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Berichtsheft als Kaufmann für audiovisuelle Medien: Beispiele und Tipps

Ins Berichtsheft gehört, was Sie in der Woche an Aufgaben erledigt und an Fachwissen angewendet haben, geordnet nach Tagen und mit Stundenangabe. Als Kaufmann oder Kauffrau für audiovisuelle Medien arbeiten Sie in Film-, Fernseh- und Hörfunkproduktion, in Verlagen, bei Veranstaltern oder bei Medienagenturen. Typische Bereiche sind Produktionsplanung, Beschaffung von Rechten und Repertoire, Marketing und Vertrieb, Honorar- und Lizenzabrechnung sowie Teamarbeit im Projekt. Dazu kommen die Themen aus der Berufsschule.

Stand: 21.10.2026

Was als Kaufmann für audiovisuelle Medien ins Berichtsheft gehört

Grundlage ist die Verordnung über die Berufsausbildung zum Kaufmann für audiovisuelle Medien/zur Kauffrau für audiovisuelle Medien (AVMedKfAusbV). Die Ausbildung dauert drei Jahre. Schwerpunkte oder Fachrichtungen gibt es nicht, alle Auszubildenden durchlaufen dieselben Berufsbildpositionen.

Der Ausbildungsrahmenplan ordnet die Inhalte nach Berufsbildpositionen. Ihre Einträge lassen sich diesen Bereichen zuordnen:

Beispielwoche im ersten Ausbildungsjahr

Die Einträge sind Beispiele; Ihre Woche sieht anders aus. Die Stunden richten sich nach Ihrem Ausbildungsvertrag.

TagTätigkeitenStunden
MontagEingangspost und E-Mails der Produktionsleitung sortiert, Drehtermine in den Teamkalender eingetragen, Besprechungsprotokoll nach der Wochenplanung geschrieben8
DienstagAngebote für Studiomiete und Kameratechnik eingeholt und in einer Tabelle nach Preis und Leistung gegenübergestellt8
MittwochBerufsschule: Rechtsformen von Unternehmen, Buchungssätze zu Eingangsrechnungen, Wirtschaftskreislauf8
DonnerstagRechnungen von Dienstleistern auf sachliche und rechnerische Richtigkeit geprüft, Belege abgelegt und dem Rechnungswesen übergeben8
FreitagMit der Redaktion eine Archivliste der vorhandenen Sendebeiträge aktualisiert, Wochenbericht für die Ausbilderin vorbereitet8

Beispielwoche im dritten Ausbildungsjahr

TagTätigkeitenStunden
MontagKalkulation für eine Imagefilm-Produktion erstellt, Personal-, Technik- und Reisekosten aufgeschlüsselt und Angebot für den Kunden vorbereitet8
DienstagNutzungsrechte für Musik und Archivmaterial geklärt, Lizenzverträge mit den Rechteinhabern verhandelt und Konditionen dokumentiert8
MittwochBerufsschule: Kosten- und Leistungsrechnung, Deckungsbeitragsrechnung, Marketingkonzeption8
DonnerstagHonorare der freien Mitarbeiter abgerechnet, Abgleich von Drehtagen und Stundenzetteln, Nachkalkulation der abgeschlossenen Produktion mit Abweichungsanalyse8
FreitagWerbemaßnahmen für die Veröffentlichung einer Dokumentation geplant, Pressemitteilung entworfen und Verteiler gepflegt, Vorbereitung auf das Prüfungsgespräch geübt8

Berufsschule im Berichtsheft des Kaufmanns für audiovisuelle Medien

Tragen Sie die Unterrichtsthemen als Stichworte ein, zum Beispiel Kalkulation, Rechnungswesen, Urheber- und Vertragsrecht oder Marketing. Der Rahmenlehrplan der Kultusministerkonferenz gliedert den Unterricht in Lernfelder; welche davon wann dran sind, legt Ihre Berufsschule fest.

Nach der Empfehlung Nr. 156 des BIBB-Hauptausschusses gehören die Themen des Berufsschulunterrichts in den Ausbildungsnachweis.

Formulierungen für den Beruf Kaufmann für audiovisuelle Medien

StattBesser
Bei der Produktion geholfenDispositionsliste für 3 Drehtage erstellt und Termine mit Team und Studio abgestimmt
Rechnungen bearbeitetEingangsrechnungen von 6 Dienstleistern geprüft, kontiert und zur Zahlung freigegeben
Rechte besorgtNutzungsrechte für Musiktitel angefragt, Lizenzbedingungen verglichen und Vertragsentwurf vorbereitet
Marketing gemachtPressetext zur Veröffentlichung entworfen und Medienverteiler für die Versendung aktualisiert
Abrechnung erledigtHonorare der freien Mitarbeiter anhand der Stundenzettel berechnet und in der Abrechnung erfasst

Fachberichte, Lehrgänge und zuständige Stelle

Ausgebildet wird in Produktionsfirmen, Sendeanstalten, Verlagen, Veranstaltungs- und Medienunternehmen. Zuständige Stelle ist die Industrie- und Handelskammer. Ob Fachberichte, Skizzen oder Fotos verlangt werden, geben Kammer und Betrieb vor. Fragen Sie Ihren Ausbilder.

Lehrgänge außerhalb der Ausbildungsstätte tragen Sie mit Thema, Ort und Stunden ein. Der Betrieb stellt Sie dafür frei (§ 15 Absatz 1 Satz 2 Nummer 4 BBiG). Kundennamen und Auftragsnummern brauchen Sie im Nachweis nicht.

Abschlussprüfung und Zulassung

Die Abschlussprüfung besteht aus vier Prüfungsbereichen. Schriftlich geprüft werden Produktions- und Dienstleistungsorganisation (höchstens 180 Minuten, dieser Bereich zählt doppelt), Marketing und Wirtschafts- und Sozialkunde (jeweils höchstens 90 Minuten). Hinzu kommen praktische Übungen: Sie bereiten sich höchstens 20 Minuten auf eine von zwei Aufgaben vor, danach folgt ein Prüfungsgespräch von höchstens 20 Minuten. Eine Zwischenprüfung findet in der Mitte des zweiten Ausbildungsjahres statt.

Zur Abschlussprüfung wird zugelassen, wer den Ausbildungsnachweis vorgelegt hat (§ 43 Absatz 1 Nummer 2 BBiG). Nach der Empfehlung Nr. 156 des BIBB-Hauptausschusses wird der Nachweis in der Prüfung nicht bewertet.

Ausbildungsrahmenplan

Was der Betrieb in der Ausbildung vermittelt, legt der Ausbildungsrahmenplan fest, eine Anlage der Ausbildungsordnung. Hier steht er im Wortlaut der Verordnung über die Berufsausbildung zum Kaufmann für audiovisuelle Medien/zur Kauffrau für audiovisuelle Medien (AVMedKfAusbV), abgerufen von gesetze-im-internet.de am 25.10.2026. Verweise auf Paragrafen der Verordnung sind in den Überschriften weggelassen. Die Zeitangaben sind Richtwerte; maßgeblich ist die amtliche Fassung.

Positionen des Rahmenplans25 Positionen

1 Der Ausbildungsbetrieb
1.1 Stellung, Rechtsform und Struktur des Ausbildungsbetriebes
  • a)Art und Rechtsform des Ausbildungsbetriebes darstellen
  • b)Zielsetzung, Tätigkeitsfelder und Aktivitäten des Ausbildungsbetriebes sowie seine Stellung am Markt erläutern
  • c)Organisation und Entscheidungsstrukturen des Ausbildungsunternehmens darstellen
  • d)die Zusammenarbeit des Ausbildungsunternehmens mit Wirtschaftsorganisationen, Berufsvertretungen, Gewerkschaften und Behörden darstellen
1.2 Berufsbildung
  • a)den betrieblichen Ausbildungsplan mit der Ausbildungsordnung vergleichen und zu seiner Umsetzung beitragen
  • b)die Rechte und Pflichten aus dem Ausbildungsverhältnis feststellen und den jeweiligen Beitrag der Beteiligten im dualen System an praktischen Beispielen beschreiben
  • c)berufliche Fortbildungsmöglichkeiten sowie deren Nutzen für die persönliche und berufliche Entwicklung erläutern
1.3 Personalwirtschaft, arbeits- und sozialrechtliche Vorschriften
  • a)Handlungskompetenz der Mitarbeiter als wesentliche Voraussetzung für den Kundennutzen, den Unternehmenserfolg und für die persönliche Entwicklung an Beispielen darstellen
  • b)für den Ausbildungsbetrieb wichtige arbeits- und sozialrechtliche sowie tarifliche Regelungen erläutern
  • c)Mitbestimmungs- und Mitwirkungsrechte betriebsverfassungsrechtlicher oder personalvertretungsrechtlicher Organe des Ausbildungsbetriebes erklären
  • d)betriebliche Arbeitszeitregelungen und -modelle anwenden
  • e)für das Arbeitsverhältnis wichtige Nachweise erläutern
  • f)betriebliche Grundsätze der Personalplanung, Personalbeschaffung und des Personaleinsatzes beschreiben
  • g)die im Ausbildungsbetrieb üblichen Verträge für den Personaleinsatz unter Berücksichtigung der arbeits-, steuer- und sozialversicherungsrechtlichen Auswirkungen anwenden
  • h)eine Entgeltabrechnung durchführen
1.4 Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit
  • a)Gefährdung von Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz feststellen und Maßnahmen zu ihrer Vermeidung ergreifen
  • b)berufsbezogene Arbeitsschutz- und Unfallverhütungsvorschriften anwenden
  • c)Verhaltensweisen bei Unfällen beschreiben sowie erste Maßnahmen einleiten
  • d)Vorschriften des vorbeugenden Brandschutzes anwenden; Verhaltensweisen bei Bränden beschreiben und Maßnahmen zur Brandbekämpfung ergreifen
1.5 Umweltschutz

Zur Vermeidung betriebsbedingter Umweltbelastungen im beruflichen Einwirkungsbereich beitragen, insbesondere

  • a)mögliche Umweltbelastungen durch den Ausbildungsbetrieb und seinen Beitrag zum Umweltschutz an Beispielen erklären
  • b)für den Ausbildungsbetrieb geltende Regelungen des Umweltschutzes anwenden
  • c)Möglichkeiten der wirtschaftlichen und umweltschonenden Energie- und Materialverwendung nutzen
  • d)Abfälle vermeiden; Stoffe und Materialien einer umweltschonenden Entsorgung zuführen
2 Produktion und Dienstleistungen
2.1 Planung
  • a)Informationen über Herstellungsverfahren sowie Produkte und Dienstleistungen der Medienbranche für Planungszwecke auswerten
  • b)Planungsprozesse im Ausbildungsbetrieb unter Berücksichtigung der Zusammenarbeit der Funktionsbereiche gestalten
  • c)Teilaufgaben festlegen, insbesondere Personalplanung, Sachmittelplanung, Terminplanung und Kostenplanung durchführen
2.2 Durchführung
  • a)Beschaffungsmöglichkeiten wirtschaftlich beurteilen
  • b)Material und technische Ausrüstung beschaffen
  • c)bei der Personalbeschaffung mitwirken
  • d)Risiken feststellen und den Abschluß von Versicherungen veranlassen
  • e)Arbeitsabläufe koordinieren
  • f)Qualitätssicherungsmaßnahmen bei der Abnahme von Produkten und Dienstleistungen durchführen
  • g)Kalkulationen für Produkte und Dienstleistungen nach betrieblichem Kalkulationsschema durchführen
  • h)bei der Nachkalkulation von Produktionen mitwirken, Daten für Controllingzwecke aufbereiten und auswerten
2.3 Repertoire- und Rechtebeschaffung
  • a)Bestimmungen des nationalen und internationalen Medien- und Presserechts anwenden
  • b)Vorschriften zum Urheber-, Verwertungs- und Nutzungsrecht anwenden
  • c)an der Beschaffung von Rechten mitwirken
  • d)zur Sicherung von Rechten und zur Vermeidung von Mißbrauch beitragen
  • e)Verträge verwalten, Rechte archivieren und Produkte lagern
3 Marketing und Vertrieb
3.1 Marktbeobachtung
  • a)Instrumente der Marktbeobachtung und der Marktforschung beschreiben
  • b)Informationen über Mitbewerber und Marktentwicklungen auswerten
  • c)Markt- und Kundeninformationen für Planungen aufbereiten
3.2 Marketingkonzeption
  • a)bei der Entwicklung von Vermarktungsideen mitwirken
  • b)Einsatzmöglichkeiten von Marketinginstrumenten beurteilen
  • c)Möglichkeiten von Werbekooperationen, Sponsoring und Merchandising für die Marketingkonzeption bewerten
  • d)Kriterien für die Auswahl von Merchandisingprodukten anwenden und bei der Beschaffung mitwirken
  • e)den Vertrieb für Merchandisingprodukte organisieren, insbesondere Vertriebswege auswählen
3.3 Werbung und Öffentlichkeitsarbeit
  • a)Funktion von Werbung, Promotion und Öffentlichkeitsarbeit für den Ausbildungsbetrieb begründen
  • b)rechtliche Vorschriften zu Wettbewerb und Werbung berücksichtigen
  • c)bei Werbe- und verkaufsfördernden Maßnahmen mitwirken und deren Wirksamkeit ermitteln
  • d)Instrumente zur Kundenbindung einsetzen
3.4 Vertrieb
  • a)Vertriebs- und Vermarktungsformen von Produkten und Dienstleistungen anwenden sowie Möglichkeiten der Rechteverwertung aufzeigen
  • b)Kundendaten und -informationen für Vermarktung und Vertrieb nutzen
4 Kaufmännische Steuerung und Kontrolle
4.1 Rechnungswesen
  • a)Rechnungswesen als Instrument kaufmännischer Steuerung und Kontrolle an Beispielen des Ausbildungsbetriebes begründen und die Gliederung des Rechnungswesens erläutern
  • b)gesetzliche und betriebliche Regelungen zur Buchführung anwenden
  • c)Belege erfassen und Buchungen unterschiedlicher Geschäftsfälle vorbereiten
  • d)Konten führen
  • e)vorbereitende Abschlußarbeiten durchführen
  • f)eine Kasse führen
  • g)Zahlungsvorgänge bearbeiten, betriebsübliche Maßnahmen bei Zahlungsverzug einleiten
4.2 Kosten- und Leistungsrechnung, Controlling
  • a)Zweck und Aufbau der Kosten- und Leistungsrechnung des Ausbildungsbetriebes erläutern
  • b)Kostenrechnungsvorgänge bearbeiten
  • c)statistische Daten ermitteln, aufbereiten und auswerten
  • d)Funktion des Controllings als Informations- und Steuerungsinstrument an Beispielen des Ausbildungsbetriebes erläutern
  • e)Ergebnisse des Rechnungswesens für Controllingzwecke auswerten
  • f)an der Erfolgsrechnung mitwirken
4.3 Investitions- und Finanzierungsrechnung
  • a)Ablauf und Auswirkungen von Investitions- und Programmplanungsprozessen an Beispielen des Ausbildungsbetriebes aufzeigen
  • b)Grundsätze der Finanzrahmenplanung berücksichtigen
  • c)vorbereitende Arbeiten für Liquiditäts- und Kreditsicherungsmaßnahmen durchführen
  • d)Vor- und Nachteile unterschiedlicher Finanzierungsarten und -formen bewerten
  • e)eine Kosten-Nutzen-Rechnung für eine Investition sowie eine Kapitalbedarfsrechnung durchführen
4.4 Honorar- und Lizenzabrechnung
  • a)vertragliche und gesetzliche Ansprüche von natürlichen und juristischen Personen sowie Verwertungsgesellschaften prüfen
  • b)Honorare und Lizenzen abrechnen
5 Kommunikation und Kooperation
5.1 Team- und Projektarbeit
  • a)Einsatzmöglichkeiten unterschiedlicher Formen von Team- und Projektarbeit für den Ausbildungsbetrieb bewerten
  • b)Möglichkeiten der Zusammenarbeit der Funktionsbereiche des Ausbildungsbetriebes berücksichtigen
  • c)Projektziel definieren, Aufgaben im Team planen und unter Beachtung individueller Fähigkeiten verteilen und bearbeiten
  • d)Projektplanungswerkzeuge anwenden
  • e)Termine strukturieren, abstimmen und überwachen
  • f)Arbeitsergebnisse abstimmen, auswerten und dokumentieren
  • g)qualitätssichernde Maßnahmen projektbegleitend anwenden
  • h)Soll-Ist-Vergleich durchführen, Kostenabweichungen ermitteln
5.2 Kommunikation
  • a)Sachverhalte unter Berücksichtigung von Kommunikationsregeln situations- und zielgruppengerecht präsentieren
  • b)Kommunikationsstörungen feststellen und Lösungsmöglichkeiten aufzeigen
  • c)Methoden der Konfliktregelung im Interesse eines sachbezogenen Ergebnisses anwenden
  • d)Kommunikation unter Berücksichtigung betrieblicher Grundsätze gestalten
5.3 Anwenden von Fremdsprachen bei Fachaufgaben
  • a)fremdsprachige Informationsquellen aufgabenbezogen auswerten
  • b)fremdsprachige Fachbegriffe anwenden
  • c)fachliche Auskünfte in einer Fremdsprache erteilen
5.4 Informations- und Kommunikationssysteme
  • a)Informations- und Kommunikationssysteme aufgabenbezogen anwenden
  • b)Regelungen zum Datenschutz einhalten
  • c)Datenpflege und Datensicherung begründen sowie Daten sichern
  • d)Informationsquellen aufgabenbezogen auswerten, Informationen auswählen und weitergeben

Zeitliche Gliederung

      • 1. Ausbildungsjahr

(1) In einem Zeitraum von insgesamt vier bis sechs Monaten sind schwerpunktmäßig die Fertigkeiten und Kenntnisse der Berufsbildpositionen

  • 1.1Stellung, Rechtsform und Struktur des Ausbildungsbetriebes,
  • 1.2Berufsbildung,
  • 1.3Personalwirtschaft, arbeits- und sozialrechtliche Vorschriften, Lernziele a bis e,
  • 1.4Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit,
  • 1.5Umweltschutz

in Verbindung mit den Fertigkeiten und Kenntnissen der Berufsbildpositionen

  • 2.1Planung, Lernziel a,
  • 5.1Team- und Projektarbeit, Lernziel a,

zu vermitteln.

(2) In einem Zeitraum von insgesamt drei bis sechs Monaten sind schwerpunktmäßig die Fertigkeiten und Kenntnisse der Berufsbildposition

  • 4.1Rechnungswesen

in Verbindung mit den Fertigkeiten und Kenntnissen der Berufsbildposition

  • 5.4Informations- und Kommunikationssysteme, Lernziele a bis c,

zu vermitteln.

(3) In einem Zeitraum von insgesamt zwei bis drei Monaten sind schwerpunktmäßig die Fertigkeiten und Kenntnisse der Berufsbildpositionen

  • 2.2Durchführung, Lernziele a und b,
  • 5.3Anwenden von Fremdsprachen bei Fachaufgaben, Lernziele a und b,

zu vermitteln und im Zusammenhang damit die Vermittlung der Fertigkeiten und Kenntnisse der Berufsbildposition

  • 2.1Planung, Lernziel a,

fortzuführen.

      • 2. Ausbildungsjahr

(1) In einem Zeitraum von insgesamt vier bis sechs Monaten sind schwerpunktmäßig die Fertigkeiten und Kenntnisse der Berufsbildpositionen

  • 1.3Personalwirtschaft, arbeits- und sozialrechtliche Vorschriften, Lernziele f bis h,
  • 2.1Planung, Lernziel b,
  • 2.2Durchführung, Lernziel c,

in Verbindung mit den Fertigkeiten und Kenntnissen der Berufsbildpositionen

  • 5.1Team- und Projektarbeit, Lernziele b bis f,
  • 5.2Kommunikation, Lernziele a bis c,

zu vermitteln und im Zusammenhang damit die Fertigkeiten und Kenntnisse der Berufsbildpositionen

  • 1.1Stellung, Rechtsform und Struktur des Ausbildungsbetriebes, Lernziel c,
  • 1.3Personalwirtschaft, arbeits- und sozialrechtliche Vorschriften, Lernziel d,
  • 5.4Informations- und Kommunikationssysteme, Lernziel a,

fortzuführen.

(2) In einem Zeitraum von insgesamt zwei bis drei Monaten sind schwerpunktmäßig die Fertigkeiten und Kenntnisse der Berufsbildpositionen

  • 2.3Repertoire- und Rechtebeschaffung,
  • 4.4Honorar- und Lizenzabrechnung, Lernziel a,

zu vermitteln und im Zusammenhang damit die Vermittlung der Fertigkeiten und Kenntnisse der Berufsbildpositionen

  • 5.3Anwenden von Fremdsprachen bei Fachaufgaben, Lernziele a und b,
  • 5.4Informations- und Kommunikationssysteme, Lernziele b und c,

fortzuführen.

(3) In einem Zeitraum von insgesamt drei bis sechs Monaten sind schwerpunktmäßig die Fertigkeiten und Kenntnisse der Berufsbildpositionen

  • 4.2Kosten- und Leistungsrechnung, Controlling, Lernziele a bis d,
  • 5.4Informations- und Kommunikationssysteme, Lernziel d,

zu vermitteln.

      • 3. Ausbildungsjahr

(1) In einem Zeitraum von insgesamt drei bis fünf Monaten sind schwerpunktmäßig die Fertigkeiten und Kenntnisse der Berufsbildpositionen

  • 3.Marketing und Vertrieb,
  • 5.3Anwenden von Fremdsprachen bei Fachaufgaben, Lernziel c,

zu vermitteln und im Zusammenhang damit die Vermittlung der Fertigkeiten und Kenntnisse der Berufsbildpositionen

  • 1.5Umweltschutz,
  • 5.3Anwenden von Fremdsprachen bei Fachaufgaben, Lernziele a und b,
  • 5.4Informations- und Kommunikationssysteme, Lernziele a und d,

fortzuführen.

(2) In einem Zeitraum von insgesamt drei bis fünf Monaten sind schwerpunktmäßig die Fertigkeiten und Kenntnisse der Berufsbildpositionen

  • 2.1Planung, Lernziel c,
  • 2.2Durchführung, Lernziele d bis h,
  • 4.4Honorar- und Lizenzabrechnung, Lernziel b,

in Verbindung mit den Fertigkeiten und Kenntnissen der Berufsbildpositionen

  • 5.1Team- und Projektarbeit, Lernziele g und h,
  • 5.2Kommunikation, Lernziel d,

zu vermitteln und im Zusammenhang damit die Vermittlung der Fertigkeiten und Kenntnisse der Berufsbildpositionen

  • 2.3Repertoire- und Rechtebeschaffung,
  • 5.3Anwenden von Fremdsprachen bei Fachaufgaben

fortzuführen.

(3) In einem Zeitraum von insgesamt drei bis fünf Monaten sind schwerpunktmäßig die Fertigkeiten und Kenntnisse der Berufsbildpositionen

  • 4.2Kosten- und Leistungsrechnung, Controlling, Lernziele e und f,
  • 4.3Investitions- und Finanzierungsrechnung,

zu vermitteln und im Zusammenhang damit die Vermittlung der Fertigkeiten und Kenntnisse der Berufsbildpositionen

  • 2.1Planung, Lernziel a,
  • 2.2Durchführung, Lernziele a und b,
  • 5.4Informations- und Kommunikationssysteme, Lernziel a,

fortzuführen.

Häufige Fragen

Gibt es beim Kaufmann für audiovisuelle Medien Schwerpunkte oder Fachrichtungen?

Nein, die Verordnung sieht weder Schwerpunkte noch Fachrichtungen vor. Alle Auszubildenden durchlaufen dieselben Berufsbildpositionen, die Ausbildung dauert drei Jahre. Ihr Betrieb bestimmt, in welchen Bereichen Sie besonders viel arbeiten.

Wer führt und prüft das Berichtsheft in diesem Beruf?

Sie führen den Nachweis selbst (§ 13 Satz 2 Nummer 7 BBiG). Ihre Ausbilderin oder Ihr Ausbilder sieht ihn regelmäßig durch (§ 14 Absatz 2 BBiG). Üblich ist eine wöchentliche Abgabe mit Unterschrift.

Wie detailliert müssen Produktionen im Berichtsheft stehen?

Es genügen Stichworte zu Ihrer Tätigkeit, zum Beispiel Kalkulation, Rechteklärung oder Honorarabrechnung. Kundennamen und Auftragsnummern müssen nicht in den Nachweis. Wichtig ist, dass der Bezug zu Ihrer Ausbildung erkennbar bleibt.

Wird das Berichtsheft in der Abschlussprüfung bewertet?

Nein, bewertet wird es nicht. Es ist aber Voraussetzung für die Zulassung zur Abschlussprüfung (§ 43 Absatz 1 Nummer 2 BBiG). Die Prüfungsbereiche stehen in der Verordnung, die Industrie- und Handelskammer organisiert die Prüfung.

Quellen

Das Berichtsheft digital führen

heftwerk ist ein Berichtsheft-Tool für den digitalen Ausbildungsnachweis. Auszubildende tragen ihre Woche am Telefon oder am Rechner ein, der Ausbilder gibt sie frei, und der Nachweis steht als PDF bereit. Für Auszubildende ist heftwerk kostenlos, den Zugang richtet der Ausbildungsbetrieb ein. heftwerk im Überblick

Ausbildungsnachweis nach BBiG, Freigabe durch den Ausbilder, Export als PDF. Ab 41,25 € im Monat* für bis zu fünf Auszubildende, netto zuzüglich Umsatzsteuer. Preis und häufige Fragen

*Mit dem Code IHK2026: bis einschließlich 31.12.2026 kostenfrei (bei Abschluss ab 2027: 30 Tage), danach zum halben Preis, bei jährlicher Zahlung 41,25 € im Monat (495 € im Jahr), netto. Preis fest bis Ende 2030, danach bis 2045 nur Inflationsausgleich nach dem Verbraucherpreisindex. Abschluss bis 31.03.2027. *Aktionsbedingungen

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