenplan. Welche Lernfelder in welchem Jahr dran sind, legt Ihre Berufsschule fest. Bei Blockunterricht notieren Sie für die Schulwochen die Unterrichtsthemen statt der Arbeit im Betrieb.

Nach der Empfehlung Nr. 156 des BIBB-Hauptausschusses gehören die Themen des Berufsschulunterrichts in den Ausbildungsnachweis.

Formulierungen für den Beruf Mediengestalter Bild und Ton

StattBesser
GedrehtInterview mit zwei Kameras aufgenommen, Bildausschnitte abgestimmt, Ton mit Ansteckmikrofon ausgepegelt
GeschnittenRohschnitt angelegt, Szenen nach Drehbuch geordnet, Übergänge und Tonspuren angepasst
Beim Livestream geholfenBildmischer bedient, Kameras umgeschaltet, Einblendungen eingespielt, Tonpegel überwacht
Ton gemachtSprache aufgenommen, Störgeräusche reduziert, Spuren gemischt und Lautheit geprüft
Technik aufgebautKameras, Licht und Intercom nach Aufbauplan installiert und Signalwege vor Beginn getestet

Fachberichte, Projekte und zuständige Stelle

Mediengestalter Bild und Ton werden in Produktionsfirmen, Sendern, Veranstaltungstechnik- und Medienbetrieben ausgebildet. Zuständige Stelle ist die IHK. Ob Fachberichte, Skizzen oder Screenshots verlangt werden, geben Kammer und Betrieb vor. Fragen Sie Ihren Ausbilder.

Lehrgänge außerhalb der Ausbildungsstätte tragen Sie mit Thema, Ort und Stunden ein. Der Betrieb stellt Sie dafür frei (§ 15 Absatz 1 Satz 2 Nummer 4 BBiG). Kundennamen, Projekttitel unveröffentlichter Produktionen und Namen aufgenommener Personen brauchen Sie im Nachweis nicht. Unveröffentlichtes Material kann ein Betriebsgeheimnis sein, über das Sie Stillschweigen wahren müssen (§ 13 Satz 2 Nummer 6 BBiG).

Abschlussprüfung und Zulassung

Die Ausbildung enthält eine Zwischenprüfung im vierten Ausbildungshalbjahr. Die Abschlussprüfung am Ende der Ausbildung hat vier Prüfungsbereiche: Realisieren eines Bild- und Tonproduktes, Wahlqualifikationen, Bild- und Tonproduktion sowie Wirtschafts- und Sozialkunde.

Zur Abschlussprüfung wird zugelassen, wer den Ausbildungsnachweis vorgelegt hat (§ 43 Absatz 1 Nummer 2 BBiG). Nach der Empfehlung Nr. 156 des BIBB-Hauptausschusses wird der Nachweis in der Prüfung nicht bewertet.

Ausbildungsrahmenplan

Was der Betrieb in der Ausbildung vermittelt, legt der Ausbildungsrahmenplan fest, eine Anlage der Ausbildungsordnung. Hier steht er im Wortlaut der Verordnung über die Berufsausbildung zum Mediengestalter Bild und Ton und zur Mediengestalterin Bild und Ton (BuTMedAusbV), abgerufen von gesetze-im-internet.de am 25.10.2026. Verweise auf Paragrafen der Verordnung sind in den Überschriften weggelassen. Die Zeitangaben sind Richtwerte; maßgeblich ist die amtliche Fassung.

Abschnitt A: wahlqualifikationsübergreifende berufsprofilgebende Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten5 Positionen

1 Bild- und Tonaufnahmen ohne Regieeinrichtungen herstellen4 Wochen im 19. bis 36. Monat, 20 Wochen im 1. bis 18. Monat
  • a)redaktionelle Arbeitsaufträge auswerten und eigene Handlungsschritte ableiten und dabei auch optionale Vertriebswege und Zielgruppen berücksichtigen
  • b)Informationen recherchieren und auswerten und Anforderungen ableiten
  • c)organisatorische Bedingungen und zeitliche Ressourcen berücksichtigen und Zeitvorgaben einhalten
  • d)Produktionsmittel nach Auftragsanforderungen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten auswählen
  • e)medienspezifische Produktionssysteme entsprechend dem Arbeitsauftrag einrichten, Funktionalität prüfen und Produktionsmittel und -systeme in Betrieb nehmen
  • f)im Arbeitsprozess Absprachen mit Beteiligten treffen, auch in englischer Sprache
  • g)mögliche Gefährdungen vor Ort erkennen und Maßnahmen zur Vermeidung ergreifen
  • h)Licht unter Berücksichtigung der technischen, gestalterischen und redaktionellen Anforderungen einrichten und nutzen
  • i)Bild und Ton unter Berücksichtigung der technischen, gestalterischen und redaktionellen Anforderungen aufnehmen
  • j)Daten sichern und Medienprodukte kontrollieren und bereitstellen
  • k)Begleitdaten auftragsbezogen erstellen, ergänzen und bereitstellen
  • l)mit Produktionsmitteln verantwortungsvoll umgehen und diese sicher transportieren
  • m)Funktionsfähigkeit der Produktionsmittel für erneuten Einsatz gewährleisten
2 Audiovisuelle Medienprodukte mit Hilfe von Regieeinrichtungen herstellen10 Wochen im 19. bis 36. Monat, 10 Wochen im 1. bis 18. Monat
  • a)vorgegebene redaktionelle Konzepte auswerten, daraus eigene Handlungsschritte und Arbeitsprozesse ableiten und eigene Produktionsunterlagen nach produktionstechnischen und gestalterischen Gesichtspunkten erstellen
  • b)Produktionsmittel nach technischen, gestalterischen und wirtschaftlichen Anforderungen auswählen und dabei auch optionale Vertriebs- und Verbreitungswege berücksichtigen
  • c)zeitliche Ressourcen berücksichtigen und Zeitvorgaben einhalten
  • d)mögliche Gefährdungen vor Ort erkennen und Maßnahmen zur Vermeidung ergreifen
  • e)produktionsspezifische Kommunikationseinrichtungen konfigurieren und nutzen
  • f)Bild- und Tonmischung mittels Regieeinrichtungen unter gestalterischen und redaktionellen Gesichtspunkten durchführen
  • g)im Arbeitsprozess Absprachen mit Beteiligten treffen, auch in englischer Sprache
  • h)technische Produktionskomponenten vorbereiten, konfigurieren, miteinander verbinden und vernetzen und Systeme in Betrieb nehmen und auf Funktionalität prüfen
  • i)beleuchtungstechnische Geräte unter Berücksichtigung der technischen, gestalterischen und redaktionellen Anforderungen einrichten und nutzen
  • j)Bild und Ton unter Berücksichtigung der technischen, gestalterischen und redaktionellen Anforderungen aufnehmen und zuspielen
  • k)Daten sichern und Medienprodukte kontrollieren und bereitstellen
  • l)Begleitdaten auftragsbezogen erstellen, ergänzen und bereitstellen
  • m)mit Produktionsmitteln verantwortungsvoll umgehen und diese sicher transportieren
  • n)Funktionsfähigkeit der Produktionsmittel für erneuten Einsatz gewährleisten
3 Bild- und Tonmaterial nachbearbeiten10 Wochen im 19. bis 36. Monat, 18 Wochen im 1. bis 18. Monat
  • a)Konzepte auswerten und daraus eigene Handlungsschritte und Arbeitsprozesse ableiten
  • b)zeitliche Ressourcen berücksichtigen und Zeitvorgaben einhalten
  • c)Bildeffekte, Grafiken und Schriften nach technischen und gestalterischen Vorgaben anfertigen
  • d)Montageformen und Schnittrhythmus für Produktionen genrebezogen anwenden
  • e)Bildmaterial nach Vorgaben unter Berücksichtigung technischer und farbgestalterischer Kriterien bearbeiten
  • f)optionale Vertriebs- und Verbreitungswege berücksichtigen
  • g)im Arbeitsprozess Absprachen mit Beteiligten treffen, auch in englischer Sprache
  • h)Produktionsmittel nach technischen, gestalterischen und wirtschaftlichen Anforderungen auswählen
  • i)Schnittsysteme und die für die Produktion notwendige Geräteinfrastruktur einrichten und in Betrieb nehmen
  • j)Bild- und Tonmaterial importieren, konvertieren, prüfen, aufbereiten und organisieren
  • k)Bild und Ton nach technischen, gestalterischen und dramaturgischen Vorgaben für das jeweilige Genre und Format entsprechend dem Konzept bearbeiten und montieren
  • l)Tonebenen nach gestalterischen und technischen Aspekten auswählen, bearbeiten und mischen
  • m)Sprachaufnahmen durchführen
  • n)Bild- und Tonmaterial für verschiedene Verwendungs- und Verbreitungswege exportieren
  • o)Projekt- und Mediendaten sichern und archivieren
4 Tonaufnahmen herstellen und bearbeiten6 Wochen im 19. bis 36. Monat, 16 Wochen im 1. bis 18. Monat
  • a)Konzepte auswerten und daraus eigene Handlungsschritte und Arbeitsprozesse ableiten
  • b)zeitliche Ressourcen berücksichtigen und Zeitvorgaben einhalten
  • c)Tonmischungen anfertigen und dabei Audiomaterial mittels Hard- und Software bearbeiten
  • d)optionale Vertriebs- und Verbreitungswege berücksichtigen
  • e)im Arbeitsprozess Absprachen mit Beteiligten treffen, auch in englischer Sprache
  • f)Produktionsmittel nach technischen, gestalterischen und wirtschaftlichen Anforderungen auswählen
  • g)Produktionskomponenten aufbauen, verbinden und als System in Betrieb nehmen und einrichten
  • h)Aufnahmepositionen festlegen und Aufnahmetechniken auswählen
  • i)produktionsspezifische Kommunikationseinrichtungen konfigurieren und nutzen
  • j)Mono- und Stereoaufnahmen nach Vorgaben durchführen, überwachen, auswerten und protokollieren
  • k)Audiosignale drahtlos übertragen und einen störungsfreien Betrieb sicherstellen
  • l)Audiomaterial von verschiedenen Datenträgern konvertieren, importieren und organisieren
  • m)Audiomaterial nach technischen und gestalterischen Anforderungen bearbeiten und montieren
  • n)Tonprodukte prüfen sowie weitere Medienformate erstellen und bereitstellen
  • o)Begleitdaten auftragsbezogen erstellen, ergänzen und bereitstellen
  • p)Projekt- und Mediendaten sichern und archivieren
5 Inhalte für Bild- und Tonproduktionen ausarbeiten und umsetzen6 Wochen im 19. bis 36. Monat
  • a)inhaltliche Ideen auf Grundlage von thematischen Vorgaben entwickeln und abstimmen
  • b)Inhalte recherchieren und auswerten
  • c)Produktionsunterlagen, insbesondere als Exposé, als Script oder als Auftrags- und Realisierungsskizze, entsprechend der Verwendung und der Verbreitung erstellen
  • d)Inhalte in ein Produkt für unterschiedliche Verwendungszwecke auch eigenständig umsetzen

Abschnitt B: berufsprofilgebende Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten in der ersten Wahlqualifikation4 Positionen

1 Kameraproduktionen20 Wochen im 19. bis 36. Monat
  • a)Vorgaben auswerten und daraus formatgerecht bild-, ton- und lichtgestalterische Konzepte ableiten und entwickeln
  • b)marktübliche, genretypische Kamerasysteme vorbereiten und in Produktionen einsetzen
  • c)Mehrkameraproduktionen planen und durchführen
  • d)Kamera- und Tonsysteme synchronisieren
  • e)Funkübertragung von Videosignalen planen, vorbereiten, überprüfen und einsetzen
  • f)Lichtkonzepte gestalterisch planen und umsetzen
  • g)Kamerabewegungs- und -stabilisierungssysteme auswählen, aufbauen und einsetzen
  • h)produziertes Material beurteilen und bewerten
2 Studio-, Außenübertragungs- und Bühnenproduktionen20 Wochen im 19. bis 36. Monat
  • a)auf Basis redaktioneller Konzepte technische Vorbesichtigungen durchführen und Rahmenbedingungen dokumentieren, daraus Handlungsschritte und Arbeitsprozesse ableiten und detaillierte Produktionsunterlagen nach produktionstechnischen und gestalterischen Gesichtspunkten erstellen
  • b)Signalinfrastruktur planen und realisieren
  • c)Regiesysteme auf Basis technischer Konzepte installieren, vernetzen, konfigurieren, in Betrieb nehmen und betreiben
  • d)Signale überprüfen und Fehler erkennen und beheben
  • e)Medienzuspielungen und Aufzeichnungen formatgerecht konfigurieren und zeitgerecht bereitstellen
  • f)Präsentationstechnik auswählen und in Betrieb nehmen
3 Postproduktion20 Wochen im 19. bis 36. Monat
  • a)Arbeitsabläufe den Anforderungen entsprechend definieren und vorbereiten
  • b)Montageformen genregerecht anwenden
  • c)dramaturgische Bögen unter Beachtung der Wirkung von Sprache, Musik und Geräuschen in Bild und Ton aufbauen
  • d)visuelle Effekte format- und genregerecht anwenden
  • e)2D- und 3D-Animationen von Schriften und Titeln herstellen
  • f)Bildsequenzen unter Einhaltung technischer Richtlinien in Helligkeit, Kontrast und Farbe bearbeiten
  • g)Synchronisationen und Mischungen vorbereiten und unter Berücksichtigung der technischen und gestalterischen Anforderungen durchführen
4 Ton20 Wochen im 19. bis 36. Monat
  • a)Schallquellen und Aufnahmesituationen analysieren und Aufnahmetechniken und -verfahren für unterschiedliche Schallereignisse auswählen und einsetzen
  • b)Audiomaterial in Mono und Stereo unter Berücksichtigung von dramaturgischen Anforderungen für das jeweilige Genre und Format aufzeichnen, mischen und veröffentlichen
  • c)Klangräume durch Montage und Mischung von Audiomaterial auf verschiedenen Ebenen schaffen
  • d)Audiomaterial klangästhetisch und technisch analysieren sowie mittels Hard- und Software optimieren
  • e)Mehrspur- und Mehrkanal-Produktionen planen und durchführen
  • f)Audiomaterial adressatengerecht präsentieren

Abschnitt C: berufsprofilgebende Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten in der zweiten Wahlqualifikation18 Positionen

1 Bild- und Tonaufnahmen unter Einsatz von erweiterter Produktionstechnik durchführen12 Wochen im 19. bis 36. Monat
  • a)Vorgaben auswerten und daraus Bild-, Ton- und Lichtequipment planen und disponieren und alternative Produktionsmethoden vorschlagen
  • b)Spezialkamerasysteme und Zusatzequipment auswählen, vorbereiten und im Produktionsprozess einbinden und einsetzen
  • c)Kamerasysteme und Tonequipment verkoppeln und synchronisieren
  • d)mehrkanalige Tonaufnahmen auch mit Hochfrequenztechnik planen, vorbereiten, überprüfen, mischen und aufzeichnen
2 Kamerasysteme bei Studioproduktionen oder Außenübertragungen einrichten und einsetzen12 Wochen im 19. bis 36. Monat
  • a)Studio- und Außenübertragungskameras mit anwendungsbezogenen Optiken auf verschiedenen Stativsystemen aufbauen, in Betrieb nehmen und auf Funktionalität prüfen
  • b)Zusatzsysteme vorbereiten, konfigurieren, aufbauen, in Betrieb nehmen und auf Funktionalität prüfen
  • c)Kamerazüge inklusive Steuereinheit vorbereiten, konfigurieren, miteinander verbinden und vernetzen, in Betrieb nehmen und auf Funktionalität prüfen
  • d)unter Beachtung von technischen Richtlinien Neutralabgleich, Aussteuerung und Angleich der Kamerasysteme unter Nutzung von Messgeräten und Monitoren durchführen und während der Produktion situativ korrigieren
3 Regie-Serversysteme einsetzen12 Wochen im 19. bis 36. Monat
  • a)Serversysteme für Aufzeichnungen und Wiedergaben, auch mehrkanalig, vorbereiten, konfigurieren, in Betrieb nehmen und auf Funktionalität prüfen
  • b)Serversysteme in Regiesysteme integrieren und vernetzen und Signalverteilungen herstellen
  • c)Aufzeichnungen und Zuspielungen vorbereiten und durchführen
  • d)produktionsrelevante Programmanteile bereitstellen
4 Bildmischungen durchführen12 Wochen im 19. bis 36. Monat
  • a)inhaltliche Produktionskonzepte auswerten und aus den Anforderungen von Redaktion und Regie Handlungsschritte ableiten und Produktionsunterlagen, insbesondere Ablaufpläne, erstellen
  • b)Bildmischeinheiten und ihre Geräteinfrastruktur anforderungsgerecht auswählen, vorbereiten und auf Funktionalität prüfen
  • c)Sendungsablauf planerisch und gestalterisch mit Kamerapositionen und Bildgrößen auflösen
  • d)Redaktionssysteme oder Automationsanwendungen nutzen
  • e)Bildmischungen bei Studioproduktionen oder Außenübertragungen selbständig und unter Regieanweisung durchführen
  • f)Kommunikation mit allen am Sendeablauf Beteiligten führen
5 Medienpräsentationen bei Veranstaltungen durchführen12 Wochen im 19. bis 36. Monat
  • a)technische Vorbesichtigungen durchführen und dokumentieren, daraus Handlungsschritte und Arbeitsprozesse ableiten und Produktionsunterlagen nach technischen und gestalterischen Gesichtspunkten erstellen
  • b)Medien- und Präsentationstechnik unter Berücksichtigung der Gegebenheiten auswählen
  • c)Medien- und Präsentationstechnik positionieren, installieren, in Betrieb nehmen und Produktionsbereitschaft sicherstellen
  • d)Medieneinspielungen formatgerecht konfigurieren
  • e)Präsentationen mittels geeigneter Bild- und Tonregieeinrichtungen durchführen
6 Montageformen anwenden12 Wochen im 19. bis 36. Monat
  • a)Drehbücher auswerten und daraus Gestaltungs- und Montageformen ableiten
  • b)Montagekonzepte unter Verwendung verschiedener Montageformen entwickeln
  • c)Bildrhythmen entwickeln sowie dramaturgische Bögen in Bild und Ton aufbauen und ausführen
  • d)Montagen unter Beachtung von dramaturgischen Regeln sowie der Wirkung und Bedeutung von Sprache, Musik, Geräuschen und Atmosphären ausführen
7 Farbkorrekturen gestalterisch einsetzen12 Wochen im 19. bis 36. Monat
  • a)Arbeitsplatz und Peripheriegeräte für Farbkorrekturen einrichten und in Betrieb nehmen
  • b)Farbkorrekturen in den jeweiligen Farbräumen nach technischen und gestalterischen Prinzipien durchführen
  • c)selektive Farbkorrekturen durchführen
  • d)Farbstimmungen unter wahrnehmungspsychologischen Aspekten entwickeln und anwenden
8 Visuelle Effekte herstellen und gestalten12 Wochen im 19. bis 36. Monat
  • a)Bilder und Bildbereiche mit Hilfe von Retuschen bearbeiten
  • b)Bilder und Bildsequenzen mit Hilfe von Rotoskopie herstellen
  • c)Bildebenen verknüpfen
  • d)Animationen nach inhaltlichen Vorgaben herstellen
  • e)Bilder und Bildbereiche unter inhaltlichen und redaktionellen Vorgaben verfremden
9 Hörfunkproduktionen und -sendungen durchführen12 Wochen im 19. bis 36. Monat
  • a)Sprache, Musik, Mehrspurproduktionen von Programmelementen und -beiträgen, Podcasts und Sendungen aufnehmen
  • b)Qualitätskontrolle und Optimierung von Audiomaterial durchführen und unterschiedliche Zuspielwege organisieren
  • c)nach Vorgaben Sendepläne erstellen und Sendepläne aktualisieren und modifizieren
  • d)Sendungen fahren
  • e)Audiomaterial konfektionieren und für unterschiedliche Verbreitungswege bereitstellen
  • f)Redaktionen bei mobilen und stationären Produktionen unterstützen und beraten
10 Sounddesign durchführen12 Wochen im 19. bis 36. Monat
  • a)dramaturgische Konzepte auswerten und Konzeptionen für mögliche Klangsynthesen entwickeln
  • b)Audiomaterial nach technischen, gestalterischen und dramaturgischen Vorgaben analysieren
  • c)Geräusche, Atmosphären und Nachvertonungen produzieren, für Bildaufnahmen synchron zum Bild
  • d)Mehrspurprojekte anlegen, arrangieren und eine Mischung erstellen
  • e)Abnahmen vorbereiten, durchführen, protokollieren und Produkte für den weiteren Herstellungsprozess zur Verfügung stellen
11 Musikproduktionen durchführen12 Wochen im 19. bis 36. Monat
  • a)Tonabnahmen von Musikinstrumenten unter Berücksichtigung der klanglichen Eigenschaften planen und durchführen
  • b)Tonaufnahmen, auch unter Berücksichtigung der Notation, durchführen
  • c)Audiomaterial unter Beachtung von Harmonik und Rhythmik montieren
  • d)Mehrspuraufnahmen genregerecht mischen und bearbeiten
  • e)Mehrspuraufnahmen und -projekte organisieren und archivieren
12 Audioproduktionen unter Livebedingungen durchführen12 Wochen im 19. bis 36. Monat
  • a)Studio-, Set- oder Bühnenmikrofonie, insbesondere mit drahtlosen Mehrkanalsystemen, vorbereiten, aufbauen, in Betrieb nehmen und prüfen
  • b)Tonmischpulte für Live-Tonmischungen vorbereiten, konfigurieren, aufbauen, in Betrieb nehmen und prüfen
  • c)Live-Tonmischungen durchführen
  • d)Live-Tonmischungen für eine spätere Weiterverarbeitung als Mehrspuraufzeichnung sichern
13 Redaktionell arbeiten12 Wochen im 19. bis 36. Monat
  • a)thematische Vorgaben im Redaktionsteam besprechen und ausarbeiten und inhaltliche Ideen zur Umsetzung eigenständig entwickeln
  • b)Exposé, Treatment, filmische Umsetzung oder Realisierungsskizze entwickeln, Sprechertexte formulieren, Aufnahmen und die Nutzung vorhandenen Materials planen sowie erforderliche Produktionsunterlagen erstellen
  • c)Archivmaterial auswählen
  • d)Stil- und Gestaltungsmittel wie Texte, Grafiken und Effekte für unterschiedliche Formate und Vertriebswege planen und entwickeln
  • e)Änderungswünsche nach Abnahmestadien durch die Redaktion oder den Kunden oder die Kundin aufnehmen und umsetzen
  • f)fertige Produkte für unterschiedliche Distributionswege aufbereiten und veröffentlichen
14 Eigenständig Beiträge herstellen12 Wochen im 19. bis 36. Monat
  • a)beauftragte Themen recherchieren
  • b)Ideen für die Umsetzung ausarbeiten und Produktionsabläufe planen
  • c)Bild- und Tonaufnahmen mit Hilfe von speziellen Produktionsmitteln und -techniken sowie Nachbearbeitungsphasen durchführen
  • d)Abnahme mit Auftraggebern und Auftraggeberinnen durchführen und Änderungen umsetzen
15 Fiktionale Formate produzieren und gestalten12 Wochen im 19. bis 36. Monat
  • a)Vorlagen auswerten, genrespezifische Umsetzungskonzepte entwickeln, szenische Auflösungen planen und Stilmittel auswählen
  • b)technische, koordinierende sowie gestalterische Absprachen mit beteiligten Gewerken treffen und deren Umsetzung sicherstellen
  • c)Herstellungsphasen gemäß der gestalterischen Konzeption durchführen
  • d)Änderungen aus den Abnahmestadien umsetzen
16 Inhalte für soziale Netzwerke entwickeln12 Wochen im 19. bis 36. Monat
  • a)Ideen für plattformgerechte Umsetzung von Inhalten entsprechend den Zielgruppen und Vorgaben im Team entwickeln
  • b)Inhalte in geeigneter Erzählweise herstellen und dabei grafische Gestaltungselemente einsetzen
  • c)vorhandene Inhalte für unterschiedliche Plattformen adaptieren
  • d)Endprodukte entsprechend den technischen Anforderungen der Plattform konvertieren und veröffentlichen
17 Produktionen organisieren und koordinieren12 Wochen im 19. bis 36. Monat
  • a)Vorgaben für die produktionstechnische Realisierung auswerten und Umsetzungskonzepte formatgerecht entwickeln
  • b)zeitliche, organisatorische und finanzielle Rahmen festlegen, für die Einhaltung sorgen sowie bei Abweichungen korrigierende Maßnahmen ergreifen
  • c)Produktionsplanung und Disposition erstellen und Einsatz von Produktionsmitteln und der beteiligten Gewerke planen
  • d)organisatorische Absprachen mit Agenturen, mit Darstellern und Darstellerinnen und mit künstlerischen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen treffen
  • e)entsprechend den Absprachen in der Abnahme mit den Auftraggebern und Auftraggeberinnen Änderungen planen und veranlassen
18 Produktionsbezogenes Datenmanagement unterstützen12 Wochen im 19. bis 36. Monat
  • a)produktionsbezogene Daten verwalten und Datenkonsistenz sicherstellen
  • b)Datenstrukturen abstimmen und Daten für die Verwendung in produktionstechnischen Systemen bereitstellen
  • c)Daten für Schnittstellen von technischen Produktionssystemen konvertieren
  • d)Arbeitsabläufe für den Umgang mit Daten entwickeln, umsetzen und dokumentieren, insbesondere bei serverbasierten Systemen und Netzwerken für Bild- und Tonproduktionen
  • e)bei der Benutzung von serverbasierten Systemen unterstützen und beraten
  • f)Datensicherheit bei der Übertragung von Mediendaten sicherstellen

Abschnitt D: wahlqualifikationsübergreifende, integrativ zu vermittelnde Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten8 Positionen

1 Berufsbildung sowie Arbeits- und Tarifrechtwährend der gesamten Ausbildung
  • a)Bedeutung des Ausbildungsvertrages erklären, insbesondere Abschluss, Dauer und Beendigung
  • b)gegenseitige Rechte und Pflichten aus dem Ausbildungsvertrag nennen
  • c)Möglichkeiten der beruflichen Fortbildung nennen
  • d)wesentliche Teile des Arbeitsvertrages nennen
  • e)wesentliche Bestimmungen der für den Ausbildungsbetrieb geltenden Tarifverträge nennen
2 Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebeswährend der gesamten Ausbildung
  • a)Aufbau und Aufgaben des Ausbildungsbetriebes erläutern
  • b)Grundfunktionen des Ausbildungsbetriebes wie Beschaffung, Fertigung, Absatz und Verwaltung erklären
  • c)Beziehungen des Ausbildungsbetriebes und seiner Belegschaft zu Wirtschaftsorganisationen, Berufsvertretungen und Gewerkschaften nennen
  • d)Grundlagen, Aufgaben und Arbeitsweise der betriebsverfassungs- oder personalvertretungsrechtlichen Organe des Ausbildungsbetriebes beschreiben
3 Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit
  • a)Gefährdung von Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz feststellen und Maßnahmen zur Vermeidung der Gefährdung ergreifen
  • b)berufsbezogene Arbeitsschutz- und Unfallverhütungsvorschriften anwenden
  • c)Verhaltensweisen bei Unfällen beschreiben sowie erste Maßnahmen einleiten
  • d)Vorschriften des vorbeugenden Brandschutzes anwenden sowie Verhaltensweisen bei Bränden beschreiben und Maßnahmen zur Brandbekämpfung ergreifen
4 Umweltschutz

Zur Vermeidung betriebsbedingter Umweltbelastungen im beruflichen Einwirkungsbereich beitragen, insbesondere

  • a)mögliche Umweltbelastungen durch den Ausbildungsbetrieb und seinen Beitrag zum Umweltschutz an Beispielen erklären
  • b)für den Ausbildungsbetrieb geltende Regelungen des Umweltschutzes anwenden
  • c)Möglichkeiten der wirtschaftlichen und umweltschonenden Energie- und Materialverwendung nutzen
  • d)Abfälle vermeiden sowie Stoffe und Materialien einer umweltschonenden Entsorgung zuführen
5 Kommunizieren und Kooperation fördern6 Wochen im 1. bis 18. Monat
  • a)Gespräche situations- und adressatengerecht führen sowie Ergebnisse dokumentieren
  • b)Adressaten und Adressatinnen problemorientiert beraten
  • c)Wertschätzung, Respekt und Vertrauen als Grundlage kundenorientierten Verhaltens und erfolgreicher Zusammenarbeit sowie kulturelle Identitäten berücksichtigen
  • d)mit dem Ziel, sachbezogene Ergebnisse zu erreichen, mit Konflikten umgehen
  • e)Fachliteratur nutzen und Fachinformationen einholen, auch in englischer Sprache
  • f)Arbeitsdurchführung reflektieren, bewerten und dokumentieren
  • g)Verbesserungsvorschläge kommunizieren
  • h)eigenen Qualifikationsbedarf feststellen, Qualifizierungsmöglichkeiten nutzen und unterschiedliche Lerntechniken anwenden
6 Projekte planen, durchführen und abschließen10 Wochen im 19. bis 36. Monat
  • a)Produktionsverfahren nach inhaltlichen, gestalterischen, rechtlichen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten mit den Beteiligten auswählen und Arbeitsabläufe festlegen und dabei Lösungsvarianten aufzeigen
  • b)Produktionsteams organisieren und Produktionsabläufe gewerkübergreifend abstimmen
  • c)Produktionsabläufe im übertragenen Verantwortungsbereich steuern, Havariekonzepte entwickeln und bei Störungen Lösungen realisieren
  • d)Ergebnis bewerten, Ablauf und Aufwand ermitteln und dokumentieren und Verbesserungsvorschläge erarbeiten
7 Gefährdungen bei Produktionen vermeiden4 Wochen im 1. bis 18. Monat
  • a)Maßnahmen aus Gefährdungsbeurteilungen und Sicherheitsunterweisungen im eigenen Verantwortungsbereich berücksichtigen und umsetzen
  • b)Gefährdungen von Publikum und an der Produktion Beteiligten durch Schutzmaßnahmen im eigenen Verantwortungsbereich verhindern
  • c)aus Produktionsanforderungen abgeleitete Maßnahmen zur Sicherheit von Arbeitsmitteln und Einrichtungen im eigenen Verantwortungsbereich umsetzen
  • d)aus Produktionsanforderungen erforderliche persönliche Schutzausrüstung ermitteln und nutzen
  • e)Regelungen, welcher Arbeitsbereich bei öffentlichen Veranstaltungen für den jeweiligen Arbeits- und Gesundheitsschutz verantwortlich ist, einhalten
  • f)Vorschriften für den Einsatz maschinentechnischer und elektrischer Betriebsmittel und Anlagen einhalten
  • g)Vorschriften für den Einsatz ortsveränderlicher elektrischer Musik- und Tonanlagen einhalten
8 Rechtliche Grundlagen der Medienproduktion einhalten4 Wochen im 1. bis 18. Monat
  • a)rechtliche Vorschriften im gesamten Herstellungsprozess einhalten, insbesondere
    • aa)Urheberrechte und verwandte Schutzrechte
    • bb)Persönlichkeitsrechte
    • cc)Datenschutz und Datensicherheit
    • dd)Nutzungs- und Verwertungsrechte
    • ee)Jugendschutz
    • ff)Arbeitszeitgesetz
    • gg)Arbeitsschutz
    • hh)Vertragsrecht
  • b)Richtlinien des deutschen Presserates bei redaktionellen Tätigkeiten einhalten und praxisorientiert umsetzen
  • c)Genehmigungen für Medienproduktionen einholen und dokumentieren
  • d)bei mobilen Produktionen die einschlägigen Bestimmungen der jeweiligen Versammlungsstättenverordnung berücksichtigen

Häufige Fragen

Was schreibe ich als Mediengestalter Bild und Ton ins Berichtsheft?

Die Arbeiten der Woche, etwa Aufnahmen, Licht und Ton, Bildmischung, Schnitt und Nachbearbeitung, mit Stunden je Tag, dazu die Themen der Berufsschule. Stichworte genügen, zum Beispiel „Interview aufgenommen, Ton ausgepegelt, Rohschnitt angelegt“.

Gibt es beim Mediengestalter Bild und Ton Schwerpunkte?

Nicht als Fachrichtung, aber über Wahlqualifikationen. Die Ausbildung dauert drei Jahre. Sie wählen eine erste Wahlqualifikation (Kameraproduktionen, Studio-, Außenübertragungs- und Bühnenproduktionen, Postproduktion oder Ton) und eine zweite aus einer längeren Liste. Ihr Betrieb legt die Auswahl fest.

Darf ich Namen von Kunden und gefilmten Personen ins Berichtsheft schreiben?

Das ist nicht nötig. Beschreiben Sie die Tätigkeit ohne Kundennamen und ohne Namen aufgenommener Personen. Auszubildende müssen Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse wahren (§ 13 Satz 2 Nummer 6 BBiG).

Wird das Berichtsheft in der Abschlussprüfung gebraucht?

Ja, als Voraussetzung für die Zulassung. Zugelassen wird, wer den Ausbildungsnachweis vorgelegt hat (§ 43 Absatz 1 Nummer 2 BBiG). Nach der Empfehlung Nr. 156 des BIBB-Hauptausschusses wird er in der Prüfung nicht bewertet.

Quellen

Das Berichtsheft digital führen

heftwerk ist ein Berichtsheft-Tool für den digitalen Ausbildungsnachweis. Auszubildende tragen ihre Woche am Telefon oder am Rechner ein, der Ausbilder gibt sie frei, und der Nachweis steht als PDF bereit. Für Auszubildende ist heftwerk kostenlos, den Zugang richtet der Ausbildungsbetrieb ein. heftwerk im Überblick

Ausbildungsnachweis nach BBiG, Freigabe durch den Ausbilder, Export als PDF. Ab 41,25 € im Monat* für bis zu fünf Auszubildende, netto zuzüglich Umsatzsteuer. Preis und häufige Fragen

*Mit dem Code IHK2026: bis einschließlich 31.12.2026 kostenfrei (bei Abschluss ab 2027: 30 Tage), danach zum halben Preis, bei jährlicher Zahlung 41,25 € im Monat (495 € im Jahr), netto. Preis fest bis Ende 2030, danach bis 2045 nur Inflationsausgleich nach dem Verbraucherpreisindex. Abschluss bis 31.03.2027. *Aktionsbedingungen

Demo ansehenDem Betrieb zeigen