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Berichtsheft als Technischer Produktdesigner: Beispiele und Tipps

Ins Berichtsheft gehört, was Sie im Betrieb und in der Berufsschule gelernt und getan haben: technische Zeichnungen und Stücklisten erstellen, Bauteile und Baugruppen mit einem CAD-System modellieren, Werkstoffe und Fertigungsverfahren auswählen, Berechnungen ausführen, Konstruktionen prüfen und mit Kollegen oder Kunden abstimmen. Dazu kommen die Themen des Berufsschulunterrichts. Jede Woche bekommt wenige, aber konkrete Stichworte mit Stundenzahl.

Stand: 21.10.2026

Was als Technischer Produktdesigner ins Berichtsheft gehört

Grundlage ist die Verordnung über die Berufsausbildung zum Technischen Produktdesigner und zur Technischen Produktdesignerin sowie zum Technischen Systemplaner und zur Technischen Systemplanerin (TPDesign/TSysPlAusbV). Die Ausbildung dauert dreieinhalb Jahre. Es gibt zwei Fachrichtungen: Produktgestaltung und -konstruktion sowie Maschinen- und Anlagenkonstruktion. Die ersten Ausbildungsabschnitte sind für beide Fachrichtungen gleich, danach folgen die fachrichtungsspezifischen Inhalte.

Der Ausbildungsrahmenplan ordnet die Inhalte nach Berufsbildpositionen. Ihre Einträge lassen sich diesen Bereichen zuordnen:

Beispielwoche im ersten Ausbildungsjahr

Die Einträge sind Beispiele; Ihre Woche sieht anders aus. Die Stunden richten sich nach Ihrem Ausbildungsvertrag.

TagTätigkeitenStunden
MontagEinweisung in das CAD-System, Dateiablage und Revisionsstände, erste Einzelteilskizze eines Winkelblechs von Hand mit Maßen und Toleranzen8
DienstagNormgerechte Zeichnungsableitung eines Frästeils aus dem 3D-Modell, Schriftfeld und Stückliste ausgefüllt, Oberflächenangaben ergänzt8
MittwochBerufsschule: technische Zeichnung, Bemaßung, Toleranzen und Passungen, Werkstoffkunde8
DonnerstagBesuch der Fertigung, Drehen und Fräsen beobachtet, Messen mit Messschieber und Bügelmessschraube, Zeichnung mit gefertigtem Teil verglichen8
FreitagGewichtsberechnung für eine Schweißbaugruppe, Werkstoffdaten aus Tabellenbuch und Datenblatt übernommen, Wochenrückblick mit dem Ausbilder8

Beispielwoche im vierten Ausbildungsjahr

TagTätigkeitenStunden
MontagKonstruktion einer Getriebeaufnahme mit Variantenvergleich, Lagerung ausgelegt, Passungen festgelegt, Entwurf im Team besprochen8
DienstagFestigkeitssimulation der Aufnahme am 3D-Modell, Netz verfeinert, Spannungsspitzen am Radius erkannt und Geometrie angepasst8
MittwochBerufsschule: Produktentwicklung, Präsentation von Konstruktionslösungen, Wirtschafts- und Sozialkunde8
DonnerstagFertigungszeichnungen und Stückliste für die Baugruppe freigabereif erstellt, Rückfragen der Fertigung zu Toleranzen geklärt8
FreitagDokumentation für den Arbeitsauftrag der Abschlussprüfung: Zeitplan, Skizzen und Berechnungen geordnet, Präsentationsfolien vorbereitet8

Berufsschule im Berichtsheft des Technischen Produktdesigners

Tragen Sie die Unterrichtsthemen als Stichworte ein, zum Beispiel „Zeichnungsnormen und Bemaßungsregeln“, „Festigkeitsberechnung auf Zug und Biegung“ oder „Fertigungsverfahren im Vergleich“. Der Rahmenlehrplan der Kultusministerkonferenz gliedert den Unterricht in Lernfelder; welche davon wann dran sind, legt Ihre Berufsschule fest.

Nach der Empfehlung Nr. 156 des BIBB-Hauptausschusses gehören die Themen des Berufsschulunterrichts in den Ausbildungsnachweis.

Formulierungen für den Beruf Technischer Produktdesigner

StattBesser
Am CAD gearbeitetGehäusedeckel mit Rippen und Bohrungsbild als 3D-Modell erstellt und Zeichnung abgeleitet
Zeichnungen gemachtFertigungszeichnung für eine Welle mit Passungen, Oberflächenangaben und Stückliste erstellt
Berechnungen durchgeführtBiegespannung eines Trägers berechnet und mit der zulässigen Spannung des Werkstoffs verglichen
Teile geprüftKonstruktion auf Montierbarkeit und Kollisionen im Zusammenbau geprüft, zwei Fehler dokumentiert
Besprechung gehabtEntwurf mit Fertigung und Einkauf besprochen, Änderung der Wandstärke vereinbart

Fachberichte, Lehrgänge und zuständige Stelle

Ausgebildet wird in Konstruktionsbüros und Entwicklungsabteilungen von Industrie- und Maschinenbaubetrieben sowie in Ingenieurbüros. Zuständige Stelle ist die Industrie- und Handelskammer. Ob Fachberichte, Skizzen oder Fotos verlangt werden, geben Kammer und Betrieb vor. Fragen Sie Ihren Ausbilder.

Lehrgänge außerhalb der Ausbildungsstätte tragen Sie mit Thema, Ort und Stunden ein. Der Betrieb stellt Sie dafür frei (§ 15 Absatz 1 Satz 2 Nummer 4 BBiG). Kundennamen und Auftragsnummern brauchen Sie im Nachweis nicht.

Abschlussprüfung und Zulassung

Die Abschlussprüfung ist gestreckt und besteht aus zwei Teilen. Teil 1 findet zum Ende des zweiten Ausbildungsjahres statt, prüft den Bereich Technische Dokumente und geht mit 30 Prozent in das Gesamtergebnis ein. Teil 2 folgt am Ende der Ausbildung mit den Bereichen Arbeitsauftrag, Produktentwicklung (in der Fachrichtung Maschinen- und Anlagenkonstruktion Entwicklung und Konstruktion) sowie Wirtschafts- und Sozialkunde und zählt 70 Prozent.

Zur Abschlussprüfung wird zugelassen, wer den Ausbildungsnachweis vorgelegt hat (§ 43 Absatz 1 Nummer 2 BBiG). Nach der Empfehlung Nr. 156 des BIBB-Hauptausschusses wird der Nachweis in der Prüfung nicht bewertet.

Ausbildungsrahmenplan

Was der Betrieb in der Ausbildung vermittelt, legt der Ausbildungsrahmenplan fest, eine Anlage der Ausbildungsordnung. Hier steht er im Wortlaut der Verordnung über die Berufsausbildung zum Technischen Produktdesigner und zur Technischen Produktdesignerin sowie zum Technischen Systemplaner und zur Technischen Systemplanerin (TPDesign/TSysPlAusbV), abgerufen von gesetze-im-internet.de am 25.10.2026. Verweise auf Paragrafen der Verordnung sind in den Überschriften weggelassen. Die Zeitangaben sind Richtwerte; maßgeblich ist die amtliche Fassung.

Abschnitt A: Gemeinsame berufsprofilgebende Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten5 Positionen

1 Erstellen und Anwenden technischer Dokumente
  • a)Normvorgaben zur Erstellung technischer Zeichnungen berücksichtigen
  • b)geometrische Beziehungen unterscheiden
  • c)Einzelteile und Baugruppen in Ansichten und Schnitten normgerecht darstellen
  • d)Regeln der Maßeintragung anwenden
  • e)Werkstücke räumlich darstellen
  • f)Freihandskizzen anfertigen und bemaßen
  • g)technische Begleitunterlagen, insbesondere Stücklisten, erstellen und pflegen
  • h)technische Dokumentations- und Präsentationsunterlagen erstellen
  • i)Stücklisten, Tabellen, Diagramme, Handbücher und Bedienungshinweise verwenden
2 Rechnergestützt Konstruieren
  • a)Datensätze für Einzelteile und Baugruppen nach technischen Vorgaben und eigenen Entwürfen erstellen
  • b)Strukturierungsmethoden anwenden
  • c)Zeichnungen ableiten oder erstellen
  • d)Symbole auswählen und verwenden
  • e)Kauf- und Normteile aus Bibliotheken und Katalogen auswählen und verwenden
3 Unterscheiden von Werkstoffen
  • a)Informationen über Werkstoffe hinsichtlich ihrer Eigenschaften, Bearbeitungs- und Verwendungsmöglichkeiten einholen
  • b)Werkstoffe und Halbzeuge hinsichtlich ihrer Verfügbarkeit, Wirtschaftlichkeit und Umweltverträglichkeit unterscheiden
  • c)Werkstoffnormung berücksichtigen
4 Unterscheiden von Fertigungsverfahren und Montagetechniken
  • a)branchentypische Fertigungs- und Fügeverfahren unterscheiden
  • b)Montagetechniken unterscheiden
5 Ausführen von Berechnungen
  • a)Längen und Winkel sowie Flächen, Volumen und Massen berechnen
  • b)Längen- und Volumenausdehnung berechnen

Abschnitt B: Weitere berufsprofilgebende Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten7 Positionen

1 Beurteilen von Werk- und Hilfsstoffen
  • a)Werkstoffe hinsichtlich ihrer Eigenschaften, Bearbeitungs- und Verwendungsmöglichkeiten beurteilen
  • b)Hilfsstoffe unterscheiden und ihrer Verwendung nach zuordnen
  • c)Werk- und Hilfsstoffe hinsichtlich ihrer Verfügbarkeit, Wirtschaftlichkeit und Umweltverträglichkeit beurteilen
  • d)Werkstoffnormung anwenden
  • e)Werkstoffeigenschaften in technischen Dokumenten beschreiben
2 Produktentwicklung
2.1 Produktentstehungsprozess
  • a)den betrieblichen Produktentstehungsprozess berücksichtigen
  • b)Inhalte und Aufgaben des eigenen Arbeitsfeldes dem Produktentstehungsprozess zuordnen
  • c)Methoden des Projekt- und Prozessmanagements anwenden
  • d)Schritte der methodischen Konstruktion unterscheiden
  • e)analytische und statistische Werkzeuge zur Qualitätssicherung interpretieren und anwenden
  • f)mit vor- und nachgelagerten Bereichen kommunizieren, die Schnittstellen identifizieren und Abstimmungen herbeiführen
  • g)in den Phasen des Produktlebenszyklus, insbesondere Entwicklung und Konstruktion, Fertigung und Montage, Inbetriebnahme, Wartung und Instandhaltung, Service, Demontage und Entsorgung, die rechtlichen Vorgaben einhalten
2.2 Planen und Konzipieren von Bauteilen und Baugruppen
  • a)Konstruktionsarten unterscheiden
  • b)Produktanforderungen definieren, Lastenheft, Pflichtenheft und Anforderungslisten unterscheiden sowie Qualitätsanforderungen berücksichtigen
  • c)Kreativitätstechniken zur Lösungsfindung anwenden
  • d)Lösungen unter Berücksichtigung von technischen, wirtschaftlichen und ökologischen Kriterien entwickeln, bewerten und auswählen
  • e)Lösungen visualisieren und präsentieren
2.3 Entwerfen, Ausarbeiten und Berechnen von Bauteilen und Baugruppen
  • a)funktions-, fertigungs-, beanspruchungs-, montage- und prüfgerechte Anforderungen an Konstruktionen berücksichtigen
  • b)Designvorgaben nach technischen und funktionalen Gesichtspunkten beachten
  • c)Bauteile und Halbzeuge nach Vorgaben und technischen Unterlagen auswählen
  • d)Verwendung von Norm- und Kaufteilen berücksichtigen
  • e)Werkstoffanforderungen und -eigenschaften berücksichtigen
  • f)Toleranzen, Passungen und Oberflächen festlegen
  • g)Detailkonstruktionen anfertigen
  • h)konstruktive Änderungen vornehmen
  • i)Füge- und Verbindungstechniken berücksichtigen
  • j)Berechnungen zur Mechanik, insbesondere Geschwindigkeit, Kräfte und Kräftezerlegung sowie Drehmoment und Reibung, durchführen
  • k)Festigkeitsberechnungen, insbesondere der Flächenpressung, Zug-, Druck- und Scherbeanspruchung, durchführen
  • l)Arbeit, Leistung und Wirkungsgrad berechnen
  • m)Datensätze erstellen und Datenqualität im Prozess sichern
  • n)unterschiedliche Datenformate austauschen und anwenden
3 Auswählen von Fertigungs- und Fügeverfahren sowie Montagetechniken
  • a)Fertigungsverfahren im Konstruktionsprozess auswählen
  • b)Montagetechnik und Fügeverfahren im Konstruktionsprozess auswählen
4 Ausführen von Simulationen
  • a)virtuelle Zusammenbauten erstellen und auf Kollision prüfen
  • b)branchen- und betriebsspezifische Simulationsverfahren anwenden

Abschnitt C: Berufsprofilgebende Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten in der Fachrichtung Produktgestaltung und -konstruktion4 Positionen

1 Gestalten und Entwerfen von Objekten
  • a)Produkt-, Wettbewerbs- und Patentrecherchen durchführen
  • b)Stufen des Designprozesses, insbesondere Skizzen, CAD-Modelle und physikalische Modelle, unterscheiden
  • c)Grundlagen der Gestaltung anwenden
  • d)Entwurfsskizzen erstellen
  • e)Objekte funktionsgerecht gestalten
  • f)Objekte unter Beachtung ergonomischer Richtlinien und rechtlicher Vorgaben gestalten
  • g)Objekte unter Berücksichtigung von Materialeigenschaften gestalten
2 Konstruieren mit Freiformflächen
  • a)Kurvenarten unterscheiden
  • b)Raumkurven erzeugen
  • c)Kurven glätten
  • d)Kurvenübergänge erzeugen und beurteilen
  • e)Freiformflächen erzeugen und beurteilen
  • f)Flächenübergänge erzeugen und beurteilen
  • g)Flächenverbände erzeugen und beurteilen
  • h)Objekte mit Freiformflächen erstellen und beurteilen
3 Konstruieren von Objekten
  • a)Designvorgaben nach technischen, funktionalen und ästhetischen Gesichtspunkten umsetzen
  • b)Objekte als Flächen-, Volumen- und Hybridmodell konstruieren
  • c)Objekte funktions- und beanspruchungsgerecht konstruieren
  • d)Objekte unter Berücksichtigung von Fertigungstechniken, insbesondere Tiefziehen, Spritzgießen und Biegen, konstruieren
  • e)Objekte unter Berücksichtigung von Fügeverfahren und Montagetechniken, insbesondere Kleben, Schweißen, Clip- und Schnappverbindungen, konstruieren
  • f)Objekte ergonomisch konstruieren
  • g)Objekte unter Berücksichtigung von Werkstoffen, insbesondere Bleche, Kunststoff, Holz, Verbundwerkstoffe, Glas, Papier und Pappe, konstruieren
  • h)Objekte, insbesondere unter Berücksichtigung von Berechnungs- und Versuchsergebnissen, optimieren
4 Simulation und Präsentation
  • a)Simulationen erstellen, nutzen und auswerten
  • b)Verhalten von Bauteilen und Baugruppen durch virtuelle Bewegungssimulationen prüfen
  • c)Objekte fotorealistisch präsentieren und animieren
  • d)Visualisierungstechniken anwenden

Abschnitt D: Berufsprofilgebende Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten in der Fachrichtung Maschinen- und Anlagenkonstruktion5 Positionen

1 Ändern und Prüfen von Werkstoffeigenschaften
  • a)Verfahren zur Änderung von Werkstoffeigenschaften auswählen
  • b)Prüfverfahren zur Feststellung der Werkstoffeigenschaften auswählen
2 Erstellen von Konstruktionen
  • a)Aufbau, Funktion und Wirkungsweise von Maschinenelementen, insbesondere Getriebe, Kupplungen und Vorrichtungen, auswählen
  • b)Konstruktionen mit Funktionseinheiten, Standardteilen und Verbindungselementen entwickeln
  • c)Gusskonstruktionen erstellen
  • d)Schweißkonstruktionen erstellen
3 Fertigungstechnik
  • a)Auswirkungen der Urformtechnik auf die Bemaßung, Gestaltung, Oberflächenbeschaffenheit und Messbarkeit von Bauteilen in der Konstruktion umsetzen
  • b)Auswirkungen der Umformtechnik auf die Bemaßung, Gestaltung, Oberflächenbeschaffenheit und Messbarkeit von Bauteilen in der Konstruktion umsetzen
  • c)Auswirkungen der Zerspanungstechnik auf die Bemaßung, Gestaltung, Oberflächenbeschaffenheit und Messbarkeit von Bauteilen in der Konstruktion umsetzen
  • d)fertigungstechnische Berechnungen durchführen
4 Füge- und Montagetechnik
  • a)Auswirkungen der Füge- und Montagetechniken auf die Gestaltung, Bemaßung, Oberflächenbeschaffenheit und Messbarkeit von Bauteilen in der Konstruktion umsetzen
  • b)Toleranzen und Passungen berechnen
  • c)Maschinen- oder Verbindungselemente beanspruchungs- und funktionsgerecht in Konstruktionen verwenden
5 Steuerungs- und Elektrotechnik
  • a)Elemente der Steuerungstechnik unterscheiden
  • b)Schaltungen mit Bauelementen der Hydraulik und Elektropneumatik beurteilen
  • c)grundlegende Gesetzmäßigkeiten der Elektrotechnik beachten und Grundgrößen berechnen
  • d)Größen der Steuerungstechnik, insbesondere Drücke und Kräfte, berechnen
  • e)Gefahren in der Steuerungs- und Elektrotechnik sowie die Anforderungen entsprechender Schutzmaßnahmen beachten
  • f)Schaltpläne der Steuerungs- und Elektrotechnik in CAD-Datensätze einbinden

Abschnitt E: Gemeinsame integrative Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten8 Positionen

1 Berufsbildung, Arbeits- und Tarifrecht
  • a)Bedeutung des Ausbildungsvertrages, insbesondere Abschluss, Dauer und Beendigung, erklären
  • b)gegenseitige Rechte und Pflichten aus dem Ausbildungsvertrag nennen
  • c)Möglichkeiten der beruflichen Fortbildung nennen
  • d)wesentliche Teile des Arbeitsvertrages nennen
  • e)wesentliche Bestimmungen der für den ausbildenden Betrieb geltenden Tarifverträge nennen
2 Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes
  • a)Aufbau und Aufgaben des ausbildenden Betriebes erläutern
  • b)Grundfunktionen des ausbildenden Betriebes wie Beschaffung, Fertigung, Absatz und Verwaltung erklären
  • c)Beziehungen des ausbildenden Betriebes und seiner Beschäftigten zu Wirtschaftsorganisationen, Berufsvertretungen und Gewerkschaften nennen
  • d)Grundlagen, Aufgaben und Arbeitsweise der betriebsverfassungs- oder personalvertretungsrechtlichen Organe des ausbildenden Betriebes beschreiben
3 Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit
  • a)Gefährdung von Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz feststellen und Maßnahmen zu ihrer Vermeidung ergreifen
  • b)berufsbezogene Arbeitsschutz- und Unfallverhütungsvorschriften anwenden
  • c)Verhaltensweisen bei Unfällen beschreiben sowie erste Maßnahmen einleiten
  • d)Vorschriften des vorbeugenden Brandschutzes anwenden; Verhaltensweisen bei Bränden beschreiben und Maßnahmen zur Brandbekämpfung ergreifen
4 Umweltschutz

Zur Vermeidung betriebsbedingter Umweltbelastungen im beruflichen Einwirkungsbereich beitragen, insbesondere

  • a)mögliche Umweltbelastungen durch den Ausbildungsbetrieb und seinen Beitrag zum Umweltschutz an Beispielen erklären
  • b)für den Ausbildungsbetrieb geltende Regelungen des Umweltschutzes anwenden
  • c)Möglichkeiten der wirtschaftlichen und umweltschonenden Energie- und Materialverwendung nutzen
  • d)Abfälle vermeiden; Stoffe und Materialien einer umweltschonenden Entsorgung zuführen
5 Anwenden von Informations- und Kommunikationstechniken
  • a)betriebliche Kommunikations- und Informationssysteme zur Übertragung von Daten, Bildern und Sprache anwenden
  • b)Standardsoftware, insbesondere zur Tabellenkalkulation, Textverarbeitung und Präsentation, einsetzen
  • c)Informationen, insbesondere auch englischsprachige, beschaffen, bewerten und nutzen
  • d)Daten pflegen und sichern
  • e)Vorschriften zur Datensicherheit beachten
6 Arbeitsplanung und -organisation
  • a)Arbeitsaufträge und Vorgaben auf Umsetzbarkeit prüfen
  • b)auftragsbezogene Informationen und Daten beschaffen, bewerten und nutzen
  • c)Arbeitsschritte und -abläufe nach funktionalen, organisatorischen, fertigungstechnischen und wirtschaftlichen Kriterien festlegen und sicherstellen
  • d)rechtliche, betriebliche und technische Vorschriften beachten
  • e)Arbeitsauftrag planen und mit vor- und nachgelagerten Bereichen abstimmen
  • f)Lösungsvarianten prüfen, darstellen und deren Wirtschaftlichkeit vergleichen
  • g)Arbeitsergebnisse zusammenführen, erbrachte Leistungen kontrollieren und anhand der Vorgaben bewerten sowie dokumentieren
  • h)Aufgaben im Team planen und bearbeiten; Teamergebnisse abstimmen, auswerten und präsentieren
7 Durchführen von qualitätssichernden Maßnahmen
  • a)Ziele und Aufgaben qualitätssichernder Maßnahmen beachten
  • b)qualitätssichernde Maßnahmen im eigenen Arbeitsbereich anwenden, insbesondere Zwischen- und Endergebnisse prüfen und beurteilen
  • c)Fehler und Qualitätsmängel sowie deren Ursachen erkennen und Maßnahmen zur Beseitigung der Ursachen ergreifen und dokumentieren
  • d)zur kontinuierlichen Verbesserung von Arbeitsvorgängen beitragen
8 Kundenorientierung
  • a)kundenspezifische Anforderungen und Informationen entgegennehmen, im Betrieb weiterleiten und berücksichtigen
  • b)Kunden unter Beachtung von betrieblichen Kommunikationsregeln informieren und beraten sowie Kundenanforderungen beachten
  • c)mit Kunden in englischer Sprache kommunizieren
  • d)kulturelle Identitäten berücksichtigen

Zeitliche Gliederung

Abschnitt 14 Positionen

während der gesamten Ausbildung zu vermitteln

1 Berufsbildung, Arbeits- und Tarifrecht
  • a)Bedeutung des Ausbildungsvertrages, insbesondere Abschluss, Dauer und Beendigung, erklären
  • b)gegenseitige Rechte und Pflichten aus dem Ausbildungsvertrag nennen
  • c)Möglichkeiten der beruflichen Fortbildung nennen
  • d)wesentliche Teile des Arbeitsvertrages nennen
  • e)wesentliche Bestimmungen der für den ausbildenden Betrieb geltenden Tarifverträge nennen
2 Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes
  • a)Aufbau und Aufgaben des ausbildenden Betriebes erläutern
  • b)Grundfunktionen des ausbildenden Betriebes wie Beschaffung, Fertigung, Absatz und Verwaltung erklären
  • c)Beziehungen des ausbildenden Betriebes und seiner Beschäftigten zu Wirtschaftsorganisationen, Berufsvertretungen und Gewerkschaften nennen
  • d)Grundlagen, Aufgaben und Arbeitsweise der betriebsverfassungs- oder personalvertretungsrechtlichen Organe des ausbildenden Betriebes beschreiben
3 Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit
  • a)Gefährdung von Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz feststellen und Maßnahmen zu ihrer Vermeidung ergreifen
  • b)berufsbezogene Arbeitsschutz- und Unfallverhütungsvorschriften anwenden
  • c)Verhaltensweisen bei Unfällen beschreiben sowie erste Maßnahmen einleiten
  • d)Vorschriften des vorbeugenden Brandschutzes anwenden; Verhaltensweisen bei Bränden beschreiben und Maßnahmen der Brandbekämpfung ergreifen
4 Umweltschutz

Zur Vermeidung betriebsbedingter Umweltbelastungen im beruflichen Einwirkungsbereich beitragen, insbesondere

  • a)mögliche Umweltbelastungen durch den Ausbildungsbetrieb und seinen Beitrag zum Umweltschutz an Beispielen erklären
  • b)für den Ausbildungsbetrieb geltende Regelungen des Umweltschutzes anwenden
  • c)Möglichkeiten der wirtschaftlichen und umweltschonenden Energie- und Materialverwendung nutzen
  • d)Abfälle vermeiden; Stoffe und Materialien einer umweltschonenden Entsorgung zuführen

Abschnitt 2

1. bis 3. Ausbildungshalbjahr:

Zeitrahmen 1: Einfache Bauteile und Baugruppen darstellen7 Positionen

1 Erstellen und Anwenden technischer Dokumente
  • a)Normvorgaben zur Erstellung technischer Zeichnungen berücksichtigen
  • b)geometrische Beziehungen unterscheiden
  • c)Einzelteile und Baugruppen in Ansichten und Schnitten normgerecht darstellen
  • d)Regeln der Maßeintragung anwenden
  • e)Werkstücke räumlich darstellen
  • f)Freihandskizzen anfertigen und bemaßen
2 Rechnergestützt Konstruieren
  • a)Datensätze für Einzelteile und Baugruppen nach technischen Vorgaben und eigenen Entwürfen erstellen
  • b)Strukturierungsmethoden anwenden
  • e)Kauf- und Normteile aus Bibliotheken und Katalogen auswählen und verwenden
3 Unterscheiden von Werkstoffen
  • a)Informationen über Werkstoffe hinsichtlich ihrer Eigenschaften, Bearbeitungs- und Verwendungsmöglichkeiten einholen
4 Ausführen von Berechnungen
  • a)Längen und Winkel sowie Flächen, Volumen und Massen berechnen
5 Anwenden von Informations- und Kommunikationstechniken
  • a)betriebliche Kommunikations- und Informationssysteme zur Übertragung von Daten, Bildern und Sprache anwenden
  • b)Standardsoftware, insbesondere zur Tabellenkalkulation, Textverarbeitung und Präsentation, einsetzen
  • c)Informationen, insbesondere auch englischsprachige, beschaffen, bewerten und nutzen
  • d)Daten pflegen und sichern
  • e)Vorschriften zur Datensicherheit beachten
6 Arbeitsplanung und -organisation
  • a)Arbeitsaufträge und Vorgaben auf Umsetzbarkeit prüfen
  • b)auftragsbezogene Informationen und Daten beschaffen, bewerten und nutzen
7 Kundenorientierung
  • c)mit Kunden in englischer Sprache kommunizieren
  • d)kulturelle Identitäten berücksichtigen

Lfd. Nr. 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7 zusammen: 4 bis 6 Wochen

Zeitrahmen 2: Technische Dokumente erstellen7 Positionen

1 Erstellen und Anwenden technischer Dokumente
  • g)technische Begleitunterlagen, insbesondere Stücklisten, erstellen und pflegen
  • h)technische Dokumentations- und Präsentationsunterlagen erstellen
  • i)Stücklisten, Tabellen, Diagramme, Handbücher und Bedienungshinweise verwenden
2 Rechnergestützt Konstruieren
  • c)Zeichnungen ableiten oder erstellen
  • d)Symbole auswählen und verwenden
3 Unterscheiden von Werkstoffen
  • b)Werkstoffe und Halbzeuge hinsichtlich ihrer Verfügbarkeit, Wirtschaftlichkeit und Umweltverträglichkeit unterscheiden
  • c)Werkstoffnormung berücksichtigen
4 Beurteilen von Werk- und Hilfsstoffen
  • d)Werkstoffnormung anwenden
  • e)Werkstoffeigenschaften in technischen Dokumenten beschreiben
5 Entwerfen, Ausarbeiten und Berechnen von Bauteilen und Baugruppen
  • c)Bauteile und Halbzeuge nach Vorgaben und technischen Unterlagen auswählen
  • d)Verwendung von Norm- und Kaufteilen berücksichtigen
  • f)Toleranzen, Passungen und Oberflächen festlegen
  • i)Füge- und Verbindungstechniken berücksichtigen
  • m)Datensätze erstellen und Datenqualität im Prozess sichern
6 Anwenden von Informations- und Kommunikationstechniken
  • b)Standardsoftware, insbesondere zur Tabellenkalkulation, Textverarbeitung und Präsentation, einsetzen
  • c)Informationen, insbesondere auch englischsprachige, beschaffen, bewerten und nutzen
  • d)Daten pflegen und sichern
  • e)Vorschriften zur Datensicherheit beachten
7 Arbeitsplanung und -organisation
  • c)Arbeitsschritte und -abläufe nach funktionalen, organisatorischen, fertigungstechnischen und wirtschaftlichen Kriterien festlegen und sicherstellen
  • d)rechtliche, betriebliche und technische Vorschriften beachten
  • g)Arbeitsergebnisse zusammenführen, erbrachte Leistungen kontrollieren und anhand der Vorgaben bewerten sowie dokumentieren

Lfd. Nr. 2, 3, 4, 5, 6, 7 zusammen: 4 bis 6 Wochen

Zeitrahmen 3: Bauteile werkstoff-, fertigungs- und montagegerecht gestalten und erstellen9 Positionen

1 Unterscheiden von Fertigungsverfahren und Montagetechniken
  • a)branchentypische Fertigungs- und Fügeverfahren unterscheiden
  • b)Montagetechniken unterscheiden
2 Ausführen von Berechnungen
  • b)Längen- und Volumenausdehnung berechnen
3 Beurteilen von Werk- und Hilfsstoffen
  • a)Werkstoffe hinsichtlich ihrer Eigenschaften, Bearbeitungs- und Verwendungsmöglichkeiten beurteilen
  • b)Hilfsstoffe unterscheiden und ihrer Verwendung nach zuordnen
  • c)Werk- und Hilfsstoffe hinsichtlich ihrer Verfügbarkeit, Wirtschaftlichkeit und Umweltverträglichkeit beurteilen
4 Produktentstehungsprozess
  • a)den betrieblichen Produktentstehungsprozess berücksichtigen
  • b)Inhalte und Aufgaben des eigenen Arbeitsfeldes dem Produktentstehungsprozess zuordnen
  • f)mit vor- und nachgelagerten Bereichen kommunizieren, die Schnittstellen identifizieren und Abstimmungen herbeiführen
  • g)in den Phasen des Produktlebenszyklus, insbesondere Entwicklung und Konstruktion, Fertigung und Montage, Inbetriebnahme, Wartung und Instandhaltung, Service, Demontage und Entsorgung, die rechtlichen Vorgaben einhalten
5 Planen und Konzipieren von Bauteilen und Baugruppen
  • b)Produktanforderungen definieren, Lastenheft, Pflichtenheft und Anforderungslisten unterscheiden sowie Qualitätsanforderungen berücksichtigen
  • c)Kreativitätstechniken zur Lösungsfindung anwenden
6 Entwerfen, Ausarbeiten und Berechnen von Bauteilen und Baugruppen
  • a)funktions-, fertigungs-, beanspruchungs-, montage- und prüfgerechte Anforderungen an Konstruktionen berücksichtigen
  • e)Werkstoffanforderungen und -eigenschaften berücksichtigen
7 Auswählen von Fertigungs- und Fügeverfahren sowie Montagetechniken
  • a)Fertigungsverfahren im Konstruktionsprozess auswählen
  • b)Montagetechnik und Fügeverfahren im Konstruktionsprozess auswählen
8 Arbeitsplanung und -organisation
  • e)Arbeitsauftrag planen und mit vor- und nachgelagerten Bereichen abstimmen
9 Durchführen von qualitätssichernden Maßnahmen
  • b)qualitätssichernde Maßnahmen im eigenen Arbeitsbereich anwenden, insbesondere Zwischen- und Endergebnisse prüfen und beurteilen
  • c)Fehler und Qualitätsmängel sowie deren Ursachen erkennen und Maßnahmen zur Beseitigung ergreifen und dokumentieren

Lfd. Nr. 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9 zusammen: 3 bis 5 Wochen

Zeitrahmen 4: Konstruktionsprozess umsetzen6 Positionen

1 Produktentstehungsprozess
  • b)Inhalte und Aufgaben des eigenen Arbeitsfeldes dem Produktentstehungsprozess zuordnen
  • c)Methoden des Projekt- und Prozessmanagements anwenden
  • d)Schritte der methodischen Konstruktion unterscheiden
  • e)analytische und statistische Werkzeuge zur Qualitätssicherung interpretieren und anwenden
  • f)mit vor- und nachgelagerten Bereichen kommunizieren, die Schnittstellen identifizieren und Abstimmungen herbeiführen
  • g)in den Phasen des Produktlebenszyklus, insbesondere Entwicklung und Konstruktion, Fertigung und Montage, Inbetriebnahme, Wartung und Instandhaltung, Service, Demontage und Entsorgung, die rechtlichen Vorgaben einhalten
2 Planen und Konzipieren von Bauteilen und Baugruppen
  • b)Produktanforderungen definieren, Lastenheft, Pflichtenheft und Anforderungslisten unterscheiden sowie Qualitätsanforderungen berücksichtigen
  • e)Lösungen visualisieren und präsentieren
3 Entwerfen, Ausarbeiten und Berechnen von Bauteilen und Baugruppen
  • n)unterschiedliche Datenformate austauschen und anwenden
4 Arbeitsplanung und -organisation
  • e)Arbeitsauftrag planen und mit vor- und nachgelagerten Bereichen abstimmen
  • f)Lösungsvarianten prüfen, darstellen und deren Wirtschaftlichkeit vergleichen
  • h)Aufgaben im Team planen und bearbeiten; Teamergebnisse abstimmen, auswerten und präsentieren
5 Durchführen von qualitätssichernden Maßnahmen
  • d)zur kontinuierlichen Verbesserung von Arbeitsvorgängen beitragen
6 Kundenorientierung
  • a)kundenspezifische Anforderungen und Informationen entgegennehmen, im Betrieb weiterleiten und berücksichtigen

Lfd. Nr. 1, 2, 3, 4, 5, 6 zusammen: 3 bis 5 Wochen

Abschnitt 3

4. bis 7. Ausbildungshalbjahr: Fachrichtung Produktgestaltung und -konstruktion

Zeitrahmen 5: Komplexe Bauteile und Baugruppen konstruieren11 Positionen
1 Planen und Konzipieren von Bauteilen und Baugruppen
  • a)Konstruktionsarten unterscheiden
  • b)Produktanforderungen definieren, Lastenheft, Pflichtenheft und Anforderungslisten unterscheiden sowie Qualitätsanforderungen berücksichtigen
  • c)Kreativitätstechniken zur Lösungsfindung anwenden
  • d)Lösungen unter Berücksichtigung von technischen, wirtschaftlichen und ökologischen Kriterien entwickeln, bewerten und auswählen
  • e)Lösungen visualisieren und präsentieren
2 Entwerfen, Ausarbeiten und Berechnen von Bauteilen und Baugruppen
  • a)funktions-, fertigungs-, beanspruchungs-, montage- und prüfgerechte Anforderungen an Konstruktionen berücksichtigen
  • b)Designvorgaben nach technischen und funktionalen Gesichtspunkten beachten
  • g)Detailkonstruktionen anfertigen
  • h)konstruktive Änderungen vornehmen
  • j)Berechnungen zur Mechanik, insbesondere Geschwindigkeit, Kräfte und Kräftezerlegung sowie Drehmoment und Reibung, durchführen
  • k)Festigkeitsberechnungen, insbesondere der Flächenpressung, Zug-, Druck- und Scherbeanspruchung, durchführen
  • l)Arbeit, Leistung und Wirkungsgrad berechnen
3 Auswählen von Fertigungs- und Fügeverfahren sowie Montagetechniken
  • a)Fertigungsverfahren im Konstruktionsprozess auswählen
  • b)Montagetechnik und Fügeverfahren im Konstruktionsprozess auswählen
4 Ausführen von Simulationen
  • a)virtuelle Zusammenbauten erstellen und auf Kollision prüfen
  • b)branchen- und betriebsspezifische Simulationsverfahren anwenden
5 Gestalten und Entwerfen von Objekten
  • c)Grundlagen der Gestaltung anwenden
  • d)Entwurfsskizzen erstellen
6 Konstruieren mit Freiformflächen
  • a)Kurvenarten unterscheiden
  • b)Raumkurven erzeugen
  • c)Kurven glätten
  • d)Kurvenübergänge erzeugen und beurteilen
  • e)Freiformflächen erzeugen und beurteilen
7 Konstruieren von Objekten
  • d)Objekte unter Berücksichtigung von Fertigungstechniken, insbesondere Tiefziehen, Spritzgießen und Biegen, konstruieren
  • e)Objekte unter Berücksichtigung von Fügeverfahren und Montagetechniken, insbesondere Kleben, Schweißen, Clip- und Schnappverbindungen, konstruieren
  • g)Objekte unter Berücksichtigung von Werkstoffen, insbesondere Bleche, Kunststoff, Holz, Verbundwerkstoffe, Glas, Papier und Pappe, konstruieren
8 Anwenden von Informations- und Kommunikationstechniken
  • c)Informationen, insbesondere auch englischsprachige, beschaffen, bewerten und nutzen
  • d)Daten pflegen und sichern
9 Arbeitsplanung und -organisation
  • c)Arbeitsschritte und -abläufe nach funktionalen, organisatorischen, fertigungstechnischen und wirtschaftlichen Kriterien festlegen und sicherstellen
  • e)Arbeitsauftrag planen und mit vor- und nachgelagerten Bereichen abstimmen
  • f)Lösungsvarianten prüfen, darstellen und deren Wirtschaftlichkeit vergleichen
  • g)Arbeitsergebnisse zusammenführen, erbrachte Leistungen kontrollieren und anhand der Vorgaben bewerten sowie dokumentieren
10 Durchführen von qualitätssichernden Maßnahmen
  • a)Ziele und Aufgaben qualitätssichernder Maßnahmen beachten
  • c)Fehler und Qualitätsmängel sowie deren Ursachen erkennen und Maßnahmen zur Beseitigung ergreifen und dokumentieren
11 Kundenorientierung
  • a)kundenspezifische Anforderungen und Informationen entgegennehmen, im Betrieb weiterleiten und berücksichtigen

Lfd. Nr. 1, 2, 3, 4, 5, 6 zusammen: 11 bis 13 Wochen

Zeitrahmen 6: Produkte entwerfen, gestalten und konstruieren7 Positionen
1 Gestalten und Entwerfen von Objekten
  • a)Produkt-, Wettbewerbs- und Patentrecherchen durchführen
  • b)Stufen des Designprozesses, insbesondere Skizzen, CAD-Modelle und physikalische Modelle, unterscheiden
  • e)Objekte funktionsgerecht gestalten
  • f)Objekte unter Beachtung ergonomischer Richtlinien und rechtlicher Vorgaben gestalten
  • g)Objekte unter Berücksichtigung von Materialeigenschaften gestalten
2 Konstruieren von Freiformflächen
  • f)Flächenübergänge erzeugen und beurteilen
  • g)Flächenverbände erzeugen und beurteilen
  • h)Objekte mit Freiformflächen erstellen und beurteilen
3 Konstruieren von Objekten
  • a)Designvorgaben nach technischen, funktionalen und ästhetischen Gesichtspunkten umsetzen
  • b)Objekte als Flächen-, Volumen- und Hybridmodell konstruieren
  • c)Objekte funktions- und beanspruchungsgerecht konstruieren
  • f)Objekte ergonomisch konstruieren
  • h)Objekte, insbesondere unter Berücksichtigung von Berechnungs- und Versuchsergebnissen, optimieren
4 Simulation und Präsentation
  • a)Simulationen erstellen, nutzen und auswerten
  • b)Verhalten von Bauteilen und Baugruppen durch virtuelle Bewegungssimulationen prüfen
  • c)Objekte fotorealistisch präsentieren und animieren
  • d)Visualisierungstechniken anwenden
5 Arbeitsplanung und -organisation
  • h)Aufgaben im Team planen und bearbeiten; Teamergebnisse abstimmen, auswerten und präsentieren
6 Durchführen von qualitätssichernden Maßnahmen
  • c)Fehler und Qualitätsmängel sowie deren Ursachen erkennen und Maßnahmen zur Beseitigung der Ursachen ergreifen und dokumentieren
  • d)zur kontinuierlichen Verbesserung von Arbeitsvorgängen beitragen
7 Kundenorientierung
  • b)Kunden unter Beachtung von betrieblichen Kommunikationsregeln informieren und beraten sowie Kundenanforderungen beachten
  • c)mit Kunden in englischer Sprache kommunizieren
  • d)kulturelle Identitäten berücksichtigen

Lfd. Nr. 3, 4, 5 zusammen: 11 bis 13 Wochen

Abschnitt 4

4. bis 7. Ausbildungshalbjahr: Fachrichtung Maschinen- und Anlagenkonstruktion

Zeitrahmen 7: Komplexe Bauteile und Baugruppen konstruieren10 Positionen
1 Beurteilen von Werk- und Hilfsstoffen
  • a)Werkstoffe hinsichtlich ihrer Eigenschaften, Bearbeitungs- und Verwendungsmöglichkeiten beurteilen
  • b)Hilfsstoffe unterscheiden und ihrer Verwendung nach zuordnen
2 Planen und Konzipieren von Bauteilen und Baugruppen
  • a)Konstruktionsarten unterscheiden
  • b)Produktanforderungen definieren, Lastenheft, Pflichtenheft und Anforderungslisten unterscheiden sowie Qualitätsanforderungen berücksichtigen
  • c)Kreativitätstechniken zur Lösungsfindung anwenden
  • d)Lösungen unter Berücksichtigung von technischen, wirtschaftlichen und ökologischen Kriterien entwickeln, bewerten und auswählen
  • e)Lösungen visualisieren und präsentieren
3 Entwerfen, Ausarbeiten und Berechnen von Bauteilen und Baugruppen
  • a)funktions-, fertigungs-, beanspruchungs-, montage- und prüfgerechte Anforderungen an Konstruktionen berücksichtigen
  • b)Designvorgaben nach technischen und funktionalen Gesichtspunkten beachten
  • g)Detailkonstruktionen anfertigen
  • h)konstruktive Änderungen vornehmen
  • j)Berechnungen zur Mechanik, insbesondere Geschwindigkeit, Kräfte und Kräftezerlegung sowie Drehmoment und Reibung, durchführen
  • k)Festigkeitsberechnungen, insbesondere der Flächenpressung, Zug-, Druck- und Scherbeanspruchung, durchführen
  • l)Arbeit, Leistung und Wirkungsgrad berechnen
4 Auswählen von Fertigungs- und Fügeverfahren sowie Montagetechniken
  • a)Fertigungsverfahren im Konstruktionsprozess auswählen
  • b)Montagetechnik und Fügeverfahren im Konstruktionsprozess auswählen
5 Ausführen von Simulationen
  • a)virtuelle Zusammenbauten erstellen und auf Kollision prüfen
  • b)branchen- und betriebsspezifische Simulationsverfahren anwenden
6 Ändern und Prüfen von Werkstoffeigenschaften
  • a)Verfahren zur Änderung von Werkstoffeigenschaften auswählen
  • b)Prüfverfahren zur Feststellung der Werkstoffeigenschaften auswählen
7 Steuerungs- und Elektrotechnik
  • a)Elemente der Steuerungstechnik unterscheiden
  • b)Schaltungen mit Bauelementen der Hydraulik und Elektropneumatik beurteilen
  • c)grundlegende Gesetzmäßigkeiten der Elektrotechnik beachten und Grundgrößen berechnen
  • d)Größen der Steuerungstechnik, insbesondere Drücke und Kräfte, berechnen
  • e)Gefahren in der Steuerungs- und Elektrotechnik sowie die Anforderungen entsprechender Schutzmaßnahmen beachten
  • f)Schaltpläne der Steuerungs- und Elektrotechnik in CAD-Datensätze einbinden
8 Arbeitsplanung und -organisation
  • e)Arbeitsauftrag planen und mit vor- und nachgelagerten Bereichen abstimmen
  • f)Lösungsvarianten prüfen, darstellen und deren Wirtschaftlichkeit vergleichen
  • g)Arbeitsergebnisse zusammenführen, erbrachte Leistungen kontrollieren und anhand der Vorgaben bewerten sowie dokumentieren
  • h)Aufgaben im Team planen und bearbeiten; Teamergebnisse abstimmen, auswerten und präsentieren
9 Durchführen von qualitätssichernden Maßnahmen
  • b)qualitätssichernde Maßnahmen im eigenen Arbeitsbereich anwenden, insbesondere Zwischen- und Endergebnisse prüfen und beurteilen
  • c)Fehler und Qualitätsmängel sowie deren Ursachen erkennen und Maßnahmen zur Beseitigung der Ursachen ergreifen und dokumentieren
  • d)zur kontinuierlichen Verbesserung von Arbeitsvorgängen beitragen
10 Kundenorientierung
  • c)mit Kunden in englischer Sprache kommunizieren

Lfd. Nr. 3, 4, 5, 6, 7, 8 zusammen: 11 bis 13 Wochen

Zeitrahmen 8: Technische Erzeugnisse konzipieren, entwerfen und ausarbeiten8 Positionen
1 Entwerfen, Ausarbeiten und Berechnen von Bauteilen und Baugruppen
  • c)Bauteile und Halbzeuge nach Vorgaben und technischen Unterlagen auswählen
  • d)Verwendung von Norm- und Kaufteilen berücksichtigen
  • i)Füge- und Verbindungstechniken berücksichtigen
  • j)Berechnungen zur Mechanik, insbesondere Geschwindigkeit, Kräfte und Kräftezerlegung sowie Drehmoment und Reibung, durchführen
  • k)Festigkeitsberechnungen, insbesondere der Flächenpressung, Zug-, Druck- und Scherbeanspruchung, durchführen
  • l)Arbeit, Leistung und Wirkungsgrad berechnen
2 Ausführen von Simulationen
  • a)virtuelle Zusammenbauten erstellen und auf Kollision prüfen
  • b)branchen- und betriebsspezifische Simulationsverfahren anwenden
3 Erstellen von Konstruktionen
  • a)Aufbau, Funktion und Wirkungsweise von Maschinenelementen, insbesondere Getriebe, Kupplungen und Vorrichtungen, auswählen
  • b)Konstruktionen mit Funktionseinheiten, Standardteilen und Verbindungselementen entwickeln
  • c)Gusskonstruktionen erstellen
  • d)Schweißkonstruktionen erstellen
4 Fertigungstechnik
  • a)Auswirkungen der Urformtechnik auf die Bemaßung, Gestaltung, Oberflächenbeschaffenheit und Messbarkeit von Bauteilen in der Konstruktion umsetzen
  • b)Auswirkungen der Umformtechnik auf die Bemaßung, Gestaltung, Oberflächenbeschaffenheit und Messbarkeit von Bauteilen in der Konstruktion umsetzen
  • c)Auswirkungen der Zerspanungstechnik auf die Bemaßung, Gestaltung, Oberflächenbeschaffenheit und Messbarkeit von Bauteilen in der Konstruktion umsetzen
  • d)fertigungstechnische Berechnungen durchführen
5 Füge- und Montagetechnik
  • a)Auswirkungen der Füge- und Montagetechniken auf die Gestaltung, Bemaßung, Oberflächenbeschaffenheit und Messbarkeit von Bauteilen in der Konstruktion umsetzen
  • b)Toleranzen und Passungen berechnen
  • c)Maschinen- oder Verbindungselemente beanspruchungs- und funktionsgerecht in Konstruktionen verwenden
6 Arbeitsplanung und -organisation
  • c)Arbeitsschritte und -abläufe nach funktionalen, organisatorischen, fertigungstechnischen und wirtschaftlichen Kriterien festlegen und sicherstellen
  • d)rechtliche, betriebliche und technische Vorschriften beachten
7 Durchführen von qualitätssichernden Maßnahmen
  • a)Ziele und Aufgaben qualitätssichernder Maßnahmen beachten
8 Kundenorientierung
  • b)Kunden unter Beachtung von betrieblichen Kommunikationsregeln informieren und beraten sowie Kundenanforderungen beachten
  • c)mit Kunden in englischer Sprache kommunizieren

Lfd. Nr. 1, 2, 3, 4 zusammen: 11 bis 13 Wochen

Häufige Fragen

Wie oft muss ich als Technischer Produktdesigner das Berichtsheft führen?

Die Auszubildenden führen den Nachweis (§ 13 Satz 2 Nummer 7 BBiG). Wie oft Sie Einträge abgeben, legen Betrieb und Kammer fest, üblich ist eine Seite pro Woche. Klären Sie den Rhythmus am ersten Ausbildungstag mit Ihrem Ausbilder.

Wer prüft mein Berichtsheft im Konstruktionsbüro?

Die Ausbildenden sehen den Nachweis durch (§ 14 Absatz 2 BBiG). In der Praxis zeichnet Ihr Ausbilder die Einträge regelmäßig ab. Kleine Korrekturen besprechen Sie gleich bei der Durchsicht.

Muss ich auch CAD-Arbeiten und Berechnungen einzeln eintragen?

Ja, in Stichworten und mit Stundenzahl. Schreiben Sie das Bauteil, die Tätigkeit und das Ergebnis auf, etwa „Wellenzeichnung mit Passungen erstellt“ oder „Biegespannung berechnet“. Modelle, Zeichnungen und Firmendaten selbst gehören nicht ins Heft.

Was passiert mit dem Berichtsheft bei der Abschlussprüfung?

Sie legen den Nachweis zur Zulassung vor (§ 43 Absatz 1 Nummer 2 BBiG). Bewertet wird er nach der Empfehlung Nr. 156 des BIBB-Hauptausschusses nicht. Geprüft werden Technische Dokumente in Teil 1 sowie Arbeitsauftrag, Produktentwicklung und Wirtschafts- und Sozialkunde in Teil 2.

Quellen

Das Berichtsheft digital führen

heftwerk ist ein Berichtsheft-Tool für den digitalen Ausbildungsnachweis. Auszubildende tragen ihre Woche am Telefon oder am Rechner ein, der Ausbilder gibt sie frei, und der Nachweis steht als PDF bereit. Für Auszubildende ist heftwerk kostenlos, den Zugang richtet der Ausbildungsbetrieb ein. heftwerk im Überblick

Ausbildungsnachweis nach BBiG, Freigabe durch den Ausbilder, Export als PDF. Ab 41,25 € im Monat* für bis zu fünf Auszubildende, netto zuzüglich Umsatzsteuer. Preis und häufige Fragen

*Mit dem Code IHK2026: bis einschließlich 31.12.2026 kostenfrei (bei Abschluss ab 2027: 30 Tage), danach zum halben Preis, bei jährlicher Zahlung 41,25 € im Monat (495 € im Jahr), netto. Preis fest bis Ende 2030, danach bis 2045 nur Inflationsausgleich nach dem Verbraucherpreisindex. Abschluss bis 31.03.2027. *Aktionsbedingungen

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